Tag-Archiv für 'polizei'

Sie machen weiter.

Alle guten Dinge sind hoffentlich nich nur 3. Heute hat sich nämlich, das begrüßenswert schnelle Tempo beibehaltend, Polizist Nummer 3 selber angeschoßen. Dein Magazin gegen Streifenhörnchen sagt: Weiter so.

Kurz verlinkt 2010-02-04

Monsters of Göttingen – Hausdurchsuchung: Die Sache mit dem Hund | Design You Trust – Architectual Photos by Gregory Bastien | guardian.co.uk – Winter Olympics on slippery slope after Vancouver crackdown on homeless| BBC News – China hits back at US over trade and currency | Bernhard Schmid – Die Debatte über ein Verbot der Burka in Frankreich

Die hannöversche Polizei macht sich selber kaputt.

Erst hat sich in Wunstorf ein Polizist beim Einstecken der Waffe in sein Holster selbst in den Oberköper geschoßen, jetzt erschießt sich ein Polizist beim Reinigen seiner Waffe. Wenn das so weitergeht…

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Wie kann man einen Feiertag wie heute besser begehen als mit guter Musik? Achtung, Ska:

Santeria & the Porn Horns – Police Recruiting Song

Damit die Menschen, die keinen Ska mögen, auch auf ihre Kosten kommen, ein Evergreen des Bullen blöd findens:
Fischmob – Polizei Osterei

Die Zersetzung des Privaten zum Öffentlichen unter Einbeziehung alternativer Jugendarbeit.

Oder kurz gesagt: An einem ZOB ein Sofa draußen stehen zu lassen kann nicht geahnte Folgen haben:

sofa sex wohnwelt wunstorf

Schön aber, dass die Leinezeitung sich veranlasst sieht zu betonen, dass die Jugendlichen mit der Wohnwelt nicht zu tun haben, ansonsten wären morgen die Bullen vorbei gekommen um die Wohnwelt zu durchsuchen, weil sie einen illegalen Puff im Keller vermuten.

Beat it.

Wer dachte der Polizei fallen ab jetzt nur noch Tränengasgranaten ein um der polizeilichen Formierung des Inneren gerecht zu werden, die irrte. Die Hamburger Polizei hat, aus den Taschen nun bis aufs Bitterste erboster Stadtbürger_innen, sich einen neuen Wasserwerfer zugelegt.


State of the art hat der Art Wasserwerfer, der ein wenig verbogen aussieht mit dieser form einen von der MoPo sogenannten Sinn: »Da es keine geraden Flächen gibt, können Molotowcocktails nicht mehr auf dem Dach liegen bleiben.« Da heutzutage der Molotowcocktail, Kosename Molli, in übermäßig riesigen, möchte sagen gigantischen, Mengen in zeitgenössichen Protestansammlungen Verwendung findet, macht es durchaus Sinn sich eine Form auszudenken, auf der ein bei Aufprall zerplatzender Feuerkörper nicht landen kann. Ich vermute eher Faulheit der Besatzung, die nicht so Bock drauf hat im Herbst Laub vom Dach zu fegen. Aber, nicht verzagen, »WAWE 10000«, von mir liebevoll kubistischer Unfall genannt, kann noch mehr: Wasserwände bilden, nützlich um die Dienstkarren ohne Umweg zur Reinigung zu putzen, oder auch eine Wasserglocke, laut MoPo zum »Auflösen von Sitzblockaden«, wie diese Glocke funktioniert und wie zur Hölle damit eine Blockade aufgelöst wird muss ich vermutlich visuell erfahren. Wo wir gerade bei der visuellen Erfahrung sind, die von zwei grünen Schlachtschiffen aufbrausend in ihrem von Destruktion gespickten Wege, werde ich wohl missen müssen. Vielleicht auch besser so, die Zukunft verlangt wohl danach 10.000 Liter Wasser mit 3.200 Litern pro Minute in Luft aufgehen zu lassen und den Fortschritt kann man nicht aufhalten, mit einer Revolution als Notbremse vielleicht, aber die ist wohl noch einiges mehr als 10.000 Liter Wasser von uns entfernt. Aber wenigstens kommt alles wieder runter, das sollte man nie vergessen. Ob Blätter, Steine oder Molotow-Cocktails in Plastikflaschen, sie kommen alle wieder runter. Beruhigender »›Gute-Nacht‹ Gedanke«, oder?

Hass. Abgrundtiefer Hass.

Einleitende Worte brauch ich kaum mehr zu verlieren, zu sehen Bullen beim Freidrehen am Rande der Freiheit statt Angst Demo gestern in Berlin. Sieht so aus als würde die 22. BPH der 23. Konkurrenz machen wollen:


via, via, via

Ergänzung: fefe hat mittlerweile auch die dreißig Sekunden vor dem Freidrehen gebloggt.

