Tag-Archiv für 'sdaj'

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Ne ganze Menge Argumente gegen TOP, Antifa F und Phase 2 liefert die SDAJ Bayern. Not. Selbiges bei den Planetendeppen. Und bei der MLPD kann man den schönsten Wahlkampfaufkleber wählen, was für eine lobenswerte demokratische Freiheit für alle.

Grabenkampf.

Auf Indymedia wurde heute das Interview mit dem Antifa AK Köln, organisiert in …ums Ganze! sowie der Antifaschistischen Koordination Köln und Umland (AKKU), organisiert in der Interventionistischen Linken, aus dem Antifa Infoblatt #81 auch auf Indymedia veröffentlicht.
Die hauptberuflichen Projizierer der radikalen Linken, die mit ihren Kommentaren eigentlich immer für die Höhepunkte der Berichterstattung, und die Rechtfertigung der Begirffs »Kotzkübel der radikalen Linken«, sorgen halten sich natürlich nicht zurück. ums Ganze ist ja sowieso schlimme, aber auch die IL kriegt ihr Fett weg.
Großartig besonders »Wrong Guy«, der neben der sauberen Verordnung von ums Ganze als antideutsch, ja ich weiß es ist schon schwer mal die Texte zu lesen und zu verstehen, noch nen paar andere Klopper hinkriegt:

Es ist ebenfalls eine reaktionäre Haltung(Anti-Nation-X), welche die bestehenden Verhältnisse abschaffen will.

Ihr woll kein Staat, Volk oder Nation. Doch jede Gemeinschaft die zusammenwächst, wird unter mindestens Einem dieser Begriffe definiert.

Es sollte also folglich versucht werden, die Gesellschaft zu verändern, anstatt dagegen zu Hetzen/Kämpfen. Man sollte auch nach der eigenen Toleranz schauen und Prioritäten setzen. Die Revolution liegt in der Evolution.

Die Demo ist, glaubt man einigen Politcheckern, auch nicht vom AK organisiert wurden, und wenn das schon zugegeben werden muß, dann aber auch:

aber ohne die rahmenbedingungen, d.h. das ganze wochenende, wäre die demo mit sicherheit nicht so fett geworden.

Ich versteife mich gar zu der Behauptung wenn die Rahmenbedingungen nicht gewesen wären, also der Anti-Islamisierungskongress, dann hätte die Demo gar nicht erst stattgefunden. Deswegen kann der AK gerne auf die Demo als seinen Ausdruck verweisen, Bündnispolitik haben sie auch gemacht, das ums Ganze Bündnis besteht ja schon ein wenig länger als die Mitgliedschaft von Köln.
»urgs« will auch mitmachen und weiß:

Was darin fehlt ist der undogmatische autonome Flügel. Aber wenn sich die Massenorganisationen der Antideutschen und Interventionistischen Organisationen sammeln, ist kein Zufall das es außer diesen glorreichen Antipoden scheinbar keine weitere Wahl gibt.

Wieder haben wir hier ums Ganze, oder den Antifa AK, was wie gesagt beides Quatsch ist, als die bösen Antideutschen. Dazu diesmal aber glatt noch den Gegenpol, die bösen Interventionistischen Organisationen. Außerdem, das wissen wir jetzt auch die »bibeltreue Organisierung ums Ganze« gilt es zu bekämpfen.
Und der_die gute »Anarchie statt Deutschland« hat glatt das schöne Schlußwort parat:

Stattdessen wird ein Forum für die von Heiligendamm übriggebliebenen Organisationen Ums Ganze und IL geboten. Irgendwie von gestern und lauwarm serviert: Sowohl vom Inhalt als auch der Form!

