Archiv der Kategorie 'Baby Melancholie'

Trentemøller: Moan (Trentemøller Vocal Remix ft. Ane Trolle)

Schon einige Tage auf dem Buckel hat Trentemøllers Moan und ist immer noch eines meiner Lieblingslieder, ganz zu schweigen von dem wirklich phantastischen Video:


Herzlichsten Dank an amIspecials twitter-Jukebox für die Idee es zu hören. ♥

Zoot Woman – We won‘t Break

Vielleicht gibt es hier bald mal wieder was anständiges zu lesen, so mit Text und ohne YouTube, solange mir das aber gefällt und ich für alles andere weder Zeit noch Muße aufbringen möchte, geht es hier munter weiter. We won‘t Break ist ein großartig gemachtes Video von Mirjam Baker und Michael Kren und Zoot Woman eine dieser Bands, bei denen ich mich nie so genau entscheiden kann ob ich sie liebe oder langweilig finde:

Tschüß Muff Potter.

Gerade gelesen, noch nicht verarbeitet:

liebe freunde von muff potter,

vor fast zehn jahren sangen wir in dem »siegerlied«:
»tapferkeit ist nicht gottgegeben, wer will schon lernen wie man sowas
macht.«
und weil wir nie gelernt haben wie man sowas macht machen wir es kurz:

WIR LÖSEN UNSERE BAND AUF!

wir glauben, daß wir nach gut 16 jahren an einem schlusspunkt
angekommen sind. wir glauben, daß wir dieses jahr mit »gute aussicht«
eine der besten randale platten des ganzen jahrzehnts abgeliefert haben.
wir glauben, daß wir in all den jahren, nicht zuletzt 2008/2009,
phänomenal viel energie in diese band gesteckt haben.

muff potter, ein monster, larger than life. manche von uns spielen jetzt
seit der hälfte ihres lebens in dieser band. das muss man sich mal
vorstellen!

irgendwann ist auch mal schluss.

der besiegte sieger macht platz für etwas neues.

alle angekündigten konzerte werden gespielt, und im dezember sagen wir
nochmal eine woche lang tschüss. die termine werden in wenigen wochen
bekannt gegeben.

danke an alle, die uns in den letzten 16 jahren unterstützt haben.

danke am allermeisten an uns selbst für 16 jahre fahrtwind.

wir gehen erhobenen hauptes, in demut und stolz. besser können wir uns
einen abgang nicht vorstellen.

muff potter forever.

»oh wait, give us all the pills.«


via thx

am I special? ist sowieso ein ganz großartiges Blog und weil ich Blogrollism (Herrschaftsform, in der erweiterten Form der »unity of oppression« Theorie1 vor allem von tee bekämpft) so mag findet es sich nun rechts wieder.

  1. Das AntiVegan-Wiki ist der einzige vernünftige Treffer bei Google zum Thema, wer daran was auszusetzen hat kann ja beim Veganwiki einen Artikel schreiben, oder noch besser mich in in den Kommentaren auf den neuesten Stand bringen. ;) [zurück]

Danke Aufbruch.

Aufbruch haben ganz viele ganz schlimme Lieder gemacht und sind von den Texten voll Punk und so. Dennoch haben sie zwei meiner allerliebsten Punklieder geschrieben. Und für immer Punk ist man dann ja doch:

Aufbruch- Abend in der Stadt

Aufbruch- Für Ulrike

Oren Lavie- Her Morning Elegance

Ich bin sowieso großer Fan von Stop-Motion Videos. Wenn sie dann auch noch mit einem so schönen Lied wie von Oren Lavie daherkommen bin ich hin und weg:

Her Morning Elegance
Directed by: Oren Lavie, Yuval & Merav Nathan
Featuring: Shir Shomron
Photography: Eyal Landesman
Color: Todd Iorio at Resolution
© 2009 A Quarter Past Wonderful

„Her Morning Elegance“ written and produced by Oren Lavie, from the Oren Lavie album The Opposite Side of the Sea
© 2009 A Quarter Past Wonderful/Adrenaline under license from Tuition

Lohnen tut sich auch ein Blick auf sein MySpace-Profil. Nicht nur um ihn zu adden, sondern auch um diesen Blog-Beitrag zu lesen: Everything you wanted to know about HER MORNING ELEGANCE video

Wein, schrei und tanz.

