Ach wie schön, dass jede_r weiß, …

dass das im Osten alles viel schlimmer war.
Das weiß jetzt auch die Gruppe Sur l‘eau aus irgendeinem malerischen Kaff in Schleswig-Holstein. Die wollen nämlich, obwohl man vom »Primat der Praxis« eigentlich nicht so angetan ist, einen Besuch in die ehemalige DDR wagen um der BRD seine »barbarische Fratze« vorzuhalten. Oder so ähnlich.
Denn obwohl man des Gestus des ewig-kritischen beibehalten muss, man ist ja schließlich antideutsch, muss man gleichzeitig seinen größten Freund als Antideutsche_r »auf der Höhe der Zeit«, die Demokratie, ordentlich affirmieren.
Also riskieren wir einen Blick auf die Glanzleistung:
Irgendwie, so sagt man, könnte der Aufruf auch »Mitte der 90er in der „BAHAMAS“« stehen können, und die einzige Floskel, die anscheinend ausreichend gewürdigt wurde ist, dass die Deutschen schon Antisemit_innen seien. Was denn nun aber der Höhe der Zeit aber gerecht werden könnte, das weiß man auch nicht so genau, behalten die wackeren Freund_innen des Abendlandes nämlich für sich. Vielleicht die Bahamas anno 2009? Gegen Museln für Kirche, Deutschland und Israel?
Was aber vor allem stört ist die »unzureichende Abrechnung mit der DDR«. Die ist nämlich nicht nur Lieblingsfeindbild der Deutschen heutzutage, sondern auch die Sur l‘eua stört sich gewaltig an dem »gruseligerem Deutschland«. Warum? Weil die DDR »viele der Deutschen Lieblingsideologien vereinte«, und das auch noch als Staatsdktrin. Gut, dass es sowas im Westen nicht gab und die BRD sich schon immer von Antisemitismus, Rassismus und so weiter abgegrenzt hat, das hier ja gar keinen Platz findet. Schlimm auch »der ostdeutsche Pöbel«, der gar massiv gegen Asylbewerber_innenheime vorgegangen ist, von der Gruppe Sur l‘eau ganz und gar unbemerkt auch in Lübeck. Oder war das nur die Stasi, die in Westdeutschland Rassist_innen infiltrierte, die dann ein wenig zündelten?
Ganz schlimm an der DDR auch, dass da die Supermärkte überhaupt nicht voll waren und man ein wenig auf sein Auto warten musste. Da lob ich mir doch auch mal die BRD, wo man wenigstens nur ein wenig viel arbeiten muss um sich die Köstlichkeiten des Supermarkts auch leisten zu können, und noch mehr um sich dann auch noch ein Auto zulegen zu können, man muss wenigstens nicht warten und das zahlungskräftige Bedürfnis wird ordentlich befriedigt. Marktwirtschaft ist ’ne tighte Sache, wenn man mit dem geübten Blick der Ideologin die Tatsachen zusammen dreht.
Und sowieso gut, dass es den Osten gibt. Kommt jetzt überraschend? Schon, aber: Weil es die gute BRD gibt, ist es gut, dass es die Ex-DDR Gebite gibt, da »hinterlässt [man] seinen Frust über das selbstverschuldete Elend am Wahltag bei NPD oder Linkspartei« (was für eine Schande, es wäre sehr viel lobsamer wenn die Bewohner_innen, die »wirken wie in einer anderen Zeit lebend« ihr Kreuzchen in der demokratischen Mitte machen würden). In puncto Totalitarismus kriegen die wackeren sur l‘eauler_innen aber eine glatte 1. Und was Goebbels 1931 sagte, könnte die sur l‘eau 2009 ausplaudern: »National Socialism is the German Left!« Die sur l‘eau meint das, Gott sei Dank, ganz kritisch.

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15 Anmerkungen zu »Ach wie schön, dass jede_r weiß, …«


  1. 1 amIspecial 05. Oktober 2009 um 17:45 Uhr

    stalin war viel schlimmer als hitler :). haha.