Found

Wenn Bullen ihre gesetzlichen Verpflichtungen durchexerzieren, dann heißt das im Antifa-Jargon:

Oberbeck dazu: »Antifaschist_innen und Anwohner_innen haben deutlich gemacht, dass sie sich den Nazis entgegenstellen wollen. Die Polizei hat diesen legitimen Wider­stand verhindert und sich so zum Handlanger für die Interessen der Nazis gemacht.“

A.C.A.B.!

Acht Polizisten, die sich nicht im Dienst befanden, warteten am gestrigen Abend in Berlin auf ein Taxi. Völlig grundlos wurden sie plötzlich aus einer Gruppe von ca. zehn bis fünfzehn Jugendlichen heraus provoziert und beleidigt. Ein Polizist zog sich durch einen Schlag eine Platzwunde zu.

Die Jugendlichen schlugen und traten auf die Polizisten ein. Die alarmierte Polizei konnte die Täter stellen. Nach der Festnahme versammelten sich rund 60 Bürger die die Festgenommenen befreien wollten. Dies konnte nur durch Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden.

Weiterhin warfen unbekannte Anwohner von ihren Balkonen Gegenstände auf die Polizei. Die beiden Haupttäter wurden mit auf die Wache genommen, erkennungsdienstlich erfasst und dann wieder auf freien Fuss gesetzt.

Bullen in »nützlicher« Mission Teil II

Hier habe ich schon mal auf Bullen in Torbay hingewiesen, die betrunkenen Frauen die Bürde hochhackiger Schuhe abnehmen und sie durch Flip-Flops ersetzen. In ähnlicher Mission sind nun auch Polizist_innen in der dänischen Kommune Aalborg unterwegs. Seit Anfang Mai werden an unbehelmte Verkehrsteilnehmer Helme verteilt, zum Abschluß wird man vom diensthabenden Bullen geknuddelt und wieder seine Weges gelassen. Warum? Weil die dänische Polizei »dich liebt«. Na dann ist ja alles gut.

P.S. Die Aktion vermeldete schon kurz nach Beginn, dass die 1000 verfügbare Helme beinahe vergriffen seien. Ob sich eine Reise nach Aalborg zum Abgreifen eines Gratis-Helms noch lohnt wage ich also nicht zu versprechen.

Überzeugungen im Härtetest.

»Jedenfalls muss klar sein, dass jeder, egal aus welchem Motiv das getragen wird, dass jeder der sich dann an dieser Fahne vergeht eine auf’s Maul kriegen muss. So einfach ist das.«

Hermann L. Gremliza

israel nazis

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Die Genialogen der radikalen Rechten haben nebenbei nonpd neu aufgelegt, nur jetzt geht es gegen Parteien, die als kommunistisch erkannt wurden. Auf der Seite antikommunismus.info kann man sich jetzt durchlesen was die Nazis für ein Problem mit diesen Parteien haben.
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Und noch kurz, die Bullen haben angekündigt, das von Avanti und dem Rest der Bürgers vorbereitete Blockadetraining am Samstag, in dem man lernen kann korrekt auf der Straße zu sitzen, zu verhindern.

Daher werde die Polizei auch das für Sonnabend angemeldete öffentliche „Aktionstraining“ unterbinden. Der Veranstalter habe von der Polizei entsprechende Auflagen erteilt bekommen. Das angemeldete „Antifaschistische Straßentheater“ könne stattfinden, Blockadeübungen werde die Polizei aber nicht zulassen. / sw

Der Vermutung, dass durch solch ein Training Gewaltbereitschaft ansteigen würde wage ich mal zu wiedersprechen. Aber vielleicht steigt die Gewaltbereitschaft ja wenn man von einer Hundertschaft Bullen abgetragen wird. Wer sich das Spektakel mit Staatsmachtbeteiligung angucken will sollte ab 17 Uhr am ZOB in Hannover erscheinen, wer da tatsächlich mitmachen will kann das von 11-16 Uhr in der Kunsthalle auf dem Gelände der Faust tun.
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Und last bot not least, die gestrige Räumung des besetzten Haus in Erfurt wurde in vielen Städten nicht unkommentiert hingenommen. In Weimar brannten 40 Mülltonnen und in Schweden haben Aktivist_innen eine Bullenwache besucht. Eine Übersicht findet sich beim Genossen schildkröte.

Fick die Cops!

Sowieso, und aus mal wieder gegebenem Anlass:

♥Tekknoatze

Found

Zum blutigen Showdown kam es am Kinoparkplatz. Die Polizei streckte dort fünf Tiere mit 100 Schuss nieder. Als Kollateralschaden sind die zerstörte Heckscheibe eines parkenden Autos und drei Einschusslöcher in einer Hauswand zu vermelden.

Sagen wir mal 95 durch 5. Macht 19 Kugeln pro Tier- jagen will gelernt sein.