Archiv für Oktober 2009

Left 4 Dead II

Es sieht so aus als wird es großartig:

Battle of Cable Street.

News reel footage of the Battle of Cable Street in in 1936 where the Sir Oswald Mosely’s Black Shirts were prevented from marching through the East End of London by anti-fascists.

Feindpresse II

Immer mehr der ›anti‹-faschistischen Szene zuzurechnende Intellektuelle erkennen die staatlichen repressiven Maßnahmen gegen nationalgesinnte Jugendlich und verwerfen sie als undemokratisch oder kontraproduktiv. Freerk Huisken beispielsweise, Hochschullehrer an der Universität Bremen, ist das »nicht gerade zimperliche Vorgehen des Staates gegen Rechtsextreme« aufgefallen. Er schrieb auf der Umchlagrückseite seines lesenwerten Buches:

»Plötzlich soll es sich bei den Glatzen nicht mehr um ›orientierungslose‹ Opfer von ›Individualisierungsprozessen‹ und ›sozialen Schieflagen‹ handeln, sondern um ›politische Überzeugungstäter‹. Integration ist out. Desintegration, Achtung und Einsperren rechter Jugendlicher ist in.«

Die gewaltsame Unterdrückung jeglicher prodeutscehr Agitation ist in der Bundesrepublik Deutschland längt Doktrin. In diesem Grundsatz vereinigen sich ›anti‹-faschistische Gewalttäter mit opportunistischen Politikern aller Schattierungen.

Autorenkollektiv gegen Totalitarismus, Antifa heißt Gewalt, Seite 10, Grabert Verlag 2002

Adultnapper – Live at Junk Club 19.04.2008.

Made my morning. Auch wenn dieser damit endetete, dass ich mich zum Arzt schleppte. Manchmal ist der Herbst richtig zum Hassen da.

Queen – The Invisible man

Wow. Bad. Good. Queen.
Es ist hart dem Ganzen 4 Minuten zuzugucken, aber es lohnt sich. Irgendwie.
Queen – The Invisible man

Kollektiv Trumstrasse at DIY Club Hamburg

Wirklich großartiges Set:

Mehr bei: UMP3

Found

(Ex-)MPunkt zur Kritik an Oi Polloi, GeekSugar berichtet über ein Haus aus Lego, die Zeichnungen von underneath my tree und slate.com mit einem weiteren Text zu no homo und Homophobie im Rap.

Meine neue Zimmertür.

Das ist praktisch, viel besser als alles was Ikea irgendwann mal erfunden hat.

via fubiz.net

Videoupdate.

Einmal OBEY in Europe (via yo)

und zweitens, ein eindrucksvolles Beispiel was passiert wenn einem auf der Arbeit langweilig wird, gut dass es MacBooks gibt (gestern bei twitter gesehen):

Blog. No Homo.

Grandios:

Vielen Dank i heart digital life

Feindpresse I

Ein »Autorenkollektiv gegen Totalitarismus« machte sich 2002 an die Aufgabe nachzuweisen, dass Antifa Gewalt heißt und das in Buchform. Darin steht zwar kein Argument (sieht man von den zitierten Passagen diverser linker Gruppen ab), aber dafür jede Menge Empörung und noch viel mehr Anführungszeichen. Die Grundthese zusammengefasst: Antifa = gewaltätig + doof = nur ›Anti‹fa. Weil die das aber auf ganze 240 Seiten ausgedehnt haben werd ich in loser Folge unter ›Feindpresse‹ Fragmente verwursten.

Gerade die innerhalb des ›anti‹-faschistischen Umfeldes agierenden Autonomen verbindet weniger ein ideologisches Konzept als vielmehr purer Hass: Hass gegen den Staat und seine Gesellschaft. Ihrer ›militanten‹ Auffassung von ›Politik‹ zufolge muss das gesamte System beseitigt werden, der »Scheißstaat«, was dahingehend kumuliert, »für jeden Staat Feuer und Flamme« zu sein. Widerstand gegen das ganze »Dreckssystem« könne sich nur in »militanten Angriffen« ausdrücken. Folglich halten die Autonomen, aber auch viele andere ›Anti‹-Faschisten – ob sie sich nun selbst als ›Antirassisten‹ oder ›Antiimperialisten‹ oder sonstwie bezeichnen, ist unbedeutend – Gewalt für unerläßlich. Diese wird oftmals als »befreiende Gewalt« des Staates und der Gesellschaft gerechtfertigt.

Autorenkollektiv gegen Totalitarismus, Antifa heißt Gewalt, Grabert Verlag 2002, Seite 47

Schade.

Eigentlich sollte am 1. November in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Bombe entschärft werden. Nur irgendwie scheint die geortete Bombe, die »Hannover ins Herz trifft« (Bild) auf einmal verschwunden zu sein. Jedenfalls wurde die Entschärfung abgesagt und meine kühne Hoffnung allierte Zerstörungskraft am Objekt Bahnhof quasi als Zeitzeug_in mitzuerleben zerstört.

Hilfe, Kathrin hats erwischt.

Student_innen, so sagt man jedenfalls sind ihres Zeichens faul. Das hat auch die Uni-Leitung in Hannover entdeckt und das quasi von oben abgesegnet. Mit einer Erfindung, die in ihrer revolutionären Potenz immer noch nur von den Erfinder_innen gewürdigt wird, dem Denkpfeffer.
Gerüchte über eventuell verbotene Inhaltsstoffe machten schon länger die Runde, Kathrin scheint es zu bestätigen: Sie ist süchtig. Nach Denkpfeffer. Das ist in etwa so wie süchtig zu sein nach, ähh es gibt keine passende Analogie dafür. Crack vielleicht. Ihr ist nämlich ihr »Bratkartoffelwürzsalz« verklumpt und der einzige Ausweg: Denkpfeffer. Ein beredtes Zeugnis aus Stundent_innenküchen btw, wenn nur die Dreingabe der Erstsemestertüte zur Verfügung steht oder die Kreativität im Studiengang schon nach der ersten Woche verbraucht wurde (Was studiert man eigentlich so, wenn man sich auf solchen Webseiten meldet? Wirtschaftswissenschaften?).
Wer Denkpfeffer auch mal probieren und prüfen möchte ob das wirklich so klug macht, die melde sich, ich hab hier noch eine Packung.

P.S. Kathrin, wenn du das hier liest, ich verkauf sie dir auch gerne.