  2. 2 I am dog 06. Oktober 2009 um 13:14 Uhr

    Es ist schön zu sehen, dass du die verschiedenen Schwierigkeiten der deutschen Rechtschreibung kannst und auch die Polemik verstehst. Aber was ist nun deine Kritik? Irgendwie bleibt nur zwischen den Zeilen hängen, dass du jetzt irgendwie gegen Antideutsche bist, weil die [bla]…

  3. 3 ♥Tekknoatze 06. Oktober 2009 um 14:42 Uhr

    1. Was ist an der BRD besser, volle Regale? Na vielen Dank. Am Problem der Ausbeutung geht das doch gnadenlos vorbei.
    2. Wo sind Rassismsu etc. in der westdeutschen Gesellschaft denn irgendwie verschwunden? Da waren ja die 68er_innen schon schlauer als sur l‘eau, die haben nämlich damals schon kapiert, dass das mit der schönen Gesellschaft in der BRD auch nicht so weit her ist.
    3. Besser SPD, CDU oder FDP zu wählen als Die.Linke oder NPD? Ich glaube nicht, die sur l‘eau findet das aber anscheinend schon.
    4. Wie sieht denn eine antideutsche Kritik auf der Höhe der Zeit aus? Due sur l‘eau scheint jedenfalls nicht in der Lage sie zu leisten.
    Bei all den Halbwahrheiten kommen, sicher ungewollt, Ähnlichkeiten mit diesen Unsymphaten zustande.
    5. Ich hab nichtmal prinzipiell was gegen Antideutsche, man sagt mir von Zeit zu Zeit sogar nach, ich sei selber ziemlich antideutsch. Ich hab nur was gegen Leute, die solche Falschheiten zu Papier bringen.

  4. 4 Che 08. Oktober 2009 um 12:29 Uhr

    1. Richtig: Die wahren Feinde in der DDR waren nicht Stasi und Co., die hätte man im Vergleich zu vollen Regalen – oh Schreck – gern in Kauf genommen. Wem beim DDR-bashing nix schlimmeres als die drohenden, „vollen Regale“ der BRD einfällt, dem helfen Bücher.
    2. Rassismus sind in der Berliner Republik natürlich ständig anwesend. Aber selbst dir wird nicht entgangen sein, dass sich dieses Ding mit den Progromen irgendwie reduziert hat, oder?
    3. Wo liest du das?
    4. …total „ungewollt“.
    5. Du bist ja ein ganz schlimmer…sogar antideutsch seist du, ach herrje, jetzt ist wirklich alles vorbei.

  5. 5 ♥Tekknoatze 08. Oktober 2009 um 13:03 Uhr

    2. Na klasse, als sei die Anzahl der Pogrome ein Indiz für eine Verbreitung rassistischer Denkstrukturen. Wenn dir der Multikultirassismus heutzutage als eine angenehmere Form erscheint, weiß ich auch nicht weiter. Und bevor mir jetzt Unsensibilität vorgeworfen wird: Auch Multikultirassist_innen haben es ziemlich gut drauf Leute abzumurksen.
    3. Im text der sur l‘eau wenn sie schreiben: »hinterlässt seinen Frust über das selbstverschuldete Elend am Wahltag bei NPD oder Linkspartei«.
    4. Ja, ungewollt. Eine Affirmation von Teilnehmer_innen der Dortmund Stellt Sich Quer Demo scheint mir jedenfalls keinesfalls gewollt. Vielleicht irre ich mich da aber auch. Wer weiß das schon.

  6. 6 Che 08. Oktober 2009 um 13:40 Uhr

    2. Richtig, es ist kein Indiz dafür. Der Bezug allerdings der Gruppe Sur l`eau war auf eben jene gerichtet, und nur darum ging es gerade. Trotzdem ist klar, dass die Offensive der Rassisten kurz nach der Wende nicht mehr die Quantität besitzt wie jetzt. Die Leugnung dessen, wäre ja dann schon wieder Relativierung der deutschen Normalität.
    3. Das Zitat als Begründung hilft hier nicht weiter. Die Parteien alle miteinander sind uncool. Nur, wenn du z.B. in Sächsischen Schweiz abwägen musst von NPD oder SPD vorgeschrieben zu bekommen, was Recht und Gesetz ist…tja, da lob ich mir wohl lieber die Sozialdemokratie! Ich denke, dass sich das darin wiederfinden könnte.
    4. Die Assoziation mag unbewußt und vielleicht auch ungewollt sein, doch täuscht es nicht darüber hinweg, wie wenig verstanden wurde, um dieses tun zu können.

