Archiv für September 2009

taz 2005.

Ja, logisch. Schon durch die Mitwirkung auf Compilations wie »I can‘t relax in Deutschland« vom Leipziger Conne Island ist klar, dass wir keine Berührungsängste mit Bewegungen haben, die man gemeinhin als antideutsch rezipiert. Als antinationalistisch zu gelten macht uns kein Kopfzerbrechen, das ist doch klar, dass man als Band wie als Privatperson antinationalistisch ist.

Tocotronic im Interview mit Jörg Sundermeier

Von der Performance her unerreicht war immer die Marxistische Gruppe (MG). Die Jungs mit Münchner Akzent und schicken Lederjacken wussten immer alles besser. Immer. Legendär ihre Auftritte in philosophischen Seminaren, in denen sie die einzigen waren, die Hegel gelesen hatten. Marxistische Gruppe, dass bedeutete: keine Kompromisse. Mit der Arbeiterbewegung hatten sie nichts am Hut, mit freien Wahlen und dem ganzen Demokratiescheiß auch nicht. Die MG stand für die reine, knallharte Kapitalismuskritik. Traurig: 1991 gab sie ihre Selbstauflösung bekannt. Übrig geblieben ist lediglich die Zeitschrift GegenStandpunkt. »Wichtig an einer Wahl ist also zuerst und vor allem das, was nicht zur Wahl steht, mit der Wahl aber stillschweigend abgehakt wird. Das ist nämlich nichts Geringeres als die gesamte politische Herrschaft«, steht in der aktuellen Ausgabe. Der Kampf geht weiter.

Über die Marxistische Gruppe

cutted-pasted 26.09.2009

ntv.de – Abtreibungsrecht gelockert

Die Regierung in Madrid beschließt eine Lockerung des restriktiven Abtreibungsrechts in Spanien. Das Kabinett verabschiedete einen Gesetzentwurf, der die bisher geltende Indikationslösung durch eine Fristenregelung ersetzen soll.

gulli.com – Computerspiel löscht Daten von Festplatte

Das Computerspiel „Lose/Lose“ löscht bei dem Abschuss von Gegnern wahllos Dateien auf der Festplatte. Der Autor Zach Gage betrachtet sein Spiel als Kunst.

youtube.com – Hugh Laurie’s song for America – A bit of Fry and Laurie – BBC sketch comedy

Lesen! ohne Elke Heidenreich.

Die sinistra² gönnt sich nur einige kleine Fehler (Ziviliationsbruch z.B.) und schreibt ansonsten treffende Sachen über Deutschland, seine Vergangenheit und die Antifa: »Ich kann die Auschwitzscheiße nicht mehr hören…«
Ich hab zwar ein bißchen das Gefühl sie können zur Demokratie auch weniger sagen, zumindest negatives, aber das war nicht Gegenstand des Textes.

cutted- pasted 24. und 25. 09. 2009

dieStandard.at

»Tendenz steigend«

»WAVE«-Frauenkonferenz in Wien eröffnet: In Europa fehlen 80.000 Plätze in Frauenhäusern – Besonders betroffen von familiärer Gewalt sind Migrantinnen

Strafen für Burkaträgerinnen

»Verstoß gegen Vermummungsgesetz«: Rechtsextremer Bürgermeister heizt Debatte mit rassistischem Beschluss an

Diese Toleranz des Abendlandes ist doch immer wieder schön anzuschauen.

der Westen – Hip-Hop und Politik

Ratet mal welcher Oberdepp aussem Pott vorhat sich ins Parlament einzubringen. Richtig:

Bürgernah und kontrovers: Hiphop-Künstler Marcel Wojnarowicz kandidiert als Parteiloser in Duisburg für den Bundestag.

gulli.com – Blog abgeschaltet – Karriere beendet

Für Lilly Allen ist es aus und vorbei. Keiner hat ihre Botschaft verstanden, dass Filesharing böse ist. Deswegen beendet sie nun nicht nur ihre Blogger-Karriere sondern auch ihre musikalische.

taz.de

»Straßenblocks unter Gas«

In Pittsburgh ist es zu schweren Ausschreitungen zwischen G-20-Gegnern und der Polizei gekommen. Dabei wurden Reizgas und offenbar auch Gummigeschosse gegen die Demonstranten eingesetzt.

Schön selbstentlarvend die Freund_innen der Demokratie unter den Gegendemonstrant_innen: »Ungehorsam ist wichtig für die Demokratie.«

Die Legende von der Langeweile

Der Medien-Vorwurf des inhaltsleeren, öden, entpolitisierten Wahlkampfs ist heuchlerisch: Es ist die Politik, die unter der Art ihrer öffentlichen Präsentation leiden muss – und mit ihr die Wähler. VON PHILIP MANOW

Bisher einer der besten Texte, die ich die letzten Wochen zum Prozedere der demokratischen Wahl gelesen habe.

cracked.com – 7 Vampires Around the World Worse Than The Ones In Twilight

True Blood, Twilight, The Vampire Diaries, Larry King – Vampires are everywhere these days. Actually, they‘ve always been everywhere. It seems like every culture on Earth has some version of the vampire.

