Tag-Archiv für 'racism'

a minus a ist nichts.

Da interviewt die Jungle World Jesse Daniels, die zu Rassismus im Internet forscht, und fragt wie das denn nun ist mit dem Rassismus und dem Internet und die stellt folgende ziemlich treffende These auf:

Es gibt einfach viele Menschen, die solche Ansichten haben. Aber aufgrund eines gesellschaftlichen Wandels in den letzten 30 Jahren waren die Menschen angehalten, diese Ansichten in der öffentlichen Kommunikation zu verbergen. Das Internet erlaubt ihnen jetzt, all dies mitzuteilen. Die Anonymität und die Distanz, die das Internet erzeugt, macht es den Leuten einfach, Dinge zu äußern, die sie in Gesprächen mit anwesenden Menschen nie sagen würden.

Dann wird ein bißchen über Barbarei im Internet geredet und wie schade das ja sei, dass es da keinen »zivilisierten demokratischen Diskurs« gäbe. Eine sozialkritische Fragerunde später äußert Jesse Daniels dann ihre Lösung gegen die Barbarei im Internet:

Was wäre denn notwendig, um politische Kommunikation im Internet ein Stück weit zu zivilisieren?

Ich denke, dass man darüber sprechen muss, welche Richtlinien es braucht, um im Internet einen zivilisierten demokratischen Diskurs führen zu können. Da geht es um bestimmte sprachliche Ausdrücke, um Moderationsregeln etwa, aber es geht auch darum, dass man sich auch im Internet unter echten Namen äußern sollte. Die Anonymität führt nun mal dazu, dass im Internet so viele verletzende Dinge ausgesprochen werden. Wäre die Online-Identität mit der Offline-Identität verknüpft, wäre das nicht so, weil man sich dann Sorgen um seine Reputation machen müsste. Das wäre ein wichtiger Faktor für die Zivilisierung von kontroversen Debatten im Internet.

Unter echten Namen im Netz zu kommunizieren, heißt aber auch, jede Menge privater Daten preiszugeben.

Richtig, das ist ein großes Problem. Trotzdem denke ich, dass man die Online- und die Offline-Reputation miteinander verknüpfen sollte. Zum Beispiel wären rassistische Kommentare auf Youtube oder anderswo viel unwahrscheinlicher, wenn die Kommentatoren ihren echten Namen darunter setzen müssten. Es ist eben nicht nur positiv, wenn sich Menschen durch Anonymität von sozialen Erwartungen befreien.

Richtig, gegen den Rassismus etc. den die Leute da im Internet äußern hilft natürlich mit dem offensichtlich nicht funktionierenden Mechanismus der sozialen Stigmatisierung vorzugehen. Davon lernen die dann nämlich wieder das, was sie »aufgrund des gesellschaftlichen Wandels« schon mal gelernt haben, Ressentiment haben und Schnauze halten. Nur halt verdoppelt auf die virtuelle Ebene. Eine Kritik am Rassismus kann da doch scheißegal sein, hauptsache die Leute halten sich an den von den »sozialen Erwartungen« geforderten Antirassismus. Im Freund_innenkreis kann da natürlich beliebig weiter gehtzt werden. Dann eben auch im virtuellen. Aber lasst das bloß nicht die Moralapostel der Jungle World und ihre ach so kritischen Freund_innen hören, die wären nocht enttäuscht.

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Der ursprünglich vorgesehene Text hatte mit den Sätzen geendet: »Neue Gesetze über Staatsangehörigkeit und Zuwanderung schufen erst seit der Jahrtausendwende die neuen Rechtsgrundlagen. Während innerhalb Europas die Grenzen verschwinden, schottet sich die Gemeinschaft der EU zunehmend nach außen ab. Die ›Festung Europa‹ soll Flüchtlingen verschlossen bleiben.« In der nun ausgestellten Version fehlen die letzten beiden Sätze. Stattdessen steht da nun die staatliche Bekanntmachung: »Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert seitdem staatlicherseits die Integration von Zuwanderern in Deutschland.«

Ich hatte schon vergessen wie gräßlich Musik sein kann III

Nazivergleiche, Rassismus, Antizionismus, alles dabei wofür wir ihn hassen: Makss Damage: Komintern Flavour . Sein neues Tape Stalin’s Way ist ab heute übrigens runterladbar.

Was ist Rassismus?