  7. 7 ♥Tekknoatze 08. Oktober 2009 um 15:05 Uhr

    2. Wie bemisst sich denn Qualität da? Natürlich gibt es keine treudeutschen Mobs mehr, die Asylbewerber_innenheime abfackeln, und natürlich ist das auch erstmal gut. Aber, das war ja auch gar nicht mein Einwand, sondern 2.1. dass das im Westen auch vorgekommen ist, was die sur l‘eau vergessen hat oder so, und dann 2.2 dass dieser Staat mit Asylgesetzgebung den Rassismus immer weiter fortschreibt.
    3. Doch das Zitat hilft hier weiter. Dein Einwand trifft eben nicht das was die sur l‘eau damit geschrieben hat. Deren Einwand war nämlich grad nicht, dass die SPD vielleicht eine Regierung stellt unter des es sich besser zurechtkommen lässt (was ich nach deren Regierungsbeteiligung in den letzten Jahren auch bestreiten würde) sondern, dass die Wähler_innen sich dort für Die.Linke oder die NPD entscheiden. Jetzt ist die Frage warum haben die gerade damit ein Problem? Wie begründet sich da der Schluß von NPD nach Linke? Antisemitismus? Können die anderen Parteien auch durchaus vorbildlich.
    4. Meinst du jetzt meinerseits?

  8. 8 gruppe sur l`eau 08. Oktober 2009 um 19:40 Uhr

    ach ehrlich, deine „kritik“ an unserem aufruf ist so dermaßen schlecht, dass es sich eigentlich garnicht lohnt, darauf einzugehen. weil wir aber so gerne „szenecredibility“ einbüßen, tun wir es trotzdem. die ex-ddr ist das lieblingsfeindbild der deutschen? hab ich da was verpasst? ich dachte immer, sog. sozialschmarotzer oder die USA sind die leiblingsfeindbilder der deutschen. bei der ganzen grauenhaften „ostalgie“, die quer durch alle bevölkerungsschichten geistert, hab ich das nicht so feststellen können mit dem lieblingsfeindbild ex-ddr. das der postnazistische geist auch im westen weiterlebte, wird von uns auch nirgendwo negiert. und das die DDR einfach ein widerliches scheißland war, wo so viele deutsche lieblingsideologien ungebrochen fortherrschten (wie z.b. der regierungsoffizielle, als antizionismus mühsam getarnte antisemitismus), wirst du wohl auch kaum leugnen, oder?des weiteren gab es natürlich auch im westen eine reihe von rassistischen brandanschlägen und morden, nur entwickelten sich die übergriffe nicht zu solchen „volksfesten“ wie es in hoyerswerda oder lichtenhagen geschah (womit natürlich nicht geleugnet werden soll, dass diese taten auch im westen auf viel zustimmung stiessen). haha, dein „argument“, dass man in der BRD „nur ein wenig arbeiten musste“, um die vorzüge des kapitalismus zu genießen, ist einfach nur großartig. stimmt, in der DDR musste niemand arbeiten und jeder konnte am gesellschaftlichen warenüberfluss teilhaben. merkst selbst…und der verweis auf NPD oder linkspartei soll eigtl. nur auf die durchaus ähnliche wählerschaft beider parteien hinweisen. damit wird natürlich nicht gemeint, dass überzeugte neonazis linkspartei wählen. zum näheren umgang mit der linkspartei, ihren ansichten und wählern im osten solltest du eventuell mal dies hier lesen: http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=624&print=. gibt auch noch nen schönen artikel von sören pünjer zu dem thema (aber bahamas lesen solche coolen typen wie du wahrscheinlich eh nicht). naja, soweit erstmal. vielleicht laufen wir in leipzig ja aneinander vorbei. erkennen tut man mitglieder der gruppe sur l`eau natürlich an den justus wertmüller-fanshirts und der adorno-gesamtausgabe in der jackentasche

  9. 9 amIspecial 09. Oktober 2009 um 13:11 Uhr

    „die ex-ddr ist das lieblingsfeindbild der deutschen? hab ich da was verpasst?“
    scheinbar :).

  10. 10 ♥Tekknoatze 09. Oktober 2009 um 13:57 Uhr

    ach ehrlich, deine „kritik“ an unserem aufruf ist so dermaßen schlecht, dass es sich eigentlich garnicht lohnt, darauf einzugehen.

    Ich fühle mich geehrt, dass ihr das trotzdem macht, auch wenns ja eigentlich nur um das Verlieren von Credibility geht.

    die ex-ddr ist das lieblingsfeindbild der deutschen? hab ich da was verpasst?

    Die Ideologieproduktion der letzten Jahre? »60 jahre Deutschland«-Sendungen, SPIEGEL-Geschichten und eine Menge Loblieder auf die freieste deutsche Gesellschaft seit es Schokolade gibt? Die Erkenntnis der Demokrat_innen, dass mit den »2 deutschen Diktaturen« mal so richtig abzurechnen ist?

    bei der ganzen grauenhaften „ostalgie“, die quer durch alle bevölkerungsschichten geistert, hab ich das nicht so feststellen können mit dem lieblingsfeindbild ex-ddr.

    Nur schließt sich das Affirmieren von nostalgischen Momenten der Individuen in der DDR und eine erbitterte Feindschaft gegen den Staat und das dortige System keinesfalls aus. Geh doch mal auf die Straße und frag was die Menschen so von der DDR halten. »Das ist Faschismus… nur in Rot.« (Nina Hagen)

    und das die DDR einfach ein widerliches scheißland war, wo so viele deutsche lieblingsideologien ungebrochen fortherrschten

    Ich frag mich die ganze Zeit was so spezifisch deutsch an Ideologien sein soll. Als gäbs die nicht auch woanders. Mal abgesehen davon stelle ich mal die These auf, dass alle Nationen (ja, alle) scheiße sind.* Und die sich in ihrer »Widerlichkeit« nicht viel nehmen. Es ging mir auch gar nicht darum zu leugnen, dass in der DDR Nationalismus, Rassismus, Antiseimitismus etc. am Werk waren, es geht mir darum, dass ihr so tut als würde das ein Ost-Problem sein (zumindest in eurem Text).

    womit natürlich nicht geleugnet werden soll, dass diese taten auch im westen auf viel zustimmung stiessen).

    Das ist schön. Jetzt stellt sich nur die Frage: Ist das ganze erst schlimm wenn es an die Ausländeranzünderei geht, und da der johlende Mob steht, oder schon wenn der normale deutsch-europäische Imperialismus seinen Rassismus an den Außengrenzen exekutiert? Da haben nämlich viel weniger Menschen was gegen zu sagen und viel mehr sogar einiges für. Ihr macht doch die ganze Zeit den Rassismus erst zum Problem wenn gezündelt wird.

    dein „argument“, dass man in der BRD „nur ein wenig arbeiten musste“, um die vorzüge des kapitalismus zu genießen, ist einfach nur großartig. stimmt, in der DDR musste niemand arbeiten und jeder konnte am gesellschaftlichen warenüberfluss teilhaben.

    Schön wenn man Polemik, Zusammenhänge und Bezüge auf seinen eigenen Text nicht erkennt. Ich erklärs euch nochmal in Ruhe: Ihr schriebt was davon wie Scheiße das ja wär, dass in der DDR die Regale leer waren und man gar lange auf ein Auto zu warten hatte. Was ja alles gar nicht falsch ist, und was ich überhaupt nicht verteidigen will auch wenn ihr mir das hier unterstellen möchtet. Nur euer Argument dagegen, nämlich, dass hier in der BRD das alles viel geiler ist, weil die Regale voll sind ist falsch. Die Frage, die ich dann stellte war nämlich: Was nützt mir ein volles Regal wenn ich über die Produkte in diesem nicht verfügen kann, weil ich mich erstmal ordentlich ausbeuten lassen muss um dann ein wenig Geld zu haben, womit ich mir diese Waren leisten kann?
    Richtig, nichts. Im Endeffekt ist es dann nämlich scheißegal ob das Regal voll oder leer ist, das Meiste werd ich mir eh nie leisten können. Dasselbe mit dem Auto, als gut erzogenes kapitalistisches Individuum erwartet man natürlich, dass eine gekaufte Ware auch prompt geliefert wird, dass sich aber die meisten Menschen sowas nie werden leisten können ist dann auch wieder egal, dass man ewig sparen musste um sich diesen Traum erfüllen zu können auch. Das scheint euch wiederum gar nicht bewusst zu sein in eurem Loblied auf die BRD, und das singt ihr und nicht ich in meiner Anmerkung zu eurem Text, oder wer hat bitte »dass man einfach gerne in Supermärkten vor vollen Regalen steht oder nicht 10 Jahre auf ein Auto warten möchte, ist für uns voll und ganz nachvollziehbar« geschrieben?

    und der verweis auf NPD oder linkspartei soll eigtl. nur auf die durchaus ähnliche wählerschaft beider parteien hinweisen.

