Alle guten Dinge sind hoffentlich nich nur 3. Heute hat sich nämlich, das begrüßenswert schnelle Tempo beibehaltend, Polizist Nummer 3 selber angeschoßen. Dein Magazin gegen Streifenhörnchen sagt: Weiter so.
Tag-Archiv für 'a.c.a.b.'
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Der Geist der [AAH] macht, mal wieder, Hannovers Szene und Hunde kaputt:
Nie wieder Solidemos mit den Antifa Mackern (Männlich & Weiblich) von der AAH. Wir haben die Demo nach wenigen Metern wieder verlassen weil das Verhalten der ersten Reihen unter aller Sau war. Es wurden kommunistische Parolen gerufen und Menschen die dies kritisierten wurden bedroht. Außerdem wurde von diesen Prolls eine Bengalische Fackel entzündet und damit alle Menschen und Tiere gefährdet die an der Demo teilnehmen wollten.
Nie wieder AAH.
Nie wieder Kommunismus!
Wenigstens dieses traurige Exemplar scheint man nun erfolgreich vergrault zu haben. Die Solidemo um die es da geht war die gestern in Hannover anlässlich der Razzia im Göttinger Hausprojekt Rote Straße. Deswegen wird am Samstag in Göttingen demonstriert:

Scheiße Deutschland. Scheiße Hannover. Scheiße Göttingen.
Erst hat sich in Wunstorf ein Polizist beim Einstecken der Waffe in sein Holster selbst in den Oberköper geschoßen, jetzt erschießt sich ein Polizist beim Reinigen seiner Waffe. Wenn das so weitergeht…
Ein Video von extrabladet aus Kopenhagen, das Bullen im Einsatz gegen Sitzblockaden zeigt. Bevor ihr es anmacht möchte ich euch darauf hinweisen, dass ein neun minütiger Gewaltexzess gezeigt wird. In Jurist_innen-Deutsch würde man das wohl mehrfache gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung nennen- nur haben die Einsatzkräfte Glück, dass sie es eben sind, die auf Seiten des Staates stehen, die Konsequenzen werden wohl, wie beinahe immer, gering sein, wenn es denn überhaupt welche gibt. Ich hab 3 Etappen gebraucht um es zu gucken (wohlgemerkt ohne Ton), vorenthalten will ich es aber auch nicht:
via medium
Eine Entscheidung hat dieses Video für mich persönlich nochmal bekräftigt: Wenn du die Bullen schon nicht abschaffen kannst setze dich wenigstens niemals vor sie hin. Mehr und hilfloser kann man sich ihnen nicht ausliefern.
Mollis und Steine.
Wer dachte der Polizei fallen ab jetzt nur noch Tränengasgranaten ein um der polizeilichen Formierung des Inneren gerecht zu werden, die irrte. Die Hamburger Polizei hat, aus den Taschen nun bis aufs Bitterste erboster Stadtbürger_innen, sich einen neuen Wasserwerfer zugelegt.

State of the art hat der Art Wasserwerfer, der ein wenig verbogen aussieht mit dieser form einen von der MoPo sogenannten Sinn: »Da es keine geraden Flächen gibt, können Molotowcocktails nicht mehr auf dem Dach liegen bleiben.« Da heutzutage der Molotowcocktail, Kosename Molli, in übermäßig riesigen, möchte sagen gigantischen, Mengen in zeitgenössichen Protestansammlungen Verwendung findet, macht es durchaus Sinn sich eine Form auszudenken, auf der ein bei Aufprall zerplatzender Feuerkörper nicht landen kann. Ich vermute eher Faulheit der Besatzung, die nicht so Bock drauf hat im Herbst Laub vom Dach zu fegen. Aber, nicht verzagen, »WAWE 10000«, von mir liebevoll kubistischer Unfall genannt, kann noch mehr: Wasserwände bilden, nützlich um die Dienstkarren ohne Umweg zur Reinigung zu putzen, oder auch eine Wasserglocke, laut MoPo zum »Auflösen von Sitzblockaden«, wie diese Glocke funktioniert und wie zur Hölle damit eine Blockade aufgelöst wird muss ich vermutlich visuell erfahren. Wo wir gerade bei der visuellen Erfahrung sind, die von zwei grünen Schlachtschiffen aufbrausend in ihrem von Destruktion gespickten Wege, werde ich wohl missen müssen. Vielleicht auch besser so, die Zukunft verlangt wohl danach 10.000 Liter Wasser mit 3.200 Litern pro Minute in Luft aufgehen zu lassen und den Fortschritt kann man nicht aufhalten, mit einer Revolution als Notbremse vielleicht, aber die ist wohl noch einiges mehr als 10.000 Liter Wasser von uns entfernt. Aber wenigstens kommt alles wieder runter, das sollte man nie vergessen. Ob Blätter, Steine oder Molotow-Cocktails in Plastikflaschen, sie kommen alle wieder runter. Beruhigender »›Gute-Nacht‹ Gedanke«, oder?
Einleitende Worte brauch ich kaum mehr zu verlieren, zu sehen Bullen beim Freidrehen am Rande der Freiheit statt Angst Demo gestern in Berlin. Sieht so aus als würde die 22. BPH der 23. Konkurrenz machen wollen:
via, via, via
Ergänzung: fefe hat mittlerweile auch die dreißig Sekunden vor dem Freidrehen gebloggt.
Aus Lust am Entertainment die Sammlung an Anti-Bullen Rap-Videos (teilweise echt grottig) bei toasty zu Gemüte geführt. Bester Refrain und das eindrucksvollste Video die Soko Crew mit Wasserwerfer:
»Alle Leute schreien Fick Dich und heben die Faust, ab hier übernehmen wir Bulle geh nach Haus.«

T-Shirt von loiterink.com. via
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Das aktuelle Cover des New Yorkers wurde von Jorge Colombo gemalt. Aber nicht mit Photoshop oder Pinsel, nein mit seinem iPhone.
Beim CR Blog liest sich das so:
The drawing was created by Colombo in just an hour, while he stood outside the Madame Tussaud’s Wax Museum in Times Square. »I got a phone in the beginning of February and I immediately got the programme so I could entertain myself,« says the artist on the New Yorker website, where a film of his process can also be viewed. »Before, unless I had a flashlight or a miner’s hat, I could not draw in the dark.« Colombo also stated that drawing on the phone had the advantage of allowing him to draw without being noticed, although he does mention one drawback of phone painting: that when the sun is up, it is hard to see, »because of the glare on the phone«.
Mehr Photos können im Post bei CR gesehen werden, auf seiner Website oder einfach bei 20×200 erstanden werden.
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Technisch geht es weiter und zwar mit einer ganzen Reihe von mehr oder weniger nützlichen USB-Hubs, die ich die letzten Tage bei GeekAlerts bestaunt habe. Wahlweise als Erdbeerkuchen, Kartoffel oder auch als schnieker pinker Klotz mit eingebautem Lautsprecher.
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Nicht nur das Projekt Brunnen183 ist, wie ich gestern berichtete, akut bedroht auch SO36 hat einigen Streß wegen Lärmbelästigung am Hacken und muss jetzt eine Schallschutzwand bauen. Also unterstützen:

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Wer es immer noch nicht mitgekriegt hat: Nach langem Warten ist vor eingen Tagen endlich der erste Teil des ums Ganze Grundsatzpapieres erschienen, es dreht sich um »Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit«. Das Buch kann natürlich bei ums Ganze bestellt werden.
♥Tekknoatze
Pastie Nummer 2 für heute:
Das Hausprojekt Brunnen 183 und der Umsonstladen in Berlin sollen am 18.06.09 um 7:00h geräumt werden.
Die Räumungsbescheide wurden heute, am 26.05.09, zugestellt. Die Bewohner_innen, Nutzer_innen und Unterstützer_innen des Hauses rufen hiermit zu Unterstützung und Solidarität in jedweder Form, überall und jederzeit auf. Kommt nach Berlin, seid vor Ort, macht Lärm, stiftet Unruhe!
Vom 06.06. bis zum 21.06. finden in Berlin die Action Weeks der Kampagne »Wir bleiben alle!« (wba) statt. Für Schlafplätze und Infrastruktur wird daher gesorgt sein. Wer nicht kommen kann, ist hiermit herzlich dazu eingeladen, an Ort und Stelle ab sofort »aktiv zu werden«!
Die Häuser denen, die drin wohnen!
183 verteidigen!
City plattmachen!
Wir bleiben alle!Brunnen 183 to be evicted June 18th. Get mobilized now!
Housing project Brunnen 183 and Umsonstladen (free shop) in Berlin are to be evicted on June 18th at 07:00 a.m.. The letters from court that announce the eviction arrived today, May 26th. Inhabitants, users and supporters of the house hereby call for support and solidarity of any kind anywhere at any time. Come to Berlin, be there, be loud, start a riot!
From June 6th to June 21st there will be Action Weeks organized by the wba-campaign (»wir bleiben alle!« – »we‘re all gonna stay!«). Places to sleep and infrastructure will be at hand. Those who can‘t come to Berlin are invited kindly to »get active« from now on and whereever possible!
Houses belong to those who live in them!
Defend 183!
Destroy the city!
We‘re all gonna stay!
Quelle
Es gilt natürlich: Miete verweigern, Kündigungen ins Klo, Häuser besetzen sowieso!
Hannover (ots) – Gestern hat das Amtsgericht Hannover einen 23 Jahre alten Grafitti-Sprayer wegen Sachbeschädigung in 62 Fällen zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung und 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Durch Ermittlungen in der Graffiti Szene kam die Polizei dem 23-jährigen Seelzer auf die Spur. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung Anfang September 2008 fanden die Polizisten diverses szenetypisches Material, unter anderem Skizzenbücher für Graffiti – so genannte ‚Black Books‘. Dem 23-Jährigen konnten 62 Taten in Seelze und im westlichen Hannover nachgewiesen werden. Er hatte seine ‚Tags‘ auf Häuser, Garagenwände, Fahrzeuge wie auch auf Verteilerkästen vorwiegend in Seelze und in Hannover (Linden und Ricklingen) gesprüht. Der entstandene Schaden liegt bei mehreren tausend Euro. Der Sprayer wurde gestern am Amtsgericht Hannover zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung und zu 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Darüber hinaus werden zusätzlich noch erhebliche zivilrechtliche Forderungen an den jungen Mann herangetragen werden./ noe, gl
Hier habe ich schon mal auf Bullen in Torbay hingewiesen, die betrunkenen Frauen die Bürde hochhackiger Schuhe abnehmen und sie durch Flip-Flops ersetzen. In ähnlicher Mission sind nun auch Polizist_innen in der dänischen Kommune Aalborg unterwegs. Seit Anfang Mai werden an unbehelmte Verkehrsteilnehmer Helme verteilt, zum Abschluß wird man vom diensthabenden Bullen geknuddelt und wieder seine Weges gelassen. Warum? Weil die dänische Polizei »dich liebt«. Na dann ist ja alles gut.
P.S. Die Aktion vermeldete schon kurz nach Beginn, dass die 1000 verfügbare Helme beinahe vergriffen seien. Ob sich eine Reise nach Aalborg zum Abgreifen eines Gratis-Helms noch lohnt wage ich also nicht zu versprechen.