Archiv der Kategorie 'Neuigkeiten'

GenderCamp 07. bis 09. Mai 2010.

Das GenderCamp wird als 3-tägiges Workshop-Event à la BarCamp mit Themen aus den Bereichen »Gender« und »Internet« sowie dessen Schnittmengen und Zwischenräumen vom 7. bis 9. Mai 2010 im ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Hüll (bei Hamburg) stattfinden. Ein BarCamp ist eine »ad-hoc-Zusammenkunft«, die den Zweck hat, Menschen Raum zum Austausch und zum gemeinsamen Lernen zu bieten. Das GenderCamp ist ein offenes Event für Diskussionen, Workshops, Vorträge und andere Präsentations-, Lern- oder Arbeitsformen, die durch die Teilnehmenden aktiv gestaltet werden. Angestrebt wird, das jede_r aktive Teilnehmer_in ist und nicht bloß Zuhörer_in.

Die Anmeldung ist jetzt möglich. Also melden, melden, melden.

Found

Der ursprünglich vorgesehene Text hatte mit den Sätzen geendet: »Neue Gesetze über Staatsangehörigkeit und Zuwanderung schufen erst seit der Jahrtausendwende die neuen Rechtsgrundlagen. Während innerhalb Europas die Grenzen verschwinden, schottet sich die Gemeinschaft der EU zunehmend nach außen ab. Die ›Festung Europa‹ soll Flüchtlingen verschlossen bleiben.« In der nun ausgestellten Version fehlen die letzten beiden Sätze. Stattdessen steht da nun die staatliche Bekanntmachung: »Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert seitdem staatlicherseits die Integration von Zuwanderern in Deutschland.«

Found

Nrrrdz#3 gibts seit gestern, kann man bei ihdl anhören oder runterladen.

Schade.

Eigentlich sollte am 1. November in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Bombe entschärft werden. Nur irgendwie scheint die geortete Bombe, die »Hannover ins Herz trifft« (Bild) auf einmal verschwunden zu sein. Jedenfalls wurde die Entschärfung abgesagt und meine kühne Hoffnung allierte Zerstörungskraft am Objekt Bahnhof quasi als Zeitzeug_in mitzuerleben zerstört.

Solitanzen die Vierhundersiebenundachtzigste.

Solidisco für die Betreiber_innen von copyriot.com am 16.10. ab 22.00 Uhr im ivi/ffm. Gegen Abmahnwahn: copyriot vs. copyright Wer in der Gegend ist: Hingehen, tanzen, Cocktails trinken!

Ach wie schön, dass jede_r weiß, …

dass das im Osten alles viel schlimmer war.
Das weiß jetzt auch die Gruppe Sur l‘eau aus irgendeinem malerischen Kaff in Schleswig-Holstein. Die wollen nämlich, obwohl man vom »Primat der Praxis« eigentlich nicht so angetan ist, einen Besuch in die ehemalige DDR wagen um der BRD seine »barbarische Fratze« vorzuhalten. Oder so ähnlich.
Denn obwohl man des Gestus des ewig-kritischen beibehalten muss, man ist ja schließlich antideutsch, muss man gleichzeitig seinen größten Freund als Antideutsche_r »auf der Höhe der Zeit«, die Demokratie, ordentlich affirmieren.
Also riskieren wir einen Blick auf die Glanzleistung:
Irgendwie, so sagt man, könnte der Aufruf auch »Mitte der 90er in der „BAHAMAS“« stehen können, und die einzige Floskel, die anscheinend ausreichend gewürdigt wurde ist, dass die Deutschen schon Antisemit_innen seien. Was denn nun aber der Höhe der Zeit aber gerecht werden könnte, das weiß man auch nicht so genau, behalten die wackeren Freund_innen des Abendlandes nämlich für sich. Vielleicht die Bahamas anno 2009? Gegen Museln für Kirche, Deutschland und Israel?
Was aber vor allem stört ist die »unzureichende Abrechnung mit der DDR«. Die ist nämlich nicht nur Lieblingsfeindbild der Deutschen heutzutage, sondern auch die Sur l‘eua stört sich gewaltig an dem »gruseligerem Deutschland«. Warum? Weil die DDR »viele der Deutschen Lieblingsideologien vereinte«, und das auch noch als Staatsdktrin. Gut, dass es sowas im Westen nicht gab und die BRD sich schon immer von Antisemitismus, Rassismus und so weiter abgegrenzt hat, das hier ja gar keinen Platz findet. Schlimm auch »der ostdeutsche Pöbel«, der gar massiv gegen Asylbewerber_innenheime vorgegangen ist, von der Gruppe Sur l‘eau ganz und gar unbemerkt auch in Lübeck. Oder war das nur die Stasi, die in Westdeutschland Rassist_innen infiltrierte, die dann ein wenig zündelten?
Ganz schlimm an der DDR auch, dass da die Supermärkte überhaupt nicht voll waren und man ein wenig auf sein Auto warten musste. Da lob ich mir doch auch mal die BRD, wo man wenigstens nur ein wenig viel arbeiten muss um sich die Köstlichkeiten des Supermarkts auch leisten zu können, und noch mehr um sich dann auch noch ein Auto zulegen zu können, man muss wenigstens nicht warten und das zahlungskräftige Bedürfnis wird ordentlich befriedigt. Marktwirtschaft ist ’ne tighte Sache, wenn man mit dem geübten Blick der Ideologin die Tatsachen zusammen dreht.
Und sowieso gut, dass es den Osten gibt. Kommt jetzt überraschend? Schon, aber: Weil es die gute BRD gibt, ist es gut, dass es die Ex-DDR Gebite gibt, da »hinterlässt [man] seinen Frust über das selbstverschuldete Elend am Wahltag bei NPD oder Linkspartei« (was für eine Schande, es wäre sehr viel lobsamer wenn die Bewohner_innen, die »wirken wie in einer anderen Zeit lebend« ihr Kreuzchen in der demokratischen Mitte machen würden). In puncto Totalitarismus kriegen die wackeren sur l‘eauler_innen aber eine glatte 1. Und was Goebbels 1931 sagte, könnte die sur l‘eau 2009 ausplaudern: »National Socialism is the German Left!« Die sur l‘eau meint das, Gott sei Dank, ganz kritisch.

cutted-pasted 26.09.2009

ntv.de – Abtreibungsrecht gelockert

Die Regierung in Madrid beschließt eine Lockerung des restriktiven Abtreibungsrechts in Spanien. Das Kabinett verabschiedete einen Gesetzentwurf, der die bisher geltende Indikationslösung durch eine Fristenregelung ersetzen soll.

gulli.com – Computerspiel löscht Daten von Festplatte

Das Computerspiel „Lose/Lose“ löscht bei dem Abschuss von Gegnern wahllos Dateien auf der Festplatte. Der Autor Zach Gage betrachtet sein Spiel als Kunst.

youtube.com – Hugh Laurie’s song for America – A bit of Fry and Laurie – BBC sketch comedy

Lesen! ohne Elke Heidenreich.

Die sinistra² gönnt sich nur einige kleine Fehler (Ziviliationsbruch z.B.) und schreibt ansonsten treffende Sachen über Deutschland, seine Vergangenheit und die Antifa: »Ich kann die Auschwitzscheiße nicht mehr hören…«
Ich hab zwar ein bißchen das Gefühl sie können zur Demokratie auch weniger sagen, zumindest negatives, aber das war nicht Gegenstand des Textes.

cutted-pasted 23.09.2009

gulli.com – Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste

Während in Großbritannien eine heftige Diskussion über die Notwendigkeit und die Ausmaße eines möglichen Three-Strikes-Gesetzes entbrennt, steht bereits jetzt fest: Die Jagd nach den Piraten wird mehr kosten, als die Contentindustrie in einem Jahr an Verlusten bilanzieren wird.

heise.de – Frankreich: Harte Strafen für Urheberrechtsverletzung per Filesharing

Die französische Nationalversammlung hat die lange umkämpften Strafvorschriften des „Gesetzes zur Verbreitung und zum Schutz kreativer Inhalte im Internet“ am gestrigen Dienstag endgültig abgesegnet. Das Gesamtvorhaben will in Frankreich das auch hierzulande viel diskutierte Verfahren zur „abgestuften Erwiderung“ auf Urheberrechtsverstöße im Netz aufsetzen. Von Anfang 2010 an drohen Rechtsverletzern damit nach zwei Verwarnungen per E-Mail und Brief einjährige Sperren ihres Internetzugangs. Dazu kommen gegebenenfalls Geldbußen in Höhe von bis zu 300.000 Euro und eine dreijährige Gefängnisstrafe.

Und ein wenig aus der freiwilligen Selbstzensierung, Heise berichtet über die Rückrufaktion des neuen Wolfensteins wegen der Aufregung um ein einzeles im Spiel verbliebenem Hakenkreuz:

heise.de – Activision Blizzard ruft Wolfenstein zurück [Update]

Der Spiele-Publisher Activision Blizzard hat offenbar in Deutschland den Ego-Shooter Wolfenstein zurückgerufen. Betroffen sein sollen alle verfügbaren Versionen für PC, Xbox 360 und Playstation 3. In einem an den Einzelhandel verschickten Schreiben heißt es, dass die vorhandenen Exemplare aus dem Sortiment genommen und zurückgeschickt werden sollen. Dieser Aufforderung sind bislang jedoch noch nicht alle Händler nachgekommen. So war das Spiel am Dienstagnachmittag noch in zahlreichen Online-Shops verfügbar.

Faszinierend übrigens, dass das Deutsch in der Cut-Version für Deutschland wesentlich schlechter ist als in der Original-Version.

sueddeutsche.de – »Ich war als Unruhestifterin verschrien« Interview mit Rugiatu Turay

Rugiatu Turay hat am eigenen Leib erfahren, wie schrecklich Beschneidungen sind. Nun kämpft sie dagegen – und setzt sich so in Sierra Leone Gefahren aus.

HATE – Auf deiner Ecstasy ist ein Hakenkreuz

SMS, circa Sonntag Mittag nach der Hate-Release-Party vom Vorvorabend. »Hey Alter, komm vorbei! Keta-After-Hour bei Herta Däubler-Gmelin, später Blechrauchen, Anti-Fa oder Lindenstraße.«

So oder ähnlich lesen sich die Nachrichten, die man als Autor von den Herausgebern dieses Magazins erhält. Nur vielleicht in noch krasserem Befehlston. Der Ausweg aus der Einheit von Image und Life ist hier offensichtlich nichts wert. Hate ist die Party. Okay, erstmal Handy aus.
Ein Text von Linus Volkmann übers Ausgehen. Okay, dagegen.

Der Wahlkampf geht zu Ende, die Berichte werden immer niveauvoller

stern.de – Spitzenpolitiker im Kulturcheck

Teil 1: Angela Merkel
Teil 2: Frank-Walter Steinmeier
Teil 3: Theodor zu Guttenberg

jetzt.de – Wie es bei Steinmeier in der WG war

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier lebte 15 Jahre in einer studentischen Wohngemeinschaft. Mit jetzt.de spricht er zum ersten Mal ausführlich über diese Zeit – er erzählt von Wäsche mit Heizöl-Aroma, von Feten mit viel Handkäse und seiner einsamen Promotion im »Hexenhaus«.

Wird der Pott zur Stadt?

derwesten.de – Masterplan Ruhrstadt: »Ein bürokratisches Monstrum«

Essen. Ein Bürgermeister, eine Vorwahl und ein Kennzeichen: So kann aus dem Ruhrgebiet doch noch die Ruhrstadt werden, glaubt der Verein „Pro Ruhrgebiet“ und hat dazu jüngst einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt. Kritiker sprechen bereits von »verschenkter Luft« und einem »bürokratischen Monstrum«.

YouTube

Martin Sonneborn bei der NDR Talkshow letzten Freitag

Der Pink Rabbit besucht Vertriebene


via

Heroine. Eine Schriftart mit Werbefilm.

A new typeface designed by Göran Söderström – Heroine. Inspired by the typeface Windsor, designed by Eleisha Pechey in 1905. Windsor is the typeface used in the titles of many Woody Allen movies. A modern interpretation of this rusty pearl is something that always have been missing in the major type libraries. But Heroine is not only an interpretation, it goes beyond that. With the addition of swashes and alternate letters in several styles it becomes very addicitve.



Fountain Type
via DesignObserver

I‘m so in love.

Mit nichts reelem, aber dafür mit dem neuen Video von Grizzly Bear, aus Brooklyn, zu dem Lied, welches den wunderbaren Titel While You Wait for the Others trägt.

Grizzly Bear – While You Wait for the Others from Grandchildren on Vimeo.

via

Grizzly Bear – While You Wait for the Others
Director – Sean Pecknold
DP – Michael Ragen
AD – Tristan Seniuk
Illustrations – Toby Liebowitz
Animators – Sean Pecknold & Britta Johnson
Producer – Joy Saez
4 faced mask – Jack Strain
Record label – Warp
Special thanks – Robin, Lisa, Greg, and Aja Pecknold,
Jennifer Popochock, Toby Liebowitz
Center Valley Animal Shelter

Hass. Abgrundtiefer Hass.

Einleitende Worte brauch ich kaum mehr zu verlieren, zu sehen Bullen beim Freidrehen am Rande der Freiheit statt Angst Demo gestern in Berlin. Sieht so aus als würde die 22. BPH der 23. Konkurrenz machen wollen:


via, via, via

Ergänzung: fefe hat mittlerweile auch die dreißig Sekunden vor dem Freidrehen gebloggt.

Found

Wenn Bullen ihre gesetzlichen Verpflichtungen durchexerzieren, dann heißt das im Antifa-Jargon:

Oberbeck dazu: »Antifaschist_innen und Anwohner_innen haben deutlich gemacht, dass sie sich den Nazis entgegenstellen wollen. Die Polizei hat diesen legitimen Wider­stand verhindert und sich so zum Handlanger für die Interessen der Nazis gemacht.“