Tag-Archiv für 'ums-ganze'

Für …ums Ganze!, für den Sieg!

…ums Ganze! gibt den Kampf um den Umsturz der bürgerlichen Gesellschaft und der falschen Freiheit auch 2010 nicht auf. Das verkündete das bundesweite kommunistische Bündnis gestern. Die 2009 anlässlich des Superjubiläumsjahr, das Deutschland allerlei Anlässe gab sich selber hochleben zu lassen, gegründete Kampagne »Staat. Nation. Kapital. Scheiße.« wird im neuen Jahr mit verändertem Themenschwerpunkt fortgesetzt. Letztes Jahr lag der Fokus der Kampagne auf der Kritik der nationalen Feierlichkeiten und des Staates. Diese Kritik ist mit mehreren Demonstrationen praktisch geworden und wurde neben Texten und Aufrufen maßgeblich mit Band 1 der …ums Ganze! Grundlagentexte theoretisch begründet. Fortgesetzt wird die »Staat. Nation. Kapital. Scheiße.«-Kampagne mit dem Schwerpunkt Arbeit. Laut des Indymedia-Artikels geht es …ums Ganze! darum »eine Arbeitskritik auf der Höhe der Zeit« zu liefern. Die Schwerpunksetzung wird damit begründet, dass »alle gesellschaftlichen Gruppen, die die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse nicht in Frage stellen wollen, […] ein Loblied auf die Wichtigkeit der Lohnarbeit singen« werden.
Am 13. und 14. März 2010 findet dazu in Frankfurt am Main ein Seminar zur Arbeitskritik unter dem Titel »Lovestory? Die Linke und die Arbeit« statt, am 30.04.2010 wird in Frankfurt zu einer Demonstration unter dem Motto »Staat. Nation. Arbeit. Scheiße« mobilisiert. Nähere Informationen dazu finden sich auf dem Blog des Krisenbündnis Frankfurt, auf welchem auch die Kampagne 3, 2, 1, Uns! angekündigt wurde.


Aber wen interessiert das schon? Jetzt zum lustigen Teil, der Teil, der Unterhaltung garantiert. Die Fratze des Ressentiments gezeigt in der Kommentarspalte von Indymedia.
Die Kreativität mit der sich Linke über missliebiges auskotzen nimmt immer wieder ungeahnte Bahnen an. Nicht nur bei den Feind_innen von uG, auch bei den Freund_innen, so ehrlich wollen wir sein.
trotzki beginnt mit »ihr mainstream spinner könnt endlich mal aufhören auf antikapitalistisch zu machen!« und legt knallhart nach »hoch die internationale solidarität!«. Pille lässt nicht lange auf sich warten um zu konstatieren »Staat.Nation.Antideutsche.Scheiße!-Zionistenfreunde abschaffen!«, eine These, die freundliche Unterstützung von Ich erhält. Der weiß, dass Dresden »euch Antideutschen« gezeigt haben soll, ,dass »ihr vollkommen unnötigt seid«. Lasst euch das eine Lehre sein. Der Hauptfeind liegt in gedruckter Form vor und so fährt Ich fort: »Wir können auch ohne eurer intellektuelles Geschwafel was bewegen. Und diese Bewegung verstehen auch Leute, die keine 20 Semester Geistes- oder Gesellschaftswissenschaften studiert haben.« Wie das Auskommen ohne »intellektuelles Geschwafel« aussehen soll wird messerscharf mit einem Zitat von Marx und Engels zur Deutschen Ideologie, eine Schrift, die sich nach Ich als Kritik einer »(anti)deutschen Ideologie« lesen lasse, belegt. Gnädig sei der Troll Ich dran erinnert, dass es Marxens und Engels Sache nie war mehr als »Theoriegewichse« zu veranstalten und man sie wohl eher selten aktionsorientiert erleben durfte. »All euer Theoriegewichse zersetzt und spaltet doch nur die neuaufkommende Bewegung des ganzen (!) Volkes.« weiß Ich dann noch zu fabulieren und ich würde es herzlichst begrüßen wenn dem endlich mal so ist. Ansonsten weiß ein Mein Name anzumerken, dass diese »verkoksten antideutschen Partyfreaks« doch mal lieber »das Finanzkapital und seine Handlanger in den deutschen Parlamenten als den Hauptfeind erkennen« sollten. Nur warum, das will da niemand verraten. Woher dieser Bodensatz der deutschen Linken sein Wissen nimmt wogegen …ums Ganze sein solle und was sie so propagieren (»Alle Gruppen im UG sind verschissene Israel- und USA-FahnenschwänkerInnen! Das Bündnis und was es fordert/macht ist gut, solange sie sich von aber nicht von der israelischen und US-amerikansichen Regierung distanzieren und aufhören deren Fahnen zu schwenken, halte ich das Bündnis nicht mehr als einen sehr schlauen Versuch der Israel- und USA-Nationalisten an Relevanz in der Szene zu bekommen.«, (Pille mal wieder) bleibt ein großes Geheimnis eben so wie Gerücht Nummer 2 im Hasslied: Alles Bonzen da ey!
Nicht nur, dass sich die Nötigkeit einer Neuformulierung der Kritik der Arbeit zeigt, für Indymedia-Linke scheint Arbeit immer noch das zu sein was in der Fabrik geschieht und sonst nichts, auch den empirischen Nachweis bleiben die Hetzer_innen schuldig. working class konstatiert: »Ihr habt doch in eurem ganzen Leben noch nicht einmal gearbeitet oder auch nur mit einem Arbeiter gesprochen. Während wir um unsere Arbeitsplätze und Löhne kämpfen müssen, sitzt ihr doch schön vom Bonzen-Papi bezahlt in der Uni. Und dann fordern, dass alle so wie ihr leben sollt. Das funktioniert aber nicht! Denn in ohne uns, würdet ihr alle verhungern.« Was mir bei der Lektüre der Publikationen von …ums Ganze! entgangen ist, anscheinend zumindest, ist dass …ums Ganze! ihre Aufrufe mit »Kriegt Bonzen-Papis und kommt in die Uni!« unterschrieben haben. Meines Wissens nach standen da so Sachen wie »Für den Kommunismus« drunter, aber man wird sich ja nochmal irren dürfen. Oder ist Kommunismus vom Bonzen-Papa bezahlt in der Uni rumhängen? Das wäre eine radikal neue Perspektive.

Liebe_r Pinky.

Ich glaub du hast das mit der Sekte, »mit dem angeblichen Headquater in Berlin«, vom ollen Genossen nicht verstanden. Alles Beste, dein antideutscher ♥Tekknoatze.

Fußnotenunsinn.

derivat hat mir bei meta.copyriot Beispiel Eins schon vorweggenommen, weil die Linke aber mehr als ein Buch geschrieben hat finden sich auch mehr Beispiele für Unsinn in Fußnoten. Neben ums Ganze und ihrer Grundsatzbroschüre Teil 1 werden noch Michael Heinrich mit seiner Fußnote zum Geschlecht in Kritik der politischen Ökonomie – Eine Einführung sowie Peter Decker und Konrad Hecker mit ihrer Fußnote in Das Proletariat behandelt.


1. ums Ganze; Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit

Dieser Text verwendet bei Gattungsbegriffen das grammatische Maskulin. Wir sind uns der Diskussion um die sprachliche Repräsentation anderer geschlechtlicher Identitäten bewusst, vertreten dazu aber keine einheitliche Position.

Es reicht ja auch sich irgendeines Problems bewusst zu sein, das gibt man dann noch an ist stolz drauf und die Sache hat sich gegessen, oder wie derivat sagte: … und finden das auch nicht so wichtig und benutzen deswegen halt weiter die hegemonialen heteronormativen Kategorien.


2. Peter Decker und Konrad Hecker; Das Proletariat

Um das vorab klarzustellen: Wir glauben nicht, dass den Frauen im Kapitalismus ausgerechnet das »/sie« hinter jedem männlichen Personalpronomen und das »/in« hinter jeder Endung auf »-er« zu ihrem Glück fehlt, und sparen uns deswegen diese sprachliche Albernheit.

