Tag-Archiv für 'extremism'

Feindpresse II

Immer mehr der ›anti‹-faschistischen Szene zuzurechnende Intellektuelle erkennen die staatlichen repressiven Maßnahmen gegen nationalgesinnte Jugendlich und verwerfen sie als undemokratisch oder kontraproduktiv. Freerk Huisken beispielsweise, Hochschullehrer an der Universität Bremen, ist das »nicht gerade zimperliche Vorgehen des Staates gegen Rechtsextreme« aufgefallen. Er schrieb auf der Umchlagrückseite seines lesenwerten Buches:

»Plötzlich soll es sich bei den Glatzen nicht mehr um ›orientierungslose‹ Opfer von ›Individualisierungsprozessen‹ und ›sozialen Schieflagen‹ handeln, sondern um ›politische Überzeugungstäter‹. Integration ist out. Desintegration, Achtung und Einsperren rechter Jugendlicher ist in.«

Die gewaltsame Unterdrückung jeglicher prodeutscehr Agitation ist in der Bundesrepublik Deutschland längt Doktrin. In diesem Grundsatz vereinigen sich ›anti‹-faschistische Gewalttäter mit opportunistischen Politikern aller Schattierungen.

Autorenkollektiv gegen Totalitarismus, Antifa heißt Gewalt, Seite 10, Grabert Verlag 2002

Feindpresse I

Ein »Autorenkollektiv gegen Totalitarismus« machte sich 2002 an die Aufgabe nachzuweisen, dass Antifa Gewalt heißt und das in Buchform. Darin steht zwar kein Argument (sieht man von den zitierten Passagen diverser linker Gruppen ab), aber dafür jede Menge Empörung und noch viel mehr Anführungszeichen. Die Grundthese zusammengefasst: Antifa = gewaltätig + doof = nur ›Anti‹fa. Weil die das aber auf ganze 240 Seiten ausgedehnt haben werd ich in loser Folge unter ›Feindpresse‹ Fragmente verwursten.

Gerade die innerhalb des ›anti‹-faschistischen Umfeldes agierenden Autonomen verbindet weniger ein ideologisches Konzept als vielmehr purer Hass: Hass gegen den Staat und seine Gesellschaft. Ihrer ›militanten‹ Auffassung von ›Politik‹ zufolge muss das gesamte System beseitigt werden, der »Scheißstaat«, was dahingehend kumuliert, »für jeden Staat Feuer und Flamme« zu sein. Widerstand gegen das ganze »Dreckssystem« könne sich nur in »militanten Angriffen« ausdrücken. Folglich halten die Autonomen, aber auch viele andere ›Anti‹-Faschisten – ob sie sich nun selbst als ›Antirassisten‹ oder ›Antiimperialisten‹ oder sonstwie bezeichnen, ist unbedeutend – Gewalt für unerläßlich. Diese wird oftmals als »befreiende Gewalt« des Staates und der Gesellschaft gerechtfertigt.

Autorenkollektiv gegen Totalitarismus, Antifa heißt Gewalt, Grabert Verlag 2002, Seite 47

Zweifelhafte Ehre.


Einladungsflyer zu einem »Symposium gegen Linksextremismus« des Verfassungsschutzes Niedersachsen. Zu hören unter anderem Uwe Schünemann, Minister für Inneres, Sport und Integration, mit einem Einführungsreferat zum Tagungsthema »Linksextremismus – Die unterschätzte Gefahr« und der Krefelder Extremismusschwafler Dr. Rudolf van Hüllen. Nach den Bullen hat nun auch der Verfassungsschutz das Motiv zur Silvesterdemo lieb gewonnen. Die Anmeldung ist leider schon am 20.05. abgelaufen und, dass es eine Morgenkassebeim Stehcafé geben wird glaube ich kaum. Sehr hübsch übrigens der 90 Jahre Oktoberrevolution Aufkleber von der DKP. Fehlen darf natürlich keinesfalls Die Linke. Beredtes Beispiel drüber wie affirmativ man sich noch zur Staatsgewalt stellen kann und trotzdem als Linksextremist durchgeht. Fernab dessen gilt aber zum Glück wirklich was in der Zielsetzung von Schünemann und dem Verfassungsschutzpräsidenten Günter Heiß steht: »Auch 60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland hat die Demokratie Feinde.«

♥Tekknoatze

We made it!

CDU Berlin will an einem runden Tisch gegen Linksextremismus palavern, linksradikale Demonstrationen am 23. Mai sind »unerträglich«. We made it! Thx.

Found- Totalitarismus

Was bei rauskommt wenn Demokrat_innen versuchen Extremismus darzustellen kann bei ignaz oder dem Bayrischen Staatsministerium des Inneren eingesehen werden. Warum Extremismus als Begriff falsch und auch völlig unnötig ist zeigt die Lotta #33, sowie die aktuelle Phase 2 also Nummer 30. Herzlichen Glückwunsch nebenbei.