Um jetzt die radikale Linke nochmal zu verlassen kommen wir zur SDAJ. Die hat nämlich ein ziemlich cooles Lied, das man auch bei YouTube hören kann:

Damit verabschiedet sich,
♥Tekknoatze

Politische Verwirrungen Part 57 aka SDAJ Nummer 2 Ausgabe 2

Das war erst der Anfang.
Das es Zeit ist zu Kämpfen wissen wir ja schon seit der Einleitung, dieses Mal kämpfen sie für das Recht auf Ausbildung und Studium.
Ausbildung und Studium so lernen wir ist ein Grundrecht, ungefähr so wie es Grundrecht ist demokratischen Trotteln wie euch voll eine in die Fresse zu zimmern, also gar nicht. Leider.
Wenn ihr es micht glaubt: im Grundgesetz Artikel Schulrechte. Und Artikel 8 Versammlungsfreiheit, in Artikel 7 steht viel über Privatschulen, nebenbei und in Artikel 8 etwas von friedlich, ohne Waffen versammeln, hätte so schön sein können.
Naja klar ist »es fehlen jedes Jahr hunderttausende AusbilDungsplätze und es werden jedes Jahr mehr.« Wer schuld ist ist ja nicht so die schwierige Frage, Zukunftskiller ick hör dir trapsen. Natürlich »vor allem in großen Konzernen wie Siemens, Allianz, Henkel, Bayer oder VW.«
Im Grunde aber sind die kleineren Betriebe nicht besser, denn wenn diese mal ausbilden »[bist] du als Azubi im Kleinebetrieb oft nur billige Arbeitskraft und der Willkür deines Chefs direkt ausgesetzt.« Und sonst so? »Aber auch in Großbetrieben greifen die Zukunftskiller die Qualität unserer AusbilDung an.« Puh, ich dachte schon die fetten Kapitalist_innen sind mal nicht schud.
Dann ganz lange nichts Neues, Staat und Kapital Hand in Hand, klar beibt wer schuld ist.
Um die AusbilDungsmisere zu belämpfen hat die SDAJ aber natürlich die derbsten Ratschläge zur Hand, warum die nicht auf Sachverständigenräten sitzen ist mir mehr und mehr ein Wunder. Das Ganze ist übrigens in der Form eines Gesetzes geregelt, nein soll in der Form eines Gesetzes geregelt werden.
»JedeR Jugendliche hat ein Recht (hoho, und nach der Revolution gleich zwei Rechte) auf einen betrieblichen AusbilDungsplatz m Berufsfeld seiner Wahl (Auszubildende als Bademeister_in: 0, Auszubildende als Manager_in Zukunftskiller_in: 50.000). eine Vergürung, die ein elternunabhängiges und menschenwürdiges Leben ermöglicht und eine unbefristete Übernahme im erlernten Beruf.«
Das sieht dann so aus, dass 60.000 Fachidiot_innen in der Firma ihrer Ausbildung rumhängen einen 2 Stunden-Tag knechten und die ausbildende Firma nach 2 Monaten wegen zu hoher Lohnkosten pleite ist, Idealismus ist schon was feines.
»Bei der AusbilDungsplatzvergabe gibt es keine Diskriminierung,« Und diese keine Diskriminierung ist wohlgemerkt gesetzlich festgeschrieben. »dafür eine Quote für Frauen, MigrantInnen und Behinderte!«´Genau, weil wo die Quote herhalten muss ist das ein untrügliches Zeichen für keine Diskriminierung.
Und zu schlechter Letzt: »Keine Verschlechterungen!« Ähm ja genau, weil status quo reicht, wenn es denn besser werden könnte.
Next: Studieren. Aus dem Studieren macht sich so mach eine_r schon einen ziemlichen Spaß, das sind dann die reichen Kinder auf den Privatunis, die ungestört vom Pöbel ihren Hobbys wie Lacrosse, Polo und Geld verbrennen nachgehen, während Arbeiter_innenkinder auf Unis fast nicht mehr zu sehen sind. Und die, die doch studieren und das nicht auf einer von den Eltern bezahlten Privatuni, die müssen sich mit Nebenjobs über Wasser halten. Das krasse, findet die SDAJ, an der ganzen Sache ist aber: »Nebenbei wirst du in solchen Billig-Jobs mächtig ausgebeutet
Arbeit im Kapitalismus hat natürlich nichts mit Ausbeutung der Arbeitskraft zu tun, wenn das so wäre wäre das Recht auf Arbeit zu erkämpfen ja voll schwachsinnig, danke SDAJ: alles was ich dachte über Arbeit zu wissen ist falsch.
»Die Zukunftskiller heben die Zugangsbeschränkungen Durch den Numerus Clausus (NC) an […]«
Der Numerus Clausus ist nämlich keinesfalls eine Zugangsbeschränkung zum Studium falls zu viele Leute ein Fach studieren wollen, sondern der böse Wille der Zukunftskiller.
Übrigens benutzt die SDAJ in ihrem ganzen Text einmal das Wort kapitalistisch und das, tschingrassabum, jetzt: »Der unter dem Schlagwort der »Hochschulautonomie« forcierte Wettbewerb der Hochschulen untereinander um Gelder aus der Wirtschaft verstärkt die allgemeine Ausbreitung kapitalistischer Konkurrenzverhältnisse.«
Ach was, der Kapitalismus breitet sich im Kapitalismus noch weiter aus. Und ich dachte Kaptalismus ist Kapitalismus ist Konkurrenz ist total. Denkste, noch ist nicht alles kapitalistisch und wenn wir SDAJ wählen dann kommt die RAD/D mit fetter Schützenhilfe an und die beiden schaffen den Kapitalismus ab ohne Geld, Wert und Tausch auch nur anzufassen.
»Wir haben ein Recht auf Studium!«, ja ne ist klar, das mit dem Recht und so muss man euch ja nicht erläutern auf eurem Weg zum Sozialismus. Und wieder fordere ich ein Recht auf Saalschlachten mit der SDAJ!
Um das Recht dann aber durchzusetzen haben sie wieder ein paar Forderungen aufgestellt. Wenn die Forderung nach einem guten Kapitalismus vielleicht schon arge Züge eines Oxymorons aufwies dann wird es jetzt erst richtig gut:
1. »Zulassung aller Bachelor AbsolventInnen zum Masterstudium!«
2. »Weg mit Bachelor- und Masterabschlüssen!«
Ha, da seid ihr baff, wa? Übrigens auch gefordert: » Keine Zulassungsbeschränkungen- Weg mit dem NC!« Ich freu mich schon auf Hörsääle für 100 Student_innen, die mit 500 restlos überfüllt sind. So manches macht halt schon irgendwie Sinn.

