Tag-Archiv für 'hannover'

Werbeunterbrechung.

Kurz mal aus dem Grab gebuddelt, damit ein wenig Werbung für die Revolution gemacht werden kann:
Es wird demonstriert, am 30 April in Frankfurt am Main mit …ums Ganze! und dem Frankfurter Krisenbündnis. Mehr Informationen da so. Den Aufruf einiger …ums Ganze!-Gruppen kann man natürlich auch mal lesen.
Auch am 30. April ist eine FrauenLesbenTrans-Demo in Oldenburg. Alles Weitere da so.
Und am 1. Mai ist Demo in Hannover (ohne Nazis aber dafür mit noch mehr Revolution). Ab 9.30 Uhr am Freizeitheim Linden. Mit antikapitalistischem Block organisiert von der Antifaschistischen Aktion Hannover. Vor dem antikapitalistischen Block gibt es einen feministischen FrauenLesbenTrans-Block. Unter anderem ruft Fast Forward Hannover zum antikapitalistischen Block auf und zwar mit diesem Aufruf
Dazu gibt es noch einen Haufen Veranstaltungen. Die erste heute mit der Autonomen Antifa [f] zur Kritik der Lohnarbeit. Alle Weiteren können unter dem Mobiblog Heraus zum revolutionären Mai eingesehen werden.

Sie machen weiter.

Alle guten Dinge sind hoffentlich nich nur 3. Heute hat sich nämlich, das begrüßenswert schnelle Tempo beibehaltend, Polizist Nummer 3 selber angeschoßen. Dein Magazin gegen Streifenhörnchen sagt: Weiter so.

Wenn Dummheit und so weiter Teil 2

Der Geist der [AAH] macht, mal wieder, Hannovers Szene und Hunde kaputt:

Nie wieder Solidemos mit den Antifa Mackern (Männlich & Weiblich) von der AAH. Wir haben die Demo nach wenigen Metern wieder verlassen weil das Verhalten der ersten Reihen unter aller Sau war. Es wurden kommunistische Parolen gerufen und Menschen die dies kritisierten wurden bedroht. Außerdem wurde von diesen Prolls eine Bengalische Fackel entzündet und damit alle Menschen und Tiere gefährdet die an der Demo teilnehmen wollten.

Nie wieder AAH.
Nie wieder Kommunismus!

Wenigstens dieses traurige Exemplar scheint man nun erfolgreich vergrault zu haben. Die Solidemo um die es da geht war die gestern in Hannover anlässlich der Razzia im Göttinger Hausprojekt Rote Straße. Deswegen wird am Samstag in Göttingen demonstriert:


Scheiße Deutschland. Scheiße Hannover. Scheiße Göttingen.

Ach übrigens…

heute abend ist in der Sturmglocke Tanzen und Trinken für Frauen und Lesben organisiert vom Autonomen Feministischen Kollektiv.

Ansonsten gibt es in der Wohnwelt noch ein Konzert gegen Spende, für eine gute Sache natürlich, nämlich Geld in die Kassen der »Wohnwelt bleibt!«-Kampagne zu spüeln:

Auch wenn die Ankündigung »mit Coversongs von Green Day, The Offspring, The Clash, Donots etc. im Gepäck« nicht all zu viel verspricht.

Die hannöversche Polizei macht sich selber kaputt.

Erst hat sich in Wunstorf ein Polizist beim Einstecken der Waffe in sein Holster selbst in den Oberköper geschoßen, jetzt erschießt sich ein Polizist beim Reinigen seiner Waffe. Wenn das so weitergeht…

Geburtstag feiern!

Samstag feiert Electro Science ein Jahr Feiern in der Glocksee. Da kann man ziemlich feist Feiern feiern. Geht da hin Leute!

Silvesterspektakel gegen Militär und Polizei.

Mit der Party unterstützen wir alle die in Hannover Ärger mit den Bullen haben, weil sie gegen die Bundeswehr und die mörderische deutsche Kriegspolitik aktiv sind.

In Hannover gibt es seit Jahren viele antimilitaristische Aktionen. Meistens geht es um öffentliche Auftritte der Bundeswehr. Zu diesem Widerstand gehört seit Jahren der Kampf gegen das Sommerbiwak der Bundeswehr im Stadtpark.
Auch in diesem Jahr gab es einige Aktionen. Zum Beispiel wurde versucth, im Vorfeld einen Pavillion im Stadtpark anzuzünden, der der Bundeswehr während ihrer Feier als VIP-Lounge dient. Das war der Anlass für eine Hausdurchsuchung bei einem Antimilitaristen, der jetzt ein Verfahren wegen versuchter Brandstiftung und Verstoss gegen das Waffengesetz hat.

Mit einer fetten Silvesterparty unterstützen wir ihn und alle, die sich den kriegerischen Verhältnissen in den Weg stellen

Merkbefreit.

Es gibt da so ein Original, wie sie in jeder linken Bewegung von Zeit zu Zeit mal auftauchen und meistens viel zu lange bleiben. Das Original um das es mir geht heißt Ferhat Ataman, Freund des Capslock und seiner Sonnenbrille. Der hat schon vor ca. 2 Wochen Hausverbot in der Hannoveraner Besetzung gekriegt, u.a. weil er ein Sicherheitsrisiko darstellt und wegen eines sexistischen Übergriffs. Jetzt ist er anscheinend in Berlin aufgekreuzt.
Er, der »revolutionär von Geburt an« sei und nicht wie die »Pest dieser Gesellschaft« »erst seit Gestern«1 glaubt sich dabei immer noch in revolutionärer Mission. Das beste 9 Sekunden Video, welches ich seit sehr sehr langer Zeit gesehen habe:

BILDUNGSSTREIK

B I L D U N G S S T R E I K | MySpace Video

Übrigens: Da weitermachen wo er aufgehört hat kann er sehr gut, dem Vize-Präsidenten der HU Berlin soll er Prügel angedroht haben, in Hannover tat er das auch schon gerne.

  1. Alle 3 Zitate aus diesem liebenswürdigen Kommentar [zurück]

Bildungsstreik die xte.

Die AI hat nicht nur eine Veranstaltung mir Freerk Huisken organisiert sondern heute auch noch einen Text mit dem schönen Titel »Die Bildung klauen lassen« veröffentlicht. Lest mal rein, es lohnt sich.

Kunstscheiße: Elke Krystufek

In der kestnergesellschaft Hannover, klingt gar nichtmal uninteressant. Eröffnung ist am Donnerstag.

Hingehhinweise.

1. Ein Kongress zur Revolucion in Frankfurt am Main

Vom 27.– 29. November 2009 wird im Institut für Vergleichende Irrelevanz und anderen Orten in Frankfurt am Main der Kongress »Indeterminate! Revolution« stattfinden.
»Wir brauchen eine neue Revolution!« heißt es gegenwärtig in einem TV-Werbespot eines großen Automobilherstellers. Die Firma Dacia lässt Marx, Che und Fidel auftreten, die sich aber nicht für die Enteignung der Bourgeoisie, sondern für mehr Fahrkomfort einsetzen. Man kann das als Zeichen für vieles sehen – Ent- oder Repolitisierung, Ausverkauf oder neue Kreativität, vor allem zeigt der Spot aber, dass der Begriff der Revolution von seiner Faszinationskraft auch nach mehr als 200 Jahren nach dem Sturm auf die Bastille nichts eingebüßt hat. Kaum ein anderer Begriff hat die Geistesgeschichte in den letzten beiden Jahrhunderten so stark geprägt wie der Begriff der Revolution: Es gibt soziale und politische, künstlerische und wissenschaftliche, industrielle und technische, modische und sexuelle Revolutionen. Die Möglichkeit der Revolution garantiert die Möglichkeit der Freiheit und der Emanzipation: Das Vorgefundene ist nicht gottgegeben oder natürlich, sondern kann verändert werden. Auf der anderen Seite haben revolutionäre Umwälzungen, insofern sie das soziale Leben betrafen, immer wieder Exzesse der Gewalt und der Zerstörung, des Terrors und des Leids mit sich gebracht. Wenn aber die Welt dennoch nicht einfach so akzeptiert werden soll, wie sie ist, dann stellt sich die Frage, auf welche Weise die Gesellschaft insgesamt verändert werden kann, ohne die Fehler traditioneller Konzepte von Revolution zu wiederholen. Dafür muss nicht nur über die Form des Neuen nachgedacht werden, sondern auch darüber, wie dahin zu gelangen ist.

2. Eine Veranstaltung zum Grundgesetz

Zum 60. Geburtstags des Grundgesetzes sind objektive Bilanzen von Kosten und Nutzen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Mangelware. Die Veranstaltung will diese Lücke schließen, indem sie die Leistungen eines politischen Gemeinwesens prüft, das Freiheit, Gleichheit, Eigentum, Demokratie, Menschenwürde und Sozialstaat auf seine Fahnen geschrieben hat. Die Antworten auf die Frage nach dem Gebrauchswert der staatlichen Ordnung fallen freilich ein wenig anders aus als in den üblichen Festtagsreden.

Die Antworten liefert Dr. Albert Krölls, der für dieses mit Ressentiments nur so überschüttetem politischen Vierteljahrmagazin schreibt. Das findet schon heute statt, und zwar um 19.30 Uhr im Raum F128 des Hauptgebäudes der Leibniz Uni Hannover.
Wer vorher nichts zu tun hat, die kann schon um 15.00 Uhr in den Audimax kommen (das ist dieser häßliche Kasten, der am Schloß dranhängt), da wird nämlich dann über den Bildungsstreik pleniert und zum Schluß sauber und demokratisch abgestimmt ob man den Audimax nicht besetzen sollte.
Da scheinen Argumente fast nebensächlich, wer aber trotzdem was sagen möchte, was sich nicht auf die Empörung darüber beschränkt, dass die da oben uns unsere Bildung klauen, die findet z.B. mit diesem Flugblatt einen Anfang.

Schade.

Eigentlich sollte am 1. November in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Bombe entschärft werden. Nur irgendwie scheint die geortete Bombe, die »Hannover ins Herz trifft« (Bild) auf einmal verschwunden zu sein. Jedenfalls wurde die Entschärfung abgesagt und meine kühne Hoffnung allierte Zerstörungskraft am Objekt Bahnhof quasi als Zeitzeug_in mitzuerleben zerstört.

Hilfe, Kathrin hats erwischt.

Student_innen, so sagt man jedenfalls sind ihres Zeichens faul. Das hat auch die Uni-Leitung in Hannover entdeckt und das quasi von oben abgesegnet. Mit einer Erfindung, die in ihrer revolutionären Potenz immer noch nur von den Erfinder_innen gewürdigt wird, dem Denkpfeffer.
Gerüchte über eventuell verbotene Inhaltsstoffe machten schon länger die Runde, Kathrin scheint es zu bestätigen: Sie ist süchtig. Nach Denkpfeffer. Das ist in etwa so wie süchtig zu sein nach, ähh es gibt keine passende Analogie dafür. Crack vielleicht. Ihr ist nämlich ihr »Bratkartoffelwürzsalz« verklumpt und der einzige Ausweg: Denkpfeffer. Ein beredtes Zeugnis aus Stundent_innenküchen btw, wenn nur die Dreingabe der Erstsemestertüte zur Verfügung steht oder die Kreativität im Studiengang schon nach der ersten Woche verbraucht wurde (Was studiert man eigentlich so, wenn man sich auf solchen Webseiten meldet? Wirtschaftswissenschaften?).
Wer Denkpfeffer auch mal probieren und prüfen möchte ob das wirklich so klug macht, die melde sich, ich hab hier noch eine Packung.

P.S. Kathrin, wenn du das hier liest, ich verkauf sie dir auch gerne.