Tag-Archiv für 'silvester'

Kurz ma die Weichen stecken.

OMA auton, du opfer und eure eventuellen Freund_innen.
Ihr glaubt ja einiges über mich zu wissen. Wie ich mit Leuten wie euch umgehen soll ist mir aber befremdlich.
Ihr habt aber leider keinen blassen Schimmer. Auf wessen Kosten ich lebe, was meine „gesinnungsfreunde“ für mich tun. Und anscheinend erst recht nicht ob ich was auf die Reihe kriege. Aber um meine persönlichen Details soll es hirt nicht gehen, wird es hier nicht gehen. Ich bestimme was hier aus meinem Leben zu lesen ist und was nicht. Ich habe nebenbei noch nichtmal in Erwägung gezogen irgendwelche Klarnamen/Gruppenzugehörigkeiten/ähnliches zu posten, diese dämliche Scheiße habt ihr angefangen.
Ihr wollt meinen Namen posten? Dann muss ich wohl oder übel die Moderationschlange anstellen, denn eines wisst ihr ja bestimmt: Anna und Arthur halten das Maul. Wenn sie das Maul nicht halten muss ich halt dafür sorgen, dass wenigstens ein Mindestmaß an Diskretion gewahrt bleibt. Das ihr hier immerhin noch den „Mindeststandart“ linke Bewegung hochhaltet blamiert euch doch nur selber. Ich habe keine Aussageverweigerung Plakate in meiner Küche hängen und habe anscheinend doch mehr verstanden. Das die Bullen dieses Medium hir offensichtlich wahrnehmen braucht euch aber natürlich nicht zu interessieren. Denn ich bin nach euren Standarts ja nicht links, wenn mir Bullenrepression wiederfährt ist das schon in Ordnung. Fuck you.
Um noch mal kurz auf euren Vorwurf einzugehen ich hätte den Bullen irgendwelche Rechtfertigungen für Repressalien gegeben:
Es geht um folgenden Absatz:

In Bezug auf die hier in Rede stehende Demonstration am 31.12.08 finden sich Aufrufe, in die graphische Darstellungen von vermummten und steinewerfenden Personen eingeunden sind. Es wird dort überdies geäußert, dass sich die Demonstration inhaltlich wohl an der des Vorjahres orientieren wird (vgl. http://einblog.blogsport.de/2008/10/05/silvesterdemo-hannover-2009).

Im Betreffenden Post von mir ging es vor allem um die graphische Gestaltung. Aus der graphischen Gestaltung und den verwendeten Mottos hab ich auf eine inhaltliche Kontinuität geschloßen. Das diese Vermutung nich allzu fernab vom Schuß lag kann der_die interessierte Leser_in hier nachlesen.
Die Bullen beziehen sich in ihrem Auflagen schreiben nebenbei auch auf einen Artikel über die Demonstration bei Indymedia. Wenn also die Referenzpunkte die Rechtfertigungen für Bullenrepression dann seid mit eurer Haltung wenigstens konsequent und fordert die Schließung von Indymedia.
Was ihr vielleicht in eure kleinen Köpfe reinkriegen solltet: Irgendjemand aus eurem Sympath_innenkreis hat diese Demo organisiert. Irgendjemand hat die Plakat gestaltet. Irgendjemand hat in den Aufruf was von Unversöhnlichkeit geschrieben.
Nicht ich habe letztes Jahr nach der Demo randaliert, auch das solltet ihr Hirnis wissen, nicht ich habe in die graphische Gestaltung vermummte Personen eingearbeitet. Mein Entwurf ist das Original angelehnt gewesen, ich habe sogar eine Person aus dem Original verwendet. Alles was hier steht hätten die Bullen so oder so geschrieben.
Sachlichen Diskussionen zu dieser Thematik will ich nicht verschloßen bleiben, fordere euch sogar dazu auf, denn wenn ihr keine Argumente habt wie wollt ihr mich dann überzeugen?

Scheiß Diffamierungslinke!
♥Tekknoatze

Jahresabschluss

Meine lieben Blogleser_innen,
ich habe immer wieder großen Spaß daran wenn ihr euch unter anonymen und möglichst bescheuerten Namen unter meine Posts setzt und dort in perfektionierter Absicht zu diffamieren gedenkt.
Das eure Versuche daneben gehen hat weder euch noch mich zu stören wieso denn auch? Diskussionen mit euch Trollz aber werden dadurch verunmöglicht, dass ihr euch nach eurem ersten Kommentar gleich wieder auf den Müllhaufen eurer verkackten Existenz zurückzieht. Das ist schade für euch. Wenn ihr wiederkommen würdet und nicht die Möglichkeit von Erkenntnis ausschließt, euch dem besseren Argument hingebt, ja dann könntet ihr glatt noch das Problem kriegen was zu lernen.

Es grüßt,
♥Tekknoatze

Meine lieben »Antideutschen«,
Zugegebenermaßen die Zeit in der ich Fan eures Fahnentrubels war ist vorbei. Das was eure Sekte jetzt aber zur neuen Eskalation des Nahost-Konflikts beiträgt lässt mich doch immer wieder aufs Neue erschaudern. Von dem Mindestmaß Mittelfinger, der für Imperialismus herhalten muss über beknackte Solibekundungen (Links lass ich mal weg, der_die geneigte Leser_in wird auf den entsprechenden Planeten fündig) ist alles dabei was das Herz des Identitären von Welt erfreuen mag.
Zugegebenermaßen habe ich selten so viel gelacht bei der Lektüre eurer Blogs. Schlimm nur, dass ihr das ernstzunehmen scheint. Ich empfehle Gerhard Hanlosers Buch »Sie waren die Antideutschesten der deutschen Linken«

Ist bei den Antideutschen die Waffe der Kritik zum intellektuellen Querschläger verkommen, so ist ihre Position zu der »Kritik der Waffen« ähnlch verquer. Niemand, der ernsthaft eine radikale Befreiungsperspektive und eine Aufhebung der Verhältnisse anstrebt, kann die Frage der Gewalt mit pazifistischen, frommen Sprüchen beantworten. Doch in den antideutschen Kriegs- und Gewaltphantasien ist die letzten Endes auf den Staat bezogene Kritik des Gewaltmonopols und des Militarismus zum Erlöschen gebracht worden.

Gerhard Hanloser,Tant de bruit pour une omelette!

Es grüßt,
♥Tekknoatze

Meine liebsten alle Anderen,
ich wünsche euch ein gutes Restjahr. Kommt gut rein, trinkt recht viel und nehmet alles an Drogen was ihr für passend erachtet.

Es grüßt,
♥Tekknoatze

Silvesterdemo 2008 Teil 2

Wie die Genoss_innen mir freundlicherweise in einem Kommentar mitteilten exisitert mittlerweile ein Aufruf für die Demo am 31.12. in Hannover. Das Plakat haben sie auch nochmal ersetzt.
Der Aufruf ist weitesgehend unspektakulär und bietet eine Zusammenfassung von dem was die NATO im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen so anstellt. Das ist aus Sicht der Verfasser_innen natürlich alles große Scheiße und gehört verhindert.
Mit den Augen rollen musste ich dann im Absatz über Innere Aufrüstung (der Absatz ist inhaltlich ein Abklatsch des Aufrufes zur Opernballdemo 2006). So heißt es dort:

Der allgemeine Trend ist klar: die Unterordnung eh nicht besonderst weit gehender bürgerlicher Freiheitsrechte, unter die Schaffung vermeintlicher Sicherheit.1

Oder auch »Freiheit stribt mit Sicherheit«, nun wurde schon ganz treffend erkannt, dass das mit der Freiheit in der bürgerlichen Demokratie so ein Sache ist. Nur folgt draus nichts, denn anstatt dann die bürgerliche Demokratie als Feind auf’s Korn zu nehmen, also den Normalzustand kaptalistischer Gesellschaften, der schon schlimm genug ist, bleibt der Absatz immer an den momentanen Verschlechterungen hängen.
So wird dann z.B. auf die momentanen Eingriffe der Polizei in das Nachtleben der Innenstadt angespielt, dieses sei ja nicht nur immer weitergehende Aufweichung des Trennungsgebotes zwischen Polizei, Geheimdiensten, Militär und Judikative, nein man komme direkt einer langjährigen Forderung der Hannover City GmbH nach. Warum die Hannover City GmbH keinen Bock auf »herumlungernde und saufende Nicht-Konsument_innen« hat kann leicht erkkärt werden, stören diese doch klar das Stadtbild, dass auch in Hannover im Zuge von Gentrifizierung und neoliberaler Stadtumstrukturierung sauberer werden muss. Dreckige Gestalten, sind dabei für den Saubermensch von nebenan als abstoßenswert definiert und stören so »eines der elementarsten Prinzipien im Kapitalismus […] die Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum«. Wer also nicht Kapitalismus reden will, der sollte von der Hannover City GmbH schweigen.

Es gibt keine Perspektive von Entwicklung und Wohlstand.

Natülich gibt es die- wenn nicht für das Individuum, was in der heutigen Gesellschaft zwar gleich doppelt frei ist, und trotzdem wie schon gesagt in einem gewaltförmigen System nicht ansatzweise emanzipiert- so doch immer für den Standort. Denn ackern sollen wir alle für Deutschland’s Wohl, solange das Kollektiv sich entwickelt haben auch die Individuen glücklich zu sein.
Der gesellschaftliche Zusammenhang war nebenbei schon immer gewalttätig, was schon alleine die Definition des Staates als Gewaltmonopolist klar machen sollte.
Ein Schmakerl noch zum Schluß:

Oft ist unsere politische Arbeit auf Minimalforderungen ausgerichtet, nach Bündnissen mit anderen gesellschaftlichen Strömungen.

Und so wird das nie etwas mit der Revolution, wenn man denn seine Radikalität einmal im Jahr auslebt und ansonsten kuscheln geht:

Aber manchmal ist es wichtig unsere Wut nach außen zu tragen. Wir wollen aus einer toten Stadt für einige Zeit einen Ort machen an dem wir unsere Unversöhnlichkeit ausleben. Lasst uns gemeinsam zum Jahresabschluss noch einmal unmissverständlich klar machen das wir die zunehmende Kontrolle und die dahinterstehenden Interessen auch im nächsten Jahr bekämpfen werden.

Und warum eigentlich nur die Interessen bekämpfen wenn doch das bekämpft werden sollte, was die Interessen erst hervorbringt?

♥Tekknoatze

  1. Alle Zitate, wenn nicht anders gekennzeichnet, sind dem Aufruf zur Demo entnommen. [zurück]