Während ums Ganze sich »immerhin« eines Problems bei der sprachlichen Repräsentation bewusst zu sein scheint dringt der Hauptwiderspruch, der so nicht mehr genannt wird, bei diesem Werk wieder ganz in den Vordergrund. »Albern« sei es sich um die Probleme durch eine männlich hegemonierte Sprache zu sorgen. Und warum? Weil frau damit nicht das Glück im Kapitalismus erreiche. Ja, prima. Da haben sie sogar recht. Vor allem weil das mit dem Glück in einem System, dass auf der Ausbeutung der Arbeitskraft beruht sowieso immer so eine Sache ist, der zwar überzeugte bürgerliche Individuen nachgeiern, die aber spätestens bei der nächsten Entlassung sich wieder als Wunschtraum rausstellt. Deswegen fehlt das »den Frauen« auch keineswegs zu ihrem Glück im Kapitalismus, nur geht das auch am Gegenstand vorbei.


3. Michael Heinrich – Kritik der politischen Ökonome – Eine Einführung

Eine Anmerkung zu geschlechtsspezifischen Schreibweisen: Es ist mir bewusst, dass die deutsche
Sprache Frauen ignoriert, indem die männlichen Formen zugleich geschlechtsübergreifend benutzt
werden. Als Reaktion wurde das große »I« eingeführt. Dessen konsequente Anwendung würde gerade
beim vorliegenden Thema aber zu einer neuen Ignoranz führen: während es bei »ArbeiterInnen« seine
Berechtigung hat, verdeckt es bei »KapitalistInnen« oder »PolitikerInnen«, dass Frauen nur recht selten
Kapitalistinnen oder Politikerinnen sind. Ich habe deshalb auf das große »I« verzichtet, spreche aber
häufig von »Arbeitern und Arbeiterinnen« etc.

Als einziger ist sich Heinrich des Problems offenkundig bewusst und nimmt dies auch ernst ohne es doof abzutun. Meiner Meinung nach geht aber auch diese Form der Lösung an einer vernünftigen Lösung vorbei. Es ist zwar offenkundig richtig, dass Frauen gegenüber Männern im Bereich der Herrschaftspositionen in Wirtschaft und Politik unterrepräsentiert sind, aber gerade denen, die trotzdem in diesen Positionen arbeiten wird das Weglassen nicht gerecht. Denn durch die alleinige Rede von Kapitalisten wird dann doch mehr verschleiert als erklärt. Desweiteren bleibt Heinrich auch beim Binnen-I stehen und somit in der zweigeschlechtlichen Matrix verfangen. Ziel des Unterstriches ist ja aber gerade diese Formen aufzubrechen und Menschen, die sich nicht in der Matrix verorten wollen, die sich nicht als Mann oder Frau sehen einen Raum zu geben.

Aber es geht auch anders. Deswegen hier noch 3 Gegenbeispiele:


Bini Adamczak


Bini geht in ihren Texten quasi auf Gegenposition und verwendet konsequent die weibliche Form. So entstehen zwar allerlei utopische Formen zum Beispiel Ritterinnen etc. das Problem der männlich hegemonierten Sprache wird aber radikal zur Schau gestellt, eben dadurch, dass die die eigentlich immer abräumen konsequent links liegen gelassen werden.

Georg Klauda; Die Vetreibung aus dem Serail


Klauda verwendet in seinem Buch den Unterstrich und schreibt dazu:

Ich benutze den Unterstrich zur Erzeugung eines geschlechtsneutralen Plurals. Im Unterschied zum großen I verweist der Unterstrich darauf, dass die Kategorien »männlich« und »weiblich« eine sprachliche Leerstelle hinterlassen, da sich nicht alle Menschen in diesem binären System eindeutig verorten können. Vgl. s_he »Performing the Gap«


Fast Forward Hannover


Und schlußendlich FFH, die zum Thema in ihren Texten schreiben:

Wir verwenden in unseren Texten, wenn es um Geschlechtlichkeit geht, den Unterstrich, wie z.B. bei »Scheisspolizist_innen«, um die herrschende Zweigeschlechtlichkeit der deutschen Sprache aufzubrechen. So eröffnet der Unterstrich einen Raum für alle, die sich nicht den beiden Polen hegemonialer Geschlechtlichkeit unterordnen wollen. siehe dazu: A.G. Gender-Killer

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T-Shirt von loiterink.com. via

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Das aktuelle Cover des New Yorkers wurde von Jorge Colombo gemalt. Aber nicht mit Photoshop oder Pinsel, nein mit seinem iPhone.