Das war es mit Teil 2, Teil 3 wird sich dann mit dem Recht auf Arbeit und dem tollen Teil Was tun? beschäftigen. Wenn ich mich dazu noch motivieren kann, mittlerweile ist mir das Amusement bei der Beschäftigung mit der SDAJ gründlich verflogen.

Politische Verwirrungen Part 56 aka SDAJ Nummer 2 Ausgabe 1

Vor etwas längerer Zeit hab ich eine Art Schüler_innenzeitung der SDAJ in die Hände gedrückt bekommen, die sich sehr intensiv mit »Zukunftskillern« beschäftigt. Eigentlich sind das 11 Seiten durchgehende Unterhaltung, und 11 Seiten voller mustergültiger Beispiele warum die SDAJ trotz anders lautenden Einwänden nichts in radikal Linken Bündnissen zu suchen hat, radikal sind die noch lange nicht, die Tatsache ist ja aber nicht so neu.
11 Seiten abzutippen und mich anschließend drüber lustig zu machen ist mir aber zugegebenermaßen viel zu langweilig deswegen einige Höhepunkte, während des Schreibens merkte ich, dass auch nur die Höhepunkte des ganzen Heftes zu lange für einen Beitrag wären, deswegen teile ich das mal ein. Heute geht es um die Einleitung bis zum Recht auf Bildung.
[Einleitung: Wer ist eigentlich schuld, bla…]

Wir sind der Meinung es sind die Zukunftskiller und sie haben Name und Adresse. Einige Namen sind bekannt […Merkel, Rüttgers…] Doch unter den Zukunftskillern gibt es auch einen Kreis von Menschen, deren Namen meistens ungenannt bleiben. Sie sind Großaktionäre bei Konzernen und Banken, in denen sich die wirtschaftliche Macht dieses Landes konzentriert.

Außerdem ist denen alles voll egal was so mit der Bevölkerung kritisiert, denn »für sie gibt es keinen Arbeitszwang. Für sie gibt es nur einen Zwang: Die Gewinne ihrer Unternehmen explodieren zu lassen.
Mann kann bei diesem verzweifelten Kampf gegen das Böse in den Chefetagen übrigens nur auf zwei »Seiten der Barrikade« stehen, entweder auf der der SDAJ oder auf der der Zukunftskiller. Ohne schwarz-weiß Denken würde Hetze ja aber auch keinen Spaß machen.
Vollkommen richtig erkennt die SDAJ: »Wir leben in einer widersinnigen Gesellschaft!« Warum? Ganz einfach, de ganzen netten Student_innen, die länger studieren müssen, weil sie wegen Studiengebühren nebenbei arbeiten müssen wollen sich nicht mehr als faul bezeichnen lassen, sie geben ja alles für den Standort. Wohlgemerkt: Student_innen, die sich vielleicht nicht dem Diktat des Standorts unterordnen wollen und deswegen die etwas langsamere Version des Studiums wählen können ruhig als faul tituliert werden.
Weil die Migrant_innen, die sich doch eigentlich zu guten Deutschen erziehen lassen wollen mit Einbürgerungstests und besonders schlechten Karten bei der Ausbildungsplatzsuche schikaniert werden. Wohlgemerkt: Zu Deutschen muss man sich schon integrieren lassen wollen wenn man gegen rassistische Schikanen protestieren will.
Zum Thema Feminismus haben die Zukunftsretter_innen der SDAJ aber natürlich auch was zu sagen: »Wir wollen als junge Frauen nicht ständig von Gleichberechtigung hören, sondern endlich ein Recht auf Arbeit mit einem Lohn, der uns nicht in die Abhängigkeit vom Lebenspartner treibt.« Jenseits der Mann-Frau Beziehung kann hier die ganze Zeit nicht gedacht werden und eigentlich ist es ja super-cool wenn man im Oben genug repräsentiert ist, da muss das Unten nicht mehr abgeschafft werden.
Warum all diese Widersinnigkeiten gegen die armen jungen für den Standort ihr Bestes gebenden Menschen? »Weil es in dieser Gesellschaft eine kleine Minderheit gibt, der Massenarbeitslosigkeit, Ausbildungsplatzmangel und Bildungsabbau nutzen: die Kapitalisten.« Außerdem natürlich wieder »die etablierten Parteien«, auch Systemparteien genannt, oh ne falsche Feldpostadresse, sowie Großaktionäre. Schockschwere Not, in einer auf Herrschaft basierenden Gesellschaft profitieren nachher noch Leute von der Herrschaft, ihgitt!
Für alle, die das noch nicht mitgeschnitten haben, was für eine »sozialistische Gesellschaft« in nächster Zeit am ehesten erkämpft werden muss: »das Recht auf BilDung, das Recht auf AusbilDung und das Recht auf Arbeit.«
Warum ausgerechnet Dung erkämpft werden muss um im Sozialismus anzukommen kann ich irgendwie nicht verstehen.
Im Moment lautet das Problem: »Der Zugang zu Bildung hängt einzig und allein von BilDungs- und Kontostand der Eltern ab. Das deutsche Bildungssystem ist darauf ausgerichtet, dass Jugendliche aus armen Familien arm bleiben.« Wäre ja auch irgendwie komisch wenn der Kapitalismus, der nun mal auf der Herrschaft weniger über viele basiert auf einmal dazu taugen sollte alle in die Chefetagen zu lassen. Und überhaupt was ist dann über Ausbeutung durch Waren- und Mehrwertproduktion gesagt wenn alle das Gleiche verdienen würden? Fragen wir mal Onkel Marx, der sich bei diesem Begriff von Sozialismus nebenbei bestimmt gehörig im Grabe dreht:

Ja selbst die Gleichheit der Salaire, wie sie Proudhon fordert, verwandelt nur das Verhältnis des jetzigen Arbeiters zu seiner Arbeit in das Verhältnis aller Menschen zur Arbeit. Die Gesellschaft wird dann als abstrakter Kapitalist gefaßt.
Arbeitslohn ist eine unmittelbare Folge der entfremdeten Arbeit, und die entfremdete Arbeit ist die unmittelbare Ursache des Privateigentums. Mit der einen muß daher auch die andere Seite fallen.

Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte
Damit aber alle erstmal das Gleiche verdienen können, müssen Bildungsbarrieren der Zukunftskiller abgebaut werden. Das geht ganz leicht:
Erstmal mehr Geld damit:
»…alle Schulen verbindliche Ganztagsschulen mit Freizeitangeboten, kostenloser Verpflegung und Hausaufgabenhilfe mit qualifizierter pädagogischer Betreuung werden!«
Genau Freizeit und Spaß sind ja voll unnötig, da sitzt man lieber den ganzen Tag in der Schule und hört sich sozialpädagogische Scheiße. Qualifizierung ist halt nicht einfach.
»… jede Klasse zwei LehrerInnen in jeder Stunde hat und keine mehr als 20 SchülerInnen!«
Genau. Ein_e Lehrer_in reicht halt nicht um die Blagen zu kontrollieren da müssen schon zwei her um den Lehrstoff durchzupauken, der wurde aber natürlich mit voll viel Mitbestimmung seitens der Schüler_innen erstellt, denn wer Sachen noch nicht weiß weiß am Besten was man jetzt zu lernen hat.
Die selbstverständlich hoch qualifizierten Lehrkräfte fallen nebenbei vom Himmel, oder kommen aus ihren tief in der Erde verborgenen Löchern gekrochen.
Nebenbei sollen noch Privatschulen abgeschafft äh verboten werden und alle in eine Schule gehen. Der Notenzwang muss auch dringend gehen. Das stell ich mir super vor: Anstatt einer Zeugniskonferenz der Lehrer_innen am Ende eines Halbjahrs werden den Schüler_innen leere Zeugnisse ausgegeben, diese können dann je nach Gutdünken sich Einsen eintragen das Zeugnis wieder abgeben und kriegen es 2 Wochen später unterschrieben wieder.
Außerdem neu: »Die Rücknahme von so unsinnigen Verboten wie Handyverbot und völligem Rauchverbot auf Schulhöfen!«
Ich bin da auch für eine konsequentere Regelung. Statt nur auf dem Schulhof sollte auch in den Stunden telefoniert, geraucht und gekifft werden dürfen!

Nächstes Mal: Das Recht auf AsubilDung und Studium.

A piece of comedy

Beim Durchstöbern der unendlichen Weiten meines Musikordners ist mir heute ein besonderes Prachstück des Gutmenschentums „Die Rote Schulhof CD“ der SDAJ aufgefallen. Meine anfänglichen Befürchtungen wurden in so grandioser Weise übertroffen, dass ich meinem Amusement hier nun Ausdruck verleihen muss.
Neben viel Standartlangeweile wie Raggabund oder No Respect wartet die CD mit einigen Perlen auf als da wären Die volle Breitseite regressiven Antikapitalismus aka Die Bandbreite, die Oma Körner Band mit ihrem Smashhit des Antiamerikanismus „Ein Hoch den USA“ und nicht zuletzt der „Redebeitrag“ der SDAJ mit dem Titel „Zeit sich zu wehren“.
Bevor wir uns der Musik widmen noch ein kurzer Blick auf das Cover:
sdaj homiez
Also nun gemeinsam gegen Nazis, Bonzen und Militärs!
Beginnend die Bandbreite mit „Wir können auch anders“.
Anders gekonnt will hier wohl nur die Neuregelung der Kapitalakkumulation in Richtung „Umverteilung aus euren Schatzruhen“ gekonnt werden.
Das aber gepaart mit klarer Feinbildbestimmung so tönt es „Die Neuform des Faschismus heißt heute Neoliberalismus“ und sowieso die „fetten Heuschrecken gehören aufgeschreckt“:
[audio:DieBandbreiteWirknnenauchanders.mp3]
Next on the Agenda: Oma Körner und ihm ihre Band. Viel zu sagen bleibt nicht angesichts sich wieder einstellender Lachheulkrämpfe.
Eine Warnung noch für Menschen mit Countryallergie: nicht anhören! „Ein Hoch den USA“ ist nämlich ein grauenhaftes Cover von good ol‘ Johnny’s Ring of Fire.
[audio:OmaKrnerBandEinHochdenUSA.mp3]
Um dem Vorbild der völkischen Freaks möglichst genau zu folgen darf der in der Seele weh tuende Redebeitrag der HerausgeberInnen, gehalten übrigens vor schlechter Spannungsmusik, über die Übel dieser Welt und deren VerursacherInnen selbstverständlich nicht fehlen.

amused
♥Tekknoatze