Spiegel Online – Häftling betrinkt sich mit Handwaschgel

>a href=“http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,651376,00.html“>http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,651376,00.html

Und for the lulz noch eine Meldung aus den Malediven, bevor wir zur allseits beliebten Kategorie YouTube kommen:

dnews.de – Minister der Malediven tagen unter Wasser

Das Kabinett der Malediven, einer Inselgruppe im Indischen Ozean südwestlich von Indien hat Unterwasser-Sitzungen angekündigt.

Muse: Unbemerkter Rollentausch im TV


via jetzt.de

Das Bierbeben – Mach deinen Fernseher kaputt

Super Lied:

Okay CDU,

du hast schon schlimmeres gemacht.

via

Editors – Papillon

Mal wieder ein wunderbares Video:

via Popkulturjunkie
Am 9. Oktober wird das neue Album dann veröffentlicht und die Vorfreude ist riesig, meinerseits.

Sterberaten bei Infektionen.

Information is beautiful, ich hatte es auf meinem .eu Ableger schonmal erwähnt, ist ein großartiges Blog, wo man allerhand nütze, wie unnütze, Informationen herbekommt, heute einen Überblick, wieviel Prozent der Infizierten bei bestimmten Infektionen dann auch dahin gerafft werden, im Überblick scheint die Aufregung um die Schweinegrippe umso mehr lachhaft:

cutted-pasted 23.09.2009

gulli.com – Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste

Während in Großbritannien eine heftige Diskussion über die Notwendigkeit und die Ausmaße eines möglichen Three-Strikes-Gesetzes entbrennt, steht bereits jetzt fest: Die Jagd nach den Piraten wird mehr kosten, als die Contentindustrie in einem Jahr an Verlusten bilanzieren wird.

heise.de – Frankreich: Harte Strafen für Urheberrechtsverletzung per Filesharing

Die französische Nationalversammlung hat die lange umkämpften Strafvorschriften des „Gesetzes zur Verbreitung und zum Schutz kreativer Inhalte im Internet“ am gestrigen Dienstag endgültig abgesegnet. Das Gesamtvorhaben will in Frankreich das auch hierzulande viel diskutierte Verfahren zur „abgestuften Erwiderung“ auf Urheberrechtsverstöße im Netz aufsetzen. Von Anfang 2010 an drohen Rechtsverletzern damit nach zwei Verwarnungen per E-Mail und Brief einjährige Sperren ihres Internetzugangs. Dazu kommen gegebenenfalls Geldbußen in Höhe von bis zu 300.000 Euro und eine dreijährige Gefängnisstrafe.

Und ein wenig aus der freiwilligen Selbstzensierung, Heise berichtet über die Rückrufaktion des neuen Wolfensteins wegen der Aufregung um ein einzeles im Spiel verbliebenem Hakenkreuz:

heise.de – Activision Blizzard ruft Wolfenstein zurück [Update]

Der Spiele-Publisher Activision Blizzard hat offenbar in Deutschland den Ego-Shooter Wolfenstein zurückgerufen. Betroffen sein sollen alle verfügbaren Versionen für PC, Xbox 360 und Playstation 3. In einem an den Einzelhandel verschickten Schreiben heißt es, dass die vorhandenen Exemplare aus dem Sortiment genommen und zurückgeschickt werden sollen. Dieser Aufforderung sind bislang jedoch noch nicht alle Händler nachgekommen. So war das Spiel am Dienstagnachmittag noch in zahlreichen Online-Shops verfügbar.

Faszinierend übrigens, dass das Deutsch in der Cut-Version für Deutschland wesentlich schlechter ist als in der Original-Version.

sueddeutsche.de – »Ich war als Unruhestifterin verschrien« Interview mit Rugiatu Turay

Rugiatu Turay hat am eigenen Leib erfahren, wie schrecklich Beschneidungen sind. Nun kämpft sie dagegen – und setzt sich so in Sierra Leone Gefahren aus.

HATE – Auf deiner Ecstasy ist ein Hakenkreuz

SMS, circa Sonntag Mittag nach der Hate-Release-Party vom Vorvorabend. »Hey Alter, komm vorbei! Keta-After-Hour bei Herta Däubler-Gmelin, später Blechrauchen, Anti-Fa oder Lindenstraße.«

So oder ähnlich lesen sich die Nachrichten, die man als Autor von den Herausgebern dieses Magazins erhält. Nur vielleicht in noch krasserem Befehlston. Der Ausweg aus der Einheit von Image und Life ist hier offensichtlich nichts wert. Hate ist die Party. Okay, erstmal Handy aus.
Ein Text von Linus Volkmann übers Ausgehen. Okay, dagegen.

Der Wahlkampf geht zu Ende, die Berichte werden immer niveauvoller

stern.de – Spitzenpolitiker im Kulturcheck

Teil 1: Angela Merkel
Teil 2: Frank-Walter Steinmeier
Teil 3: Theodor zu Guttenberg

jetzt.de – Wie es bei Steinmeier in der WG war

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier lebte 15 Jahre in einer studentischen Wohngemeinschaft. Mit jetzt.de spricht er zