Tag-Archiv für 'göttingen'

Kurz verlinkt 2010-02-04

Monsters of Göttingen – Hausdurchsuchung: Die Sache mit dem Hund | Design You Trust – Architectual Photos by Gregory Bastien | guardian.co.uk – Winter Olympics on slippery slope after Vancouver crackdown on homeless| BBC News – China hits back at US over trade and currency | Bernhard Schmid – Die Debatte über ein Verbot der Burka in Frankreich

Wenn Dummheit und so weiter Teil 2

Der Geist der [AAH] macht, mal wieder, Hannovers Szene und Hunde kaputt:

Nie wieder Solidemos mit den Antifa Mackern (Männlich & Weiblich) von der AAH. Wir haben die Demo nach wenigen Metern wieder verlassen weil das Verhalten der ersten Reihen unter aller Sau war. Es wurden kommunistische Parolen gerufen und Menschen die dies kritisierten wurden bedroht. Außerdem wurde von diesen Prolls eine Bengalische Fackel entzündet und damit alle Menschen und Tiere gefährdet die an der Demo teilnehmen wollten.

Nie wieder AAH.
Nie wieder Kommunismus!

Wenigstens dieses traurige Exemplar scheint man nun erfolgreich vergrault zu haben. Die Solidemo um die es da geht war die gestern in Hannover anlässlich der Razzia im Göttinger Hausprojekt Rote Straße. Deswegen wird am Samstag in Göttingen demonstriert:


Scheiße Deutschland. Scheiße Hannover. Scheiße Göttingen.

Vieltelefonierer_innen, Schauspieler_innen…

Von wem ist die Rede? Der Autonomen Antifa [M] aus Göttingen natürlich. Denen wurden nämlich schon vor der neuen Stufe der Gewalt, die Körting und Ahlhaus ausgemacht haben wollen, richtig militante Sachen vorgeworfen. Eier werfen zum Beispiel, malen mit »kräftigen Farben« oder eine Teeküche.

Irgendwie lustig.

Wenn meine »Fans« Indymedia entern und Schmarrn verzapfen:

ali und co
tekknoatze 04.10.2009 – 23:34
Würde mich nicht wundern wenn die Ali-Friends von der AAH da auch mitmachen.

ein Grund mehr da nicht hinzufahren!

Für etwaige andere Nachahmungstäter_innen:
1. Ich würde Freund_innen schreiben
2. Ich würde A.L.I. schreiben, soviel Zeit muss sein
3. Ist die Teilnahme der AAH an irgendwelchen Aktionen für mich kein Argument an diesen nicht teilzunehmen
und 4. Ich kommentiere nicht auf Indymedia

Gutes Gelingen wünscht,
♥Tekknoatze

Geschichte wird gemacht.

Die Göttinger Blogger entdecken gerade Atzenhausen für sich. Vergessen tun sie Hermann, den ersten von und zu Atzen:

Beim Aushub einer Baugrube neben der Kirche in Atzenhausen wurde 1979 ein Grubenhaus gefunden das vor etwa 900 Jahren abgebrarnnt ist. Das bedeutet, das Atzenhausen um das Jahr 900 schon besiedelt war. Allerdings wird urkundlich erst im Jahr 1359 ein Hermann von Atzenhauseen benannt. Hermann diente mehreren Erzbischöfen von Mainz und muß etwa 60 Jahre alt sein im Zeitpunkt seiner Erwähnung. Das bedeutet, daß Atzenhausen älter ist, als die älteste erhaltene Urkunde nachweist.

Solidarität mit Joseph M.!

Wieder so ein Grund das Dorf nebenan zu besuchen (was ich wieder nicht machen kann):

With our Powers combined – Aufruf zur Demonstration

Nachdem in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 27.09. der Afro-Shop von Joseph M. im Ritterplan ausbrannte, kam es bereits am 30.09. zu einer ersten kraftvollen Demo unter dem Motto „Solidarität mit Joseph M. | Solidarität mit den Opfern von alltäglichem Rassismus.“ Demonstriert wurde im Besonderen gegen die rassistische Hetze, der Joseph in den vorherigen Monaten seitens seines Vermieters von W. ausgesetzt war sowie gegen den alltäglichen Rassismus der deutschen Gesellschaft im Allgemeinen.
a
An Josephs Situation hat sich nach dieser Demo wenig geändert, wie auch am alltäglichen Rassismus mit dem Joseph und andere konfrontiert sind. Deshalb gehen wir am 13. Dezember erneut auf die Straße, um gegen den alltäglichen Rassismus in Göttingen und anderswo zu demonstrieren, einen neuen Afro-Shop zu fordern, und die Ereignisse nicht in – scheinbar willkommene – Vergessenheit geraten zu lassen.

Ereignisse vor dem Brand
Zur Erinnerung: Als der 54-Jährige Verleger von W. im Januar 2008 Eigentümer der Ladenräume und somit Vermieter von Joseph wurde, entstand, quasi über Nacht, ein Bedrohungsszenario gegen den Betreiber des Afro-Shops, das sich in den folgenden Monaten zugespitzt hat. Nach der Weigerung von Joseph eine völlig unbegründete Mieterhöhung von 40% zu akzeptieren, begann der Vermieter mit massiven Diffamierungen und Drohungen gegen Joseph vorzugehen. Sein Repertoire reichte von haltlosen Denunziationen bei Behörden der Stadt bis hin zu einem „Hilferuf“ an die NPD Göttingen, der auf deren Homepage unter dem rassistischen Titel „Göttinger Vermieter hat ein Negerproblem“ erschien. Mit bereitwilliger Hilfe seiner neuen Verbündeten beleidigte und bedrohte von W. die Kundinnen und Kunden des Afro-Shops und Joseph. In den Wochen vor dem Brand nahm das Bedrohungsszenario kontinuierlich zu: Neonazis tauchten im Laden auf. Darüberhinaus wurden rassistische Parolen an die Außenwand des Afro-Shops gesprüht. Wenn Joseph in solchen Situationen die Polizei rief, erschien diese mitunter gar nicht oder erst Stunden später und versuchte mittels Beschwichtigungen Anzeigen gegen von W. zu verhindern. Nach weiteren Bedrohungen kam es dann zum Brand des Ladens, der mit einem geschätzten Schaden von 60.000 Euro die Existenzgrundlage von Joseph zerstört hat.

Ereignisse nach dem Brand
Auch nach dem Brand, durch den der scheinbare Wille von W.s nach einem „Aus“ des Afro-Shops Realität wurde, hörte die rassistische Hetze und Bedrohung gegen Joseph nicht auf. In den darauffolgenden Tagen tauchten Neonazis im Hausflur zu seiner Privatwohnung auf und es wurden rassistische Parolen an die Außenwand des Hauses gesprüht. Dadurch fühlte sich auch Josephs unmittelbare Nachbarschaft bedroht.

Die Polizei interessiert sich nicht für die rassistische Vorgeschichte sondern nur für den technischen Defekt, der den Brand ausgelöst haben soll. Die Beamten, die am Brandort eintreffen, benachrichtigen Joseph nicht. Als er am nächsten Tag seinen Laden öffnen will, steht er, völlig alleingelassen, vor den Trümmern seiner Existenz. Was folgt, ist Desinteresse und Ignoranz der Polizei. Josephs Wunsch nach Informationen wird mit Schweigen und äußerstem Widerwillen begegnet. Nur durch kontinuierliche und intensive Intervention durch Vertreterinnen und Vertreter von ver.di, Linkspartei und verschiedenen linken Gruppen bekommt Joseph schließlich zumindest Personenschutz gewährt – allerdings nur für eine Nacht.

Was auch immer die Ursache des Brandes gewesen sein mag – ob Brandstiftung oder Kabeldefekt – fest steht: Der rassistische Kontext lässt sich nicht ausblenden, er muss vielmehr benannt und in eine Öffentlichkeit gebracht werden, die sich in großen Teilen durch Ignoranz und Tatenlosigkeit auszeichnet. Diese spiegelt sich u.a. in der kaum stattfindenden Berichterstattung durch das Göttinger Tageblatt wider.

Der Kontext: Alltäglicher Rassismus
Josephs Situation ist kein Einzelfall, fast täglich ereignen sich in Deutschland rassistische Übergriffe (wie z.B. im August 2007 in Mügeln) oder zeigen Neonazis vermehrt Präsenz in Städten (wie z.B. in letzter Zeit in Göttingen). Möglich wird dies durch das Schweigen der deutschen Mehrheitsgesellschaft und durch einen in ihr weitverbreiteten Alltagsrassismus. Symptomatisch hierfür ist nicht nur das Verhalten des von W., der einerseits ein in der Göttinger Kulturszene etabliertes Magazin herausbringt und sich andererseits – neben seiner Nähe zur NPD – mit dem Uslarer Anwalt K. Kunze einen Rechtsbeistand gewählt hat, der u.a. als Stammautor bei der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ einschlägig bekannt ist; Sondern auch das Schweigen einer sich als „weltoffen“ gebenden Stadt und die Ignoranz der ermittelnden Polizei. Hierbei ist es sicher kein Zufall, dass diejenigen, die sonst im Morgengrauen abschieben, dem Opfer einer rassistischen Hetzkampagne nicht die geringste Sensibilität entgegenbringen. Joseph trifft der alltägliche Rassismus dieser Gesellschaft besonders hart – durch das aggressive Vorgehen seines Vermieters von W., aber auch durch die Gleichgültigkeit von Behörden und Öffentlichkeit. Umso mehr muss deshalb unsere Solidarität Joseph gelten!
Eine Vertreibung des Afro-Shops durch das Zusammenspiel von Rassismus und Gleichgültigkeit ist für uns nicht hinnehmbar!

Deswegen fordern wir – auch von der Stadt Göttingen – Unterstützung für einen neuen Afro-Shop in der Innenstadt.

With our powers combined: Das Schweigen brechen!
Kein Raum für Nazis und andere RassistInnen!

Samstag, 13. Dezember 2008 | Demonstration gegen den alltäglichen Rassismus, Neonazis und für einen neuen Afro-Shop in der Innenstadt | Beginn 13:00 | Wilhelmsplatz (Innenstadt Göttingen)

via und via

Göttinger Blogsache

Da hat die A.L.I. es zumindest bei mir persönlich dazu gebracht immer wieder irgendwie in die Riege des zwar normal bescheuerten aber zumindest noch nicht ganz abtoßenswerten gezählt zu werden und bemüht sich jetzt in aller Mühe sich die restliche politische Ernsthaftigkeit zu nehmen.
Im Rahmen einer Veranstaltung über Kampagnen zur Schließung von Naziläden hat der Göttinger Haufen sich die, in der Vergangenheit nicht gerade durch solidarisches Verhalten aufgefallenen, Antisemit_innen von zusammen kämpfen aus Magdeburg ins Dorf zu holen.
Kratzte die A.L.I. bis jetzt gerne an der Grenze ist durch ein solches Verhalten diese überschritten. Mit Mitgliedern der AAMD/GIS kann man sich nicht solidarisieren, wenn man von emanzipativen Menschen danach als solches wahrgenommen werden will. No more cooperation!

Keine Zusammenarbeit mit antisemitischen Linken

Zum 31.Oktober hat die Gruppe “Antifaschistische Linke International >A.L.I.< das Bündnis “zusammen kämpfen” aus Magdeburg nach Göttingen eingeladen. Die Diskussionsveranstaltung “Ladenschluss” soll im Rahmen der “Antifaschistisches Wochenende 2008 - Für eine starke antifaschistische Kultur – Gegen rechte Zentren und Naziläden vorgehen!” stattfinden. Im Folgenden wollen wir darstellen wieso sich eine Zusammenarbeit mit Bündnissen wie “zusammen kämpfen” für eine antifaschistisch und emazipativ verstehenden Linke verbieten sollte.

♥Tekknoatze

die Anderen: im*moment*vorbei, IdrawESCAPEplans