Jungdeutsche haltets Maul.

»Meine Stimme, meine Beats« heißt so ein grausiges neuartiges Projekt für Demokratie und Toleranz, oder auch: die versaute Jugend wieder zu anständigen Staatsbürger_innen zu machen, wenn »trockene Reden scheitern und bunte Broschüren langweilen« also nur eine geballte Dosis sogenannter Popkultur helfen kann. Diese sogenannte Popkultur könnte auch ein Cobretti/Audiolith Kollabosampler sein. Aber gefördert mit Mitteln von Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, also dem wo jetzt die durch vorbildliche Anwendung der Extremismuskeule ausgezeichnete Kristina Köhler Ministerin spielt. Die ist bestimmt ganz begeistert von so viel Engagement. Ich nicht, ich empfehle statt tolerant sein Regierung stürzen, sonst endet man noch so, und wer kann das schon wollen:


Zum Weiterlesen:
junge Linke – Die Demokratie und ihre Idealisten
junge Linke – Der bürgerliche Staat – eine Einführung

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11 Anmerkungen zu »Jungdeutsche haltets Maul.«


  1. 1 M 18. Januar 2010 um 17:18 Uhr

    Vielleicht sollte man sich die blogsport-AGB nochmal genau durchlesen oder ggf. einfach vorschlagen, in diesem Fall Willkür walten zu lassen.

  2. 2 Anonymous 18. Januar 2010 um 17:22 Uhr

    Als ich Gestern meinen Artikel über die ideologische- und auch praktische Verfehlung der Antifa fertig schrieb war mir die schiere Wahrheit meiner Worte, manifestiert in diesem Blog noch gar nicht bewusst. Ein Bekannter brachte mich erst darauf und ich bin erstaunt wie extrem sich diese Anklage doch manifestiert, besser wie gut diese Anklage schlussendlich auf das Produkt passt. Dieser Blog ist zwar nicht unbedingt produktiv, ich würde aber doch sagen ein Produkt, um es beim Namen zu nennen ein Verbrechen gegen den Marxismus UND den guten Geschmack, der sich selbst in peinlichster Anti-Mainstream Manier „linker Boulevardjournalismus“ tauft, oder aber eher schimpft. Er kann wie ich schon stückweise lese eben wie schon geschrieben in teleskopischer Starrheit nur zwischen Feindbildern und Solidaritätsbekundungen unterscheiden, ich gehe soweit zu behaupten die Grenzen dabei sind fließend. Hauptsache irgendwer ist gerade einmal der Böse. Ganz groß, echt. Mit Popkultur gegen Popkultur, und Pflastersteine statt Friedenstauben, die geistigen Brandstifter sind mal wieder am Drücker. Nicht nur ist die Artikulation absolut unter aller Würde des Lesers (so hoffe ich zumindest) nein der „Inhalt“ steht dem in nichts nach. Was ist überhaupt „Linker“ Boulevardjournalismus? Nazan Eckes mit PLO Tuch und Zhongshan-Anzug Live von der Berlinale? Ich bitte dich alles was hier Links ist der verzweifelte Versuch unterpräsentierte Themen abzugrasen für die gerade niemand anderes Zeit hat. feministisch-exkludistische Konzerte irgendwo in Hannover, ganz große Nummer, Alice Schwarzer wäre bestimmt stolz, wenn selbst sie etwas davon mit bekäme. Autonomes Feministisches Kollektiv, geht es auch ne Nummer kleiner? Ich stelle folglich in Konsens mit meinem gestrigen Artikel fest das es in großen Teilen der deutschen „Linken“ exorbitanten Nachholbedarf gibt, dieser Blog ist ein in signalrosa leuchtendes Beispiel.

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  3. 3 kuchen 18. Januar 2010 um 17:35 Uhr

    Irgendwie ziehst du Spinner magisch an.

  4. 4 tee 18. Januar 2010 um 18:35 Uhr

    ich stehe ja eher auf die neue „Fair Beats – Töne für Toleranz“, die bei mir seit gestern im player liegt. aber so gibt es eben für jeden geschmack etwas demokratie und toleranz.

  5. 5 nuklear 18. Januar 2010 um 23:29 Uhr

    Audiolith ist sogar vertreten ;)

  6. 6 genossin t. 19. Januar 2010 um 15:47 Uhr

    boah auf wat is 0 denn hängen geblieben?
    never use these drugs again!
    aber gelacht hab ich, danke dafür!

  7. 7 Anonymous 19. Januar 2010 um 17:36 Uhr

    Meine Person scheint ja langsam ins Gespräch zu kommen. Das ist natürlich interessant für mich, anfangs dachte ich schon das ich bei einigen Leuten so eine Art intellektuelle Genickstarre verursache, aber wenn wenigstens jemand drüber lacht ist für mich alles fein.

    Der Genossin T. (oder ist ein großes t zu maskulin, genau so wie ein großes g? Schreibfaulheit könnte natürlich auch eine Diagnose sein) möchte ich antworten das ich persönlich auf keinerlei Psychoaktiva „hängen geblieben“ bin und solche demnach auch nicht konsumiere. Es sei denn das die ominöse New World Order mir und der gesamten restlichen Bevölkerung LSD in die Getränke mischt, das möchte ich an dieser Stelle einmal zur Diskussion freigeben.