Um eine neue Schriftart in Fließtexten auszuprobieren habe den Text »Was ist Rassismus?« von Gegenargumente in einer PDF gesetzt. Damit sich das lohnt, könnt ihr ihn euch hier runterladen. Was ist Rassismus PDF

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Kommt zu uns, aber bleibt schön unter euch:

Häftling 281 könnte in München heimisch werden, genau wie die übrigen 16 Uiguren aus Guantanamo. Sie könnten Deutsch lernen im uigurischen Verein, sie könnten mit anderen Uiguren beten, könnten arbeiten im Imbiss „Taklamakan“, benannt nach der heimischen Wüste, oder im Supermarkt „Umut“, was Hoffnung heißt. Sie könnten sich vielleicht sogar verlieben in uigurische Mädchen, Kandidatinnen gäbe es, die Gemeinde ist jung.

Solidarität mit Joseph M.!

Wieder so ein Grund das Dorf nebenan zu besuchen (was ich wieder nicht machen kann):

With our Powers combined – Aufruf zur Demonstration

Nachdem in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 27.09. der Afro-Shop von Joseph M. im Ritterplan ausbrannte, kam es bereits am 30.09. zu einer ersten kraftvollen Demo unter dem Motto „Solidarität mit Joseph M. | Solidarität mit den Opfern von alltäglichem Rassismus.“ Demonstriert wurde im Besonderen gegen die rassistische Hetze, der Joseph in den vorherigen Monaten seitens seines Vermieters von W. ausgesetzt war sowie gegen den alltäglichen Rassismus der deutschen Gesellschaft im Allgemeinen.
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An Josephs Situation hat sich nach dieser Demo wenig geändert, wie auch am alltäglichen Rassismus mit dem Joseph und andere konfrontiert sind. Deshalb gehen wir am 13. Dezember erneut auf die Straße, um gegen den alltäglichen Rassismus in Göttingen und anderswo zu demonstrieren, einen neuen Afro-Shop zu fordern, und die Ereignisse nicht in – scheinbar willkommene – Vergessenheit geraten zu lassen.

Ereignisse vor dem Brand
Zur Erinnerung: Als der 54-Jährige Verleger von W. im Januar 2008 Eigentümer der Ladenräume und somit Vermieter von Joseph wurde, entstand, quasi über Nacht, ein Bedrohungsszenario gegen den Betreiber des Afro-Shops, das sich in den folgenden Monaten zugespitzt hat. Nach der Weigerung von Joseph eine völlig unbegründete Mieterhöhung von 40% zu akzeptieren, begann der Vermieter mit massiven Diffamierungen und Drohungen gegen Joseph vorzugehen. Sein Repertoire reichte von haltlosen Denunziationen bei Behörden der Stadt bis hin zu einem „Hilferuf“ an die NPD Göttingen, der auf deren Homepage unter dem rassistischen Titel „Göttinger Vermieter hat ein Negerproblem“ erschien. Mit bereitwilliger Hilfe seiner neuen Verbündeten beleidigte und bedrohte von W. die Kundinnen und Kunden des Afro-Shops und Joseph. In den Wochen vor dem Brand nahm das Bedrohungsszenario kontinuierlich zu: Neonazis tauchten im Laden auf. Darüberhinaus wurden rassistische Parolen an die Außenwand des Afro-Shops gesprüht. Wenn Joseph in solchen Situationen die Polizei rief, erschien diese mitunter gar nicht oder erst Stunden später und versuchte mittels Beschwichtigungen Anzeigen gegen von W. zu verhindern. Nach weiteren Bedrohungen kam es dann zum Brand des Ladens, der mit einem geschätzten Schaden von 60.000 Euro die Existenzgrundlage von Joseph zerstört hat.

Ereignisse nach dem Brand
Auch nach dem Brand, durch den der scheinbare Wille von W.s nach einem „Aus“ des Afro-Shops Realität wurde, hörte die rassistische Hetze und Bedrohung gegen Joseph nicht auf. In den darauffolgenden Tagen tauchten Neonazis im Hausflur zu seiner Privatwohnung auf und es wurden rassistische Parolen an die Außenwand des Hauses gesprüht. Dadurch fühlte sich auch Josephs unmittelbare Nachbarschaft bedroht.