Eines der schönsten Lieder, die je geschrieben wurden.
Früchte des Zorns- Passt aufeinander auf

Musikalischer Abriss der letzten Woche V

Schon wieder mehr als eine Woche vorbei aber was macht das schon. Nicht in die Liste geschafft haben es die Plain White T’s, Peter Fox und Franz Ferdinand (von denen das Album find ich so langweilig, dass ich es immer noch nicht ganz gehört hab).
In die Liste geschafft haben es aber Ascii.Disko. Die Band mochte ich zugegebenermaßen lange nur wegen Straßen, vor einiger Zeit ist mir aber die 2007 erschienene »Total Destruction Is The Only Solution« EP in die Hand gefallen. Seitdem sind Ascii.Disko einiges aufgestiegen. Von der ist auch das da zu hörende »Die böse Miezekatze«. Meinen Herz im Sturm erobert hat aber ein anderes Goldstück dieser Platte:
Ascii.Disko- La Santa Muerte

In einem anderem Segment zu Hause sind The Shins. »Chutes Too Narrow«, das Album von dem das folgende Stück stammt, nebenbei noch älter als die Ascii.Disko EP (2004), ist 2003 erschienen und rundum empfehlenswert. Besonders das Folgende:
The Shins- Mine’s Not A High Horse

Seit langer Zeit mal wieder gehört und immer noch für gut befunden sind The Fratellis. »Costello Music« hieß ihr erstes Album, welches mir im Gegensatz zum Nachfolgebalbum »Here We Stand« dauerhaft im Gedächnis geblieben ist neben »Everybody Knows You Cried Last Night« vor allem:
The Fratellis- Whistle For The Choir

♥Tekknoatze

Polemik zum beschädigten Leben.

Heute, gestern sagen wohl manche, abend saß ich in meinem angenehmen Uni-nahen Loft und fragte mich was zu tun sei. Ausgehen, nö, zocken, nö und Menschen sowieso nicht.
Eigentlich fing das riesige Bad aus Selbstmitleid, das ich sicherheitshalber in einem Haufen von unerledigter Arbeiten über die gesamte Wohnng verteilt hab, auch an mir ganz gut zu gefallen.
Und außerdem mit wirtschaftlicher Schieflage (Krise) und keinem Bock auf Bildung (PISA, remember) bin ich gar nicht so alleine. Da sticht es dunkel unter der Haube, das zutiefst deutsche Gefühl der Sehnsucht nach der Gemeinschaft.
Gemeinschaft, die es nachher sogar noch zu organisieren gilt. Wie sagt die TOP zu diesem Thema? »Mit den in der Antifa erlernten Sekundärtugenden: Durchsetzungsvermögen, Organisationsfähigkeit und Belastbarkeit, ist der Weg an die Fleischtöpfe regelmäßig noch nachholend zu haben.«
Irgendwie berhigt mich das, andererseits habe ich vielleicht zu wenig Jahre Antifa gemacht, aber ich hab nur Frustration und Hass aus meinen Jugenderfahrungen mit Nais und, deren ja eigentlich quasi schon verlängertem Arm, Polizei. Aber der Weg an die Fleischtöpfe steht mir ja prinzipiell noch gar nicht offen. Also schön weiter Politik machen, Leben und Körper beschädigen lassen und in der Agitationskasse am Ende des Jares doch nur ein riesiges Minus zu verzeichnen, während die Menschen lieber in ihrem fein herausgeputzten Deutschland sitzen. Bomber Harris, nein ein Elefant wäre mir eigentlich schon genug, sollte in der Butze mal wieder gehörig aufräumen. Do it again eben doch.
Also alles nur relativ, und nach Auschwitz und (Achtung, Atempause um das nicht einem Atemzug zu nennen) den vielen hungernden Kindern in den heutzutage als 3. Welt titulierten Regionen des Planeten Erdes, sollte ich als westlich-weiß sozialisiertes, durschnittsdepressives Wesen die Phrase mt dem schlecht gehen ja auch nicht mehr in den Mund nehmen.
Aber relativ, das will ich noch sagen, relativ, ist ja fast alles in Butter. Aber da kommen wir noch hin.
In meinem eigenen Saft am Schmoren ereilte mich irgendwann der Ruf nach kriminalisierten Substanzen. Irgendwie hatte ich im Laufe des Abends, so 2 wird es gewesen sein, noch eine halbe Flasche Vodka entdeckt und den Entschluß gefasst, dass diese nun zu vernichten sei.
In der Korn spielten die Antifa Hooligans von Los Fastidios. Ein echter Grund da nicht hinzugehen, Leute die man eigentlich mag »Antifa Hooligans« gröhlend durch die Korn wanken zu sehen musst ich mir grad nicht geben, und zum Konzert, das mich eher so überhaupt nicht interessierte, war ich sowieso zu spät. Also Mitbewohner_in geschnappt, Vodka eingeschenkt.
Irgendwann bin ich dann auch nochmal rausgegangen. Warum weiß ich nicht, Menschen habe ich nicht getroffen, also nicht solche die ich kennen würde. Egal mehr Vodka. Irgendwann, nach mehr Vodka, dann auch wieder zu Hause. Immerhin, hunderte schicke Menschen, Die Mitbewohner_in ist auch noch wach. Herrlich. Zum Ausnüchtern exzessiv StarCraft Videos. StarCraft Videos sind der perfekte Ersatz falls man mal nicht mehr in der Lage sein sollte selber zu zocken. Wie die Stunden so vergehen so vergeht der Vodka, so vergeht das Gras. Und so kommt das Grinsen. Doch gar nicht so schlimm dieses beschädigte Leben. Bis zur Ausnüchterung natürlich nur, aber bis dahin hab ich richtig Spaß. Theoretisch. Praktisch verpacke ich das hinter einem Gesicht wie gemeißelt.
Und schon wieder nichts gelernt. Ich trink meinen Vodka aus, rauch meine Kippe auf und beende diesen Post. Mit dem flauen Gefühl mindestens einen Diss vergessen zu haben. Aber draußen scheint die Sonne. Sonne ist immer gut. Nen Whirlpool und Dachterasse sollten perspektivisch besorgt werden. Die Etagen, die die Frechheit haben sich über meiner zu positioniert zu haben müssen wohl dran glauben. Auf meinem Weg an die Fleischtöpfe brauch ich Kopffreiheit.

♥Tekknoatze

R.I.P.

Not Found

The requested URL / was not found on this server.

Musikalischer Abriss der letzten Woche IV

Seit September hab ich meine Lieder der Woche ein wenig vernachlässigt. Hier nun 3 neue Lieder gegen Winter, gute Laune, schlechte Laune und überhaupt Laune:
Oasis- Don‘t Look Back In Anger:

Coldplay- Don‘t Panic:

Vampire Weekend- Mansard Roof:

♥Tekknoatze

Ich bin viel zu jung

Viel zu schönes Lied von Team Avantgarde:

Danke Wendy :)

Im Moment bin zu beschäftigt damit gute Musik zu hören und ansonsten einfach mal nichts zu machen, vielleicht trink ich gleich auch einfach weiter, der Kater von gestern nervt mit der Zeit. Aber ich verspreche einen Kommentar dazu, sowie ein bißchen Dresden. Was ihr euch ansonsten schon mal rot im Kalender anstreichen könnt ist der 7. Februar, da hat nämlich Josef Ackermann Geburtstag, und wie es der Zufall so will wird EinBlog da auch ein Jahr älter, also 1.

cutted- pasted VII

Die Besetzer_innen des Topf & Soehne Geländes im beschaulichen Erfurt haben eine der Ikonen der Stadt auf ihre Seite agitiert. Bernd das Brot, vorher zu einem langweiligen weil festgeschraubten Leben vor dem Rathaus verdammt darf jetzt ein wenig Besetzerluft schnüffeln.
Deutschland ist geschockt sagen die BILD Redakteure und die EinBlog-Redaktion vermutet, dass sich ein ähnliches Geiseldrama wie 1988 in Gladbeck ereignen könnte. Zur Solidarität mit den Besetzer_innen: Neue Katastrophen- Degowski- Beat:

BILD Artikel via Karwan Baschi.
____________________________________________________
The Importance Of Being Idle sangen einst Oasis und ich hab mich bei einem Streit über den korrekten Liedtext mit einer Freundin überworfen aber das nur am Rande:
faz
Versteckt erhalten Faulheit und Antikapitalismus auch die Wege in die Feuilleton-Redaktion der FAZ. Strizz vom 24.01.2009. Im Gesamtzusammenhang natürlich nur noch halb so treffend.
Wir bleiben nochmal kurz in meinem Lieblingsfeuilleton, das weiß nämlich zu berichten, dass auch uns Ratze jetzt über einen YouTube Channel verfügt.
____________________________________________________
Wer es noch nicht kennt, dem empfehle ich den Svenpanel 2.6 von cubuss. Damit auch du Gude Laune spielen kannst.
____________________________________________________
In vielleicht chronologischer Reihenfolge seien hier mal kurz die bisherigen Beiträge des schlechte Musik Battles bei Blogsport aufgezählt.
EinBlog: Fun Factory- Doh Wah Diddy; Wendy: Schleimkeim- Mit dem Knüppel in der Hand; fatalflaw: Störsender- Lied heißt?, EinBlog: Alchemist Project- Hare Krishna; fatalflaw: The Shaggs- Philosophy of the world; Aftershow: Okotoberklub- Da sind wir aber immer noch; Hallas: Sven Väth und Alan & Denise- Karl-Heinz Rummenigge; EinBlog: Jürgen- Hip Hop ist halbschwul; Aufgesetzter Nihilismus: Cotzbrocken- Wir wollen keine Penner sein; Scheckkartenpunk: Ostzonensuppenwürflenmachenkrebs- Gelb gefleckt.
Wer es schaffte ALLE Beiträge am Stück zu hören, der verdient neben meinem großen Respekt und der sofortigen Aufnahme in eine Nervenheilanstalt ein Bier, ach was sag ich, zwei Bier.
____________________________________________________

Der Kölner Juraprofessor Klaus Peter Berger rappt Studenten den Paragrafen 823 vor, damit die schwierige Lektion besser im Hirn klebt. Der Leipziger Jurist Tim Drygala ist nicht begeistert und kontert, natürlich ebenfalls in Reimform – so geht fachgerechtes Dissen.

UniSpiegel- Yo, Yo, Jura
____________________________________________________
Kehren wir nochmal kurz in die bunte Welt des Feuilletons zurück. Am Donnerstag, das war wohl schwer zu ignorieren, ist der Stauffenberg-Film »Operation Walküre« in den deutschen Kinos angelaufen. Weil das FAZ Feuilleton (Irrelevanz lässt grüßen) der Meinung ist, dass der Film so ein paar Jahrzehnte das Bild von Deutschland in der Welt prägen könnte hat der Film eine eigene Themenseite. Zumindest in Berlin ist die Premiere nicht ohne Proteste vor sich gegangen. Die Jungle World schreibt hingegen im Dschungel den Walküren-Guide, eine Kritik, die sich vom ewig einheitlichen Rauschen im Blätterwald erfrischend abhebt. Wenn ich mir das Trauerspiel angetan hab wird es hier natürlich eine kleine Zusammenfassung geben.
____________________________________________________
Und weil die Welt unter einem Computervirus zu leiden hat, mein Computer aber weiterläuft, mehr schlecht als recht aber immerhin virenfrei, hier noch eine kleine Ode von Bad Religion an den alten Kumpanen:

Hannover, 2 Grad, Regen (sagt die Wettervorhersage)
♥Tekknoatze