    Allerdings fühle ich mich geschmeichelt von dem Kompliment das ich die Genossin zum lachen gebracht habe, jederzeit und gerne, ich versuche Ihr übrigens damit keine Avancen oder ähnliches machen, es ehrt mich nur wenn ich mit ernsthafter Arbeit jemand außenstehendes zum lachen gebracht habe, es war mir ein innerliches Blumenpflücken. Leider hat auch genossin t mir keine Adresse hinterlassen, es ist aber auch ein Jammer. In diesem Sinne.

    Gezeichnet

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  8. 8 Feminines RIESEN-A 19. Januar 2010 um 18:18 Uhr

    oder ist ein großes t zu maskulin, genau so wie ein großes g?

    Umgekehrt, 0!

    Die Männer schreiben klein hier, die Frauen groß. Das ist subversiv-performative Fuck-Gender-Tradition hier bei Blogsport. Daran wirst du dich bald gewöhnen, 0, das wird schon …

    Mit vielen Grüßen,
    A.
    Kommunikationsabteilung Blogsport, Unterabteilung „Fuck Gender“

  9. 9 Anonymous 19. Januar 2010 um 18:26 Uhr

    Nun wenn das so ist, ich bleibe jedenfalls dabei was man mir in der Schule hat beigebracht (ich versuche es jedenfalls).

    Aus deiner Rhetorik entnehme ich das der Endsieg in Sachen Genderfragen noch nicht errungen ist, da es sonst keinen Unterschied machen würde wer wie schreibt, gehe ich da recht in der Annahme? Ich persönlich halte von solchen Genderdifferenzierungen und den ausufernden Kampagnen zwar herzlich wenig aber das lasse ich mal meine Sorge sein, ich habe ja neuerdings einen Ruf zu verlieren.

    Gezeichnet

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  10. 10 Feminines RIESEN-A 19. Januar 2010 um 18:46 Uhr

    0!

    Wenn du mit „Endsieg“ darauf anspielen willst, dass ich, was die politische Propaganda anbelangt, Goebbels um Längen übertreffe, so möchte ich mich hiermit für das schmeichelhafte Kompliment herzlich bedanken, 0! Du bezeugst damit binnen kurzer Zeit schon zum zweiten Mal, dass du auf der richtigen Seite stehst!

    Zum ersten Mal: Zurecht hast du das wichtige Thema „Geschlechtlichkeit von klein- und Großschreibung“ auf den Tisch gebracht, das sonst ein hochgradig vernachlässigtes ist. Lange war es verdrängt worden, auch hier bei Blogsport, und dir kommt hier und heute das Verdienst zu, den Blick der Blogsport-Community darauf gerichtet zu haben – auf das Gendering in der klein – und Großschreibung. Mit diesem Kommentar hier.
    Das zeugt von deinem antifaschistischem Geiste und ich bin zuversichtlich, dass wir noch einige erfolgreiche Kampagnen gemeinsam schlagen werden.

    0! Es ist mir eine wahre Freude, so einen kompetenten gendersensiblen Antifaschisten hier Willkommen heißen zu dürfen!

    Mit vielen Grüßen,
    A.
    Kommunikationsabteilung Blogsport, Unterabteilung „Fuck Gender“

  11. 11 Anonymous 19. Januar 2010 um 20:09 Uhr

    Die Komplimente mache ich dir selbstverständlich gerne nur sehe ich dabei im nachhinein einigen Klärungsbedarf.

    Der Endsieg in der Genderfrage, abseits davon das ich dessen Agitation dir als Kompliment gemacht habe war in diesem Kontext eigentlich eine Metapher dafür das ich deinen Kommentar so aufgefasst habe als das die Querelen dazu noch immer kein Ende gefunden haben, dem scheint auch so zu sein da du mich dafür auslobst den Fokus der breiten Masse auf diese brennende Frage gereichtet zu haben.

    Agitatorisch oder wie du es nennst propagandistisch würde ich dich allerdings nicht mit Joseph Goebbels vergleichen, gleichwohl du ihn übertriffst würde ich in anspornender Manier zu größeren Agitatoren greifen, entweder dem großen Vorsitzenden Mao Zedong oder zu meinem Favoriten, der großen Sonne und dem ewigen Führer der demokratischen Volksrepublik Korea Kim Il-sung. Dies darfst du selbstverständlich als noch viel größeres Kompliment auffassen.

    Dein Lob ehrt mich selbstverständlich und ich werde nicht eher Rasten noch Ruhen bis der Endsieg der Genderfrage errungen ist. Gibt es bei euch eigentlich einen Orden für besondere Tapferkeit im Angesicht des imperialistisch-sexistisch-chauvinistisch-exkludistischen Aggressors? Oder gar für besondere Leistung im Dienst der Aufklärung und der Konsolidierung der Massen im rechten Geiste des Marxismus-Leninismus?Einen solchen würde ich mir mit noch größerer Freude ans Revers pinnen.

    Was meine antifaschistische Art und Weise angeht so möchte ich den Raum der mir hier geboten wird wiedereinmal nutzen und an den Kern des Antifaschismus appellieren und das im Geist des großen Ernst Thälmann. Nach seinem Vorbild ist es meine Aufgabe den antifaschistischen Kampf endlich wieder mit einer durchdachten sowie fundierten materialistischen und historischen Dialektik zu vereinigen. In diesem Sinne und mit sozialistischem Gruß!

    Gezeichnet

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