Die Polizei interessiert sich nicht für die rassistische Vorgeschichte sondern nur für den technischen Defekt, der den Brand ausgelöst haben soll. Die Beamten, die am Brandort eintreffen, benachrichtigen Joseph nicht. Als er am nächsten Tag seinen Laden öffnen will, steht er, völlig alleingelassen, vor den Trümmern seiner Existenz. Was folgt, ist Desinteresse und Ignoranz der Polizei. Josephs Wunsch nach Informationen wird mit Schweigen und äußerstem Widerwillen begegnet. Nur durch kontinuierliche und intensive Intervention durch Vertreterinnen und Vertreter von ver.di, Linkspartei und verschiedenen linken Gruppen bekommt Joseph schließlich zumindest Personenschutz gewährt – allerdings nur für eine Nacht.

Was auch immer die Ursache des Brandes gewesen sein mag – ob Brandstiftung oder Kabeldefekt – fest steht: Der rassistische Kontext lässt sich nicht ausblenden, er muss vielmehr benannt und in eine Öffentlichkeit gebracht werden, die sich in großen Teilen durch Ignoranz und Tatenlosigkeit auszeichnet. Diese spiegelt sich u.a. in der kaum stattfindenden Berichterstattung durch das Göttinger Tageblatt wider.

Der Kontext: Alltäglicher Rassismus
Josephs Situation ist kein Einzelfall, fast täglich ereignen sich in Deutschland rassistische Übergriffe (wie z.B. im August 2007 in Mügeln) oder zeigen Neonazis vermehrt Präsenz in Städten (wie z.B. in letzter Zeit in Göttingen). Möglich wird dies durch das Schweigen der deutschen Mehrheitsgesellschaft und durch einen in ihr weitverbreiteten Alltagsrassismus. Symptomatisch hierfür ist nicht nur das Verhalten des von W., der einerseits ein in der Göttinger Kulturszene etabliertes Magazin herausbringt und sich andererseits – neben seiner Nähe zur NPD – mit dem Uslarer Anwalt K. Kunze einen Rechtsbeistand gewählt hat, der u.a. als Stammautor bei der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ einschlägig bekannt ist; Sondern auch das Schweigen einer sich als „weltoffen“ gebenden Stadt und die Ignoranz der ermittelnden Polizei. Hierbei ist es sicher kein Zufall, dass diejenigen, die sonst im Morgengrauen abschieben, dem Opfer einer rassistischen Hetzkampagne nicht die geringste Sensibilität entgegenbringen. Joseph trifft der alltägliche Rassismus dieser Gesellschaft besonders hart – durch das aggressive Vorgehen seines Vermieters von W., aber auch durch die Gleichgültigkeit von Behörden und Öffentlichkeit. Umso mehr muss deshalb unsere Solidarität Joseph gelten!
Eine Vertreibung des Afro-Shops durch das Zusammenspiel von Rassismus und Gleichgültigkeit ist für uns nicht hinnehmbar!

Deswegen fordern wir – auch von der Stadt Göttingen – Unterstützung für einen neuen Afro-Shop in der Innenstadt.

With our powers combined: Das Schweigen brechen!
Kein Raum für Nazis und andere RassistInnen!

Samstag, 13. Dezember 2008 | Demonstration gegen den alltäglichen Rassismus, Neonazis und für einen neuen Afro-Shop in der Innenstadt | Beginn 13:00 | Wilhelmsplatz (Innenstadt Göttingen)

via und via

»blinder Hass auf Kapitalismus«

Gestern versuchte Spiegel Online die Interessen der Autonomen, die Griechenland anzündeten zu entpolitisieren:

Eine politische Idee ist hinter den Zerstörungstrips, zu denen die Vermummten mit ihren Rucksäcken voller Steine und Molotowcocktails von hier aus alle paar Monate aufbrechen, nicht zu erkennen – außer dem blinden Hass auf Kapitalismus, Globalisierung, Banken und Großkonzerne.

Angesichts der Tatsache der Besetung des girechischen Konsulats in Berlin wird heute schon moderater berichtet, die Bestzer haben Flyer mit dem Symbol der Hausbesetzer aus den Fensterns geworfen, eine politische Meinung, die anscheinend auch SpON nicht so weiteres übersehen kann.
Den Bullen in Griechenland ist nebenbei das Tränengas ausgegangen, in der puren Not werfen Bullen halt auch mal mit Steinen.