Beim CR Blog liest sich das so:

The drawing was created by Colombo in just an hour, while he stood outside the Madame Tussaud’s Wax Museum in Times Square. »I got a phone in the beginning of February and I immediately got the programme so I could entertain myself,« says the artist on the New Yorker website, where a film of his process can also be viewed. »Before, unless I had a flashlight or a miner’s hat, I could not draw in the dark.« Colombo also stated that drawing on the phone had the advantage of allowing him to draw without being noticed, although he does mention one drawback of phone painting: that when the sun is up, it is hard to see, »because of the glare on the phone«.

Mehr Photos können im Post bei CR gesehen werden, auf seiner Website oder einfach bei 20×200 erstanden werden.
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Technisch geht es weiter und zwar mit einer ganzen Reihe von mehr oder weniger nützlichen USB-Hubs, die ich die letzten Tage bei GeekAlerts bestaunt habe. Wahlweise als Erdbeerkuchen, Kartoffel oder auch als schnieker pinker Klotz mit eingebautem Lautsprecher.
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Nicht nur das Projekt Brunnen183 ist, wie ich gestern berichtete, akut bedroht auch SO36 hat einigen Streß wegen Lärmbelästigung am Hacken und muss jetzt eine Schallschutzwand bauen. Also unterstützen:


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Laut einer Untersuchung von Symantec waren im Mai 90,4 Prozent aller weltweit verschickten E-Mails Spam. Der Anteil unerwünschter Nachrichten stieg gegenüber dem Vormonat um 5,1 Prozentpunkte und gegenüber dem Durchschnitt des letzten halben Jahres um 12,2 Prozentpunkte.

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Wer es immer noch nicht mitgekriegt hat: Nach langem Warten ist vor eingen Tagen endlich der erste Teil des ums Ganze Grundsatzpapieres erschienen, es dreht sich um »Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit«. Das Buch kann natürlich bei ums Ganze bestellt werden.

♥Tekknoatze

Es geht ums Ganze, Ganze, Ganze, Ganze!


Wir sehen uns in Berlin!

Grabenkampf.

Auf Indymedia wurde heute das Interview mit dem Antifa AK Köln, organisiert in …ums Ganze! sowie der Antifaschistischen Koordination Köln und Umland (AKKU), organisiert in der Interventionistischen Linken, aus dem Antifa Infoblatt #81 auch auf Indymedia veröffentlicht.
Die hauptberuflichen Projizierer der radikalen Linken, die mit ihren Kommentaren eigentlich immer für die Höhepunkte der Berichterstattung, und die Rechtfertigung der Begirffs »Kotzkübel der radikalen Linken«, sorgen halten sich natürlich nicht zurück. ums Ganze ist ja sowieso schlimme, aber auch die IL kriegt ihr Fett weg.
Großartig besonders »Wrong Guy«, der neben der sauberen Verordnung von ums Ganze als antideutsch, ja ich weiß es ist schon schwer mal die Texte zu lesen und zu verstehen, noch nen paar andere Klopper hinkriegt:

Es ist ebenfalls eine reaktionäre Haltung(Anti-Nation-X), welche die bestehenden Verhältnisse abschaffen will.

Ihr woll kein Staat, Volk oder Nation. Doch jede Gemeinschaft die zusammenwächst, wird unter mindestens Einem dieser Begriffe definiert.

Es sollte also folglich versucht werden, die Gesellschaft zu verändern, anstatt dagegen zu Hetzen/Kämpfen. Man sollte auch nach der eigenen Toleranz schauen und Prioritäten setzen. Die Revolution liegt in der Evolution.

Die Demo ist, glaubt man einigen Politcheckern, auch nicht vom AK organisiert wurden, und wenn das schon zugegeben werden muß, dann aber auch:

aber ohne die rahmenbedingungen, d.h. das ganze wochenende, wäre die demo mit sicherheit nicht so fett geworden.

Ich versteife mich gar zu der Behauptung wenn die Rahmenbedingungen nicht gewesen wären, also der Anti-Islamisierungskongress, dann hätte die Demo gar nicht erst stattgefunden. Deswegen kann der AK gerne auf die Demo als seinen Ausdruck verweisen, Bündnispolitik haben sie auch gemacht, das ums Ganze Bündnis besteht ja schon ein wenig länger als die Mitgliedschaft von Köln.
»urgs« will auch mitmachen und weiß:

Was darin fehlt ist der undogmatische autonome Flügel. Aber wenn sich die Massenorganisationen der Antideutschen und Interventionistischen Organisationen sammeln, ist kein Zufall das es außer diesen glorreichen Antipoden scheinbar keine weitere Wahl gibt.