    Könnt ihr sicher nochmal erläutern, oder?

    zum näheren umgang mit der linkspartei, ihren ansichten und wählern im osten solltest du eventuell mal dies hier lesen

    Hab ich, bis zu dem Punkt wo Bozic anfängt Pünjer zu zitieren. Was mit das jetzt aber bringen soll außer: alles irgendwie blöd und gefällt Bozic gar nicht, hab ich nicht so ganz verstanden. Obwohl, ich hab gelernt wie man sich möglichst gut in vermeintlich linken Blättern der Regression zuwendet, aber das beherrscht der gute Bozic ja eh schon länger.
    Super finde ich:

    So wie die PDS in den Neunzigern ihre Mitglieder Kraft der Autorität der Parteispitze in Berlin dazu erzogen hat, zum Beispiel Rassismus böse zu finden und sie zu antirassistischen Demos geschickt hat, könnte die Partei auch heute noch aufgrund der Autoritätshörigkeit vieler Mitglieder im Osten einen Beitrag zur Reeducation leisten.

    Bozic ist so ein vorbildlicher Demokrat, er kann den Leuten nämlich offensichtlich nicht erklären was erm Rassismus jetzt gerade so wirklich schlimm findet, und da meint er es wäre taugliche »Reeducation«** den Leuten einfach zu befehlen was sie zu machen haben, damit werden sie sicherlich merken was an dem von ihnen gelebten Rassismus schlimm ist. Warum Bahamas-Jünger_innen Linke-Wähler_innen nicht kritiseren sondern nur verteufeln können.
    »Typen« wie ich lesen Bahams tatsächlich nicht, aber nicht weil ich so cool wäre, sondern vor allem weil es ein drecks-rassistisches Schundblatt ist.

    vielleicht laufen wir in leipzig ja aneinander vorbei. erkennen tut man mitglieder der gruppe sur l`eau natürlich an den justus wertmüller-fanshirts und der adorno-gesamtausgabe in der jackentasche

    Vielleicht solltet ihr die Bücher mal lesen und nicht nur mit euch rumschleppen. *schenkelklopf*

    ------
    *Einen Exkurs zu Israel, oder dem sog. deutschen Sonderweg spar ich mir hier, weil es darum nicht geht und das Erläutern der deutschen Geschichte und der daraus resultierenden Gründung Israels keinen Beitrag zur Klärung liefert.
    ** Warum eigentlich Re-? Ich dachte die wurden noch nie so richtg zu weltoffenen, demokratischen, sprich vorbildlichen Menschen erzogen, sondern sind »Kameradschaften von der Linkspartei«.

  11. 11 antifa, hahaha 09. Oktober 2009 um 16:15 Uhr

    „der adorno-gesamtausgabe in der jackentasche“:
    http://www.nadir.org/nadir/initiativ/aanb/mila26/Bilder/wp_banner.jpg

  12. 12 Strichertochter 11. Oktober 2009 um 22:46 Uhr

    Und wie fandeste die Demo nun?

  13. 13 ♥Tekknoatze 11. Oktober 2009 um 23:17 Uhr

    Ich war nicht da, von dem was ich bis jetzt hörte soll es nicht so toll gewesen sein. Wie war sie denn?

  14. 14 knut hansen 15. Oktober 2009 um 13:35 Uhr

    Der Lübecker Text war sicherlich zu kritisieren, aber bestimmt nicht dafür das er in irgendeiner Form „antideutsch“ war,
    sondern eher für die schlechte recherchierten Angaben zur DDR
    oder für solch dumme Phrasen wie „Sachsen sei das schlimmste ostdeutsche Bundesland“. Wer sowas behauptet begründet seine Politik nur aufgrund emotionaler Befindlichkeiten und nicht aus Wissen. Schade.

  1. 1 Antinationalismus diskutieren! « Brummkreiselpilotin Pingback am 03. November 2009 um 20:03 Uhr
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