cutted-pasted 23.09.2009

gulli.com – Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste

Während in Großbritannien eine heftige Diskussion über die Notwendigkeit und die Ausmaße eines möglichen Three-Strikes-Gesetzes entbrennt, steht bereits jetzt fest: Die Jagd nach den Piraten wird mehr kosten, als die Contentindustrie in einem Jahr an Verlusten bilanzieren wird.

heise.de – Frankreich: Harte Strafen für Urheberrechtsverletzung per Filesharing

Die französische Nationalversammlung hat die lange umkämpften Strafvorschriften des „Gesetzes zur Verbreitung und zum Schutz kreativer Inhalte im Internet“ am gestrigen Dienstag endgültig abgesegnet. Das Gesamtvorhaben will in Frankreich das auch hierzulande viel diskutierte Verfahren zur „abgestuften Erwiderung“ auf Urheberrechtsverstöße im Netz aufsetzen. Von Anfang 2010 an drohen Rechtsverletzern damit nach zwei Verwarnungen per E-Mail und Brief einjährige Sperren ihres Internetzugangs. Dazu kommen gegebenenfalls Geldbußen in Höhe von bis zu 300.000 Euro und eine dreijährige Gefängnisstrafe.

Und ein wenig aus der freiwilligen Selbstzensierung, Heise berichtet über die Rückrufaktion des neuen Wolfensteins wegen der Aufregung um ein einzeles im Spiel verbliebenem Hakenkreuz:

heise.de – Activision Blizzard ruft Wolfenstein zurück [Update]

Der Spiele-Publisher Activision Blizzard hat offenbar in Deutschland den Ego-Shooter Wolfenstein zurückgerufen. Betroffen sein sollen alle verfügbaren Versionen für PC, Xbox 360 und Playstation 3. In einem an den Einzelhandel verschickten Schreiben heißt es, dass die vorhandenen Exemplare aus dem Sortiment genommen und zurückgeschickt werden sollen. Dieser Aufforderung sind bislang jedoch noch nicht alle Händler nachgekommen. So war das Spiel am Dienstagnachmittag noch in zahlreichen Online-Shops verfügbar.

Faszinierend übrigens, dass das Deutsch in der Cut-Version für Deutschland wesentlich schlechter ist als in der Original-Version.

sueddeutsche.de – »Ich war als Unruhestifterin verschrien« Interview mit Rugiatu Turay

Rugiatu Turay hat am eigenen Leib erfahren, wie schrecklich Beschneidungen sind. Nun kämpft sie dagegen – und setzt sich so in Sierra Leone Gefahren aus.

HATE – Auf deiner Ecstasy ist ein Hakenkreuz

SMS, circa Sonntag Mittag nach der Hate-Release-Party vom Vorvorabend. »Hey Alter, komm vorbei! Keta-After-Hour bei Herta Däubler-Gmelin, später Blechrauchen, Anti-Fa oder Lindenstraße.«

So oder ähnlich lesen sich die Nachrichten, die man als Autor von den Herausgebern dieses Magazins erhält. Nur vielleicht in noch krasserem Befehlston. Der Ausweg aus der Einheit von Image und Life ist hier offensichtlich nichts wert. Hate ist die Party. Okay, erstmal Handy aus.
Ein Text von Linus Volkmann übers Ausgehen. Okay, dagegen.

Der Wahlkampf geht zu Ende, die Berichte werden immer niveauvoller

stern.de – Spitzenpolitiker im Kulturcheck

Teil 1: Angela Merkel
Teil 2: Frank-Walter Steinmeier
Teil 3: Theodor zu Guttenberg

jetzt.de – Wie es bei Steinmeier in der WG war

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier lebte 15 Jahre in einer studentischen Wohngemeinschaft. Mit jetzt.de spricht er zum ersten Mal ausführlich über diese Zeit – er erzählt von Wäsche mit Heizöl-Aroma, von Feten mit viel Handkäse und seiner einsamen Promotion im »Hexenhaus«.

Wird der Pott zur Stadt?

derwesten.de – Masterplan Ruhrstadt: »Ein bürokratisches Monstrum«

Essen. Ein Bürgermeister, eine Vorwahl und ein Kennzeichen: So kann aus dem Ruhrgebiet doch noch die Ruhrstadt werden, glaubt der Verein „Pro Ruhrgebiet“ und hat dazu jüngst einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt. Kritiker sprechen bereits von »verschenkter Luft« und einem »bürokratischen Monstrum«.

YouTube

Martin Sonneborn bei der NDR Talkshow letzten Freitag

Der Pink Rabbit besucht Vertriebene


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1 Anmerkung zu »cutted-pasted 23.09.2009«


  1. 1 Was wählen, Piraten, Lebensschützer und DeadSnow « meta.blogsport Pingback am 24. September 2009 um 16:42 Uhr
Ein_e verbitterte_r Redakteur_in hat weite Kommentare zu diesem Beitrag untersagt.