Wieder haben wir hier ums Ganze, oder den Antifa AK, was wie gesagt beides Quatsch ist, als die bösen Antideutschen. Dazu diesmal aber glatt noch den Gegenpol, die bösen Interventionistischen Organisationen. Außerdem, das wissen wir jetzt auch die »bibeltreue Organisierung ums Ganze« gilt es zu bekämpfen.
Und der_die gute »Anarchie statt Deutschland« hat glatt das schöne Schlußwort parat:

Stattdessen wird ein Forum für die von Heiligendamm übriggebliebenen Organisationen Ums Ganze und IL geboten. Irgendwie von gestern und lauwarm serviert: Sowohl vom Inhalt als auch der Form!

Um jetzt die radikale Linke nochmal zu verlassen kommen wir zur SDAJ. Die hat nämlich ein ziemlich cooles Lied, das man auch bei YouTube hören kann:

Damit verabschiedet sich,
♥Tekknoatze

Nichts leichter als das.

President Bush said:
“I’ve often spoken to you about good and evil, and this has made some uncomfortable. But good and evil are present in this world, and between the two of them there can be no compromise.”

Das möchte ich gegen die linke Harmonie, die hier vorherrscht, gewendet wissen.

Fordert H30+, an dieser Stelle.
Zu dieser Thematik lassen wir GoogleBattle sprechen. Es treten an das supersympathische …ums Ganze! Bündnis gegen die Zurechtintevenierer und Freunde der Politik der Interventionistischen Linken.
Klares Ergebnis mit 2.810.000 Punkten, gegen nett gemeinte 9.750, allmighty …ums Ganze!
ug

♥Tekknoatze

Tante Feedreader sagt: Wendy hat zu einer ähnlich gelagerten Suche die Erkenntnis veröffentlicht: »Alles in Ordnung.«

Rave Karl!

Heute abend feiert eine gute Gruppe mit einem symphatischen Zusammenschluß zusammen eine Party. Weil ich lebensmüde bin und sonst nichts zu tun hab werd ich mich jetzt in den Zug werfen und da mit feiern:

Konzert und Party im Festsaal Kreuzberg (Skalitzer Straße, U-Kottbusser Tor) mit DJ KING FEHLER von der KNARF RELLÖM TRINITY, den SMALL TOWN GIRLS (Bandprojekt der Stella-Sängerin Elena Lange), Erich Lesovsky und der Sportbrigade Sparwasser.

Das Ganze ist dann Soli kostet 5€ und wird bestimmt gut.
Bis dahin werd ich das hören:

♥Tekknoatze

Antifa-Konferenz Mitschnitte

Der ak antifa Köln hat angefangen die Mitschnitte der Konferenz im Rahmen der Gegenmobilisierung zum Anti-Islamisierungskongress zu veröffentlichen. Bis jetzt online: Der Vortrag zum Aufruf des ums Ganze Bündnis, die Podiumsdiskussion Rechtspopulismus und spätbürgerliche Gesellschaft sowie die Antifa-Debatte ‚what’s the climate‘.
Aufzeichnungsseite auf dem Mobi-Blog.
♥Tekknoatze

Kurzes zur Antifa-Konferenz

Wie allgemein bekannt hat der AK Antifa der Uni Köln am letzten Wochenende einen Kongress im Rahmen der Gegenmobilisierungen zum „Anti-Islamisierungs-Kongress“ der rechtspopulistischen Bürgerinitiative pro Köln veranstaltet.
Diskutiert werden sollte über Islam(ismus)kritik, Rechtspopulismus, antimuslimischen Rassismus sowie Möglichkeiten der Gegenwehr.
1. resultierend aus der Veranstaltung eine Buchempfehlung:
Die Entführung aus demSerail von Georg Klauda, nähere Informationen bei lysis.
Dass die hardcore Antideutschen der Georg Weerth Gesellschaft, die sich vor dem Kongress mit einem Flugblatt äußerten, dem Autor gegen Ende seiner Veranstaltung vorwarfen er hätte gesagt „die Scharia sei eine gute Sache“ soll hier nur als absurde Randnote erwähnt sein.
2. Weiterhin ungenügend fand ich die Besetzung des Podiums zu Rechtspopulismus und spätbürgerlicher Gesellschaft.
Wenn Freerk Huisken vom GegenStandPunkt zwei SozialdemokratInnen gegenübersitzt ist klar, dass Huisken die theoretische Analyse haushochgewinnt. Was fehlte war aber statt zwei VertreterInnen bürgerlicher Gesellschaft en zweiter radikaler Punkt, der neben der theoretischen Abhandlung, die der GSP zu liefern vermag, etwas in Richtung Intervention zu sagen hat. Viel vermeintliche Spannung der Diskussion wurde so vergeudet.
3. Beim letzten Podium am Samstag „What’s the climate?“ zwischen dem …ums Ganze! Bündnis der NEA und einem Vertreter des Antifa KOK, gleichzeitig Vertreter der IL, wurde wieder viel Diskussionspotential auf dem Publikum durch Abhandlungen über die Berliner „Vokülinke“, Witzen über Köln und Diskussionen über Religions- oder Islam(ismus)kritik verschwendet, so dass die verschiedenen Politikansätze zwar weitesgehend vorgestelt worden aber kaum Gegenstand einer Diskussion wurden.
4. Sonntag hab ich nur den Vortrag der phase 2 Leipzig über Islamismus und Integration gehört, beziwhungsweise besser ausgedrückt ein Plädoyer für eine Islamkritik.
Laut dem Referenten sei Islamkritik grundsätzlich kein Rassismus, aber auch die zugegebene Istrumentalisierung von Islamkritik von Seiten rassistischer Kräfte sei keineswegs ein Grund von antimuslimischem Rassismus reden.
Mit einer gewissen (post)modernen Arroganz wurde vorgetragen wie schlimm der Islam doch sei, seien dort doch Homophobie und Frauenfeindlichkeit an der Tagesordnung, folgend dieser Hinstellung vom Islam als böseste aller Religionen und der Abschaffung der, wenn auch fließenden Trennung, von Islam und Islamismus wurde dann auch gefordert, dass es gemäß einer Antifasozialisation nötig sei eine Muslima mit Burka anzusprechen und notfalls als „Demonstrantin“ reaktionärer Ideologie anzugreifen.
Diese Trennung von Islam und Islamismus wurde dann auch dem ums Ganze Bündnis vorgeworfen, es letztlich sogar als Vorstufe des Bundesinnenministeriums bezeichnet.
5. Wenn Vertreter des GSP auf verschiedenen Veranstaltungen immer wieder auf die Unnötigkeit des Antifaschismus auf Grund der momentanen Herrschaft des Kapitalismus proklamieren ist das soweit nichts Neues. Immer wieder Scheiße bleibt aber die dahinter stehende Argumentation, dass von FachistInnen ja keine wirkliche Gefahr ausgehe.
Ist es doch angesichts der realen Bedrohung vieler Menschen durch faschistische Kräfte geradezu Hohn dem Antifaschismus seine, wenn auch nervige, Nötigkeit abzusprechen.
6. All die Veranstaltungen auf die ich hier hingewiesen habe sowie all die anderen, die ich nicht besuchen konnte werden, inklusive Diskussion, auch als Audiomitschnitte veröffentlicht.

♥Tekknoatze

Aufgerufen!

…ums Ganze hat den Aufruf zu den Gegenaktivitiaeten zum Anti-Islam-Kongress in Koeln veroeffentlicht. Die 2-3 Seiten Aufruf scheinen aber so manchen Durchschnittsantideutschen zu ueberfordern.
Also liebes uG Buendniss: naechstes Mal nur Parolen statt Inhalt!

♥Tekknoatze

Plippplapp

Dadurch, dass man eine unsinnige Kritik nachplappert und die vermeintlichen Argumente einfach komplett weggelassen werden wird die Kritik nicht besser.
nebenbei ist das ein banner nicht das plakat.

gold again

…ums Ganze mobilisiert zum „Anti-Islam-Kongress“ nach Köln. Mal wieder in Gold. Zu sehen bei denen

    ♥Tekknoatze