Aber neben all dem Riot-Porn, der sowieso auf allen Kanälen läuft:
Die beiden Polizisten, die wegen des Todes von Oury Jalloh angeklagt waren wurden heute freigesprochen. Wie ein an Händen und Füßen gefesselter Mensch sich selbst anzünden kann bleibt wohl der Phantasie des Richters überlassen. Hintergründe zum bisherigen Verlauf des Protests bietet Indymedia.

♥Tekknoatze

Ich kann gar nicht soviel saufen, wie ich auf die CSU kotzen möchte

Berlin (ots) – Anlässlich der heute vom Deutschen Bundestag in Zweiter und Dritter Lesung zu beratenden Gründung der unselbständigen Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk:

Die Stiftung ‚Flucht, Vertreibung, Versöhnung‘ bringt den langen Weg zur öffentlichen Anerkennung des Vertreibungsschicksals von Millionen Deutschen zu einem guten Abschluss. Die deutschen Heimatvertriebenen und ihre Geschichte kehren ins öffentliche Bewusstsein zurück. Es waren die Unionsparteien, die im Jahr 2005 die Errichtung eines ‚Sichtbaren Zeichens gegen Vertreibung‘ im Koalitionsvertrag durchgesetzt haben. Mit der Stiftung ‚Flucht, Vertreibung, Versöhnung‘ wird der Auftrag aus dem Koalitionsvertrag ohne Wenn und Aber erfüllt.

Uns war es besonders wichtig, dass die Vertriebenen an der neuen Stiftung maßgeblich beteiligt werden. Ohne die Betroffenen selbst kann es kein öffentliches Erinnern geben. Dies haben wir erreicht: Der Bund der Vertriebenen wird mit drei Mitgliedern im Stiftungsrat vertreten sein.

Ohne das von Erika Steinbach im Jahr 2000 ins Leben gerufene ‚Zentrum gegen Vertreibungen‘ wäre der heutige Tag undenkbar. Die neue Stiftung ‚Flucht, Vertreibung, Versöhnung‘ ist die konsequente Umsetzung der Idee des ‚Zentrums gegen Vertreibungen‘. Für den unermüdlichen Einsatz gebührt ihr große Anerkennung.

Die CSU bleibt Anwalt der Anliegen der deutschen Vertriebenen und Aussiedler. Wir bekennen uns zum Menschenrecht auf Heimat und zum Anspruch der Vertriebenen auf moralische Wiedergutmachung. Diesen Anspruch setzen wir auch in Berlin in konkrete Politik um. Die Stiftung ‚Flucht, Vertreibung, Versöhnung‘ ist aus Sicht der CSU ein großer Erfolg.

Quelle
Und ich dachte das wär für heute der Gipfel des Kotzreizes gewesen.

Und Sido redet über Popstars. Bei der SWR Sendung DASDING, großes Kino, wenn auch wenig überhaupt nicht überraschend.

♥Tekknoatze

Terminliches

Heute abend findet die hier schon mal angekündigte Veranstaltung des politischen Forums zur Krise statt. Die Linke BO Linden-Limmer ist zusammen [solid‘] und noch 2 Verbäden deren Namen ich mir nicht merken konnte auf den Zug aufgesprungen:

Fr., 5. Dezember: Ist der Kapitalismus am Ende? Veranstaltung mit Robert Kurz
19 Uhr, Freizeitheim Linden

Dazu gibts auch nen Text, den find ich aber nicht online. Dann, 5 Tage später, noch ein bißchen Marx mit Die Linke Wähler_innen lesen:

Mi., 10. Dezember: Workshop: Einführung in die Marxsche Krisentheorie
19 Uhr, Freizeitheim Linden

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Das Beste zu dem Thema kommt wie immer als letztes, also irgendwann.
Erstmal sei dann auf Morgen verwiesen:

03.12. 20 Uhr Steintor Hannover: Demonstration
„Solidarität mit den Opfern rassistischer Polizeigewalt! Herschelwache und
alle anderen rassistischen Behörden dicht machen!“

Als Reaktion auf den rassistischen Polizeiübergriff am 26.11.2008 auf Ameyiza
Koamivi Agos Assimewlui, (Neue Presse berichtete am 02.12.) wird es am 03.12.
eine Demonstration gegen rassistische Polizeigewalt geben. Wir solidarisieren
uns mit den Opfern des staatlichen Rassismus. Der rassistische Übergriff auf
Ameyiza Koamivi Agos Assimewlui ist kein Einzelfall. Immer wieder kommt es zu
Übergriffen von der Polizei auf MigrantInnen und Flüchtlinge. Ganz zu schweigen
von dem staatlich verordneten Rassismus, der sich in Abschiebungen, Lagern und
Sondergesetzen für Nicht-Deutsche ausdrückt.
Die Herschelwache tut sich aber auch sonst immer wieder gerne mit brutaler
Gewalt und gezielten Demütigungen hervor. Dies trifft nicht nur aber gerade im
speziellen MigrantInnen. Schamlos nutzen die BeamtInnen der Polizeiinspektion
Mitte (Herschelwache) ihre staatlich legitimierte Machtposition aus um
vermeintliche Verdächtige zu schikanieren und zu demütigen. Wir wenden uns
gegen diesen Zustand mit einer Demonstration unter dem Motto: „Solidarität mit
den Opfern rassistischer Polizeigewalt! Herschelwache und alle anderen
rassistischen Behörden dicht machen!“. Die Demonstration startet am 03.12.2008
um 20 Uhr am Steintor und führt durch die Innenstadt zur Herschelwache.

Politik hat dann erstmal Auszeit, Donnerstag startet in der Faust eine neue Partyreihe unter dem bezeichnenden Namen »Bäm!«:

BÄM!

Der Klub. Kick-Off der neuen Partyreihe. Mit den Filtertÿpen und der Maximal Gang
ORT: Mephisto
EINLASS / BEGINN: 22:00 Uhr
EINTRITT: frei
RUBRIK: Party

Ab jetzt wird jeden Donnerstag im Mephisto ordentlich BÄM! aus den Boxen kommen. DJs wie Derrick Montana von den Filtertÿpen oder Lunatic werden amtliche Disco-Tunes, Indie-Raves oder Elektro vs. Rock aus der Tasche ziehen. Die Preise haben wir natürlich angepasst, damit auch am Wochenende noch genug Kohle da ist zum Feiern. Und das Beste: Auch arbeitslose Broker und Finanzjongleure haben Zutritt, denn bei diesen Getränkepreisen kann man sich einfach nicht verspekulieren: Einbecker Fassbier (0,3) 1,50 Euro, Prosecco auf Eis 2 Euro, Wodka RedBull, Cuba Libre und Pina Colada jeweils 3,50 Euro…

Achtung: Heute feiert BÄM! Kick-Off:
Der Eintritt ist frei und für Mädels gibt es ein Glas Prosecco als Welcome-Drink!

BÄM! ist keine Abkürzung, es klingt einfach nur gut.

BÄM! wird präsentiert von Stadtkind und Spandau Projekt.

Filtertypen und Maximal zusammen das verspricht eine Party großen Ausmaßes zu werden, dazu für umme und die Preise in der Faust muss man mit Vorversorgung auch nicht mehr ertragen.
Die Filtertypen beehren die Faust Freitag anlässlich von Treibgut meets Eat Phunk übrigens direkt wieder und lassen sich von Telepartie unter die Platten greifen.
Damit nicht genug aka 4 Tage wach. Samstag ist dann die letzte Vorstellung von Berlin Calling im Apollokino, beginnt um 23.00 Uhr, danach bietet das Indiego Glocksee vollwertige Elektrokost. »it’s label night!«. Pascal Fuhlbrügge, Richard von der Schulenburg und A different Jimi werden den Totenkopf zum Schwitzen bringen.
Wer Samstag Lust auf Politik hat kann natürlich auch nach Berlin oder Salem fahren.
Ein kleiner Ausblick auf’s nächste Jahr: Das Nachholkonzert von Plemo+das Feuer, versprochen für den 14.02.2009 muss, wie man Plemo’s Blog entnehmen kann, leider erneut aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, ich wünsche baldigste Genesung!
Benjie hat den (fast rundum) guten Track zum Wochenende schon vor 5 Jahren rausgebracht:

♥Tekknoatze

P.S. (17.55 Uhr) Sonntag spielt dann meine Alltime-Lieblingsband kettcar zusammen mit Computer im Capitol. Ich glaube ich werde da nicht anzutreffen sein (kein Wunder bei dem Preis), eine Überlegung ist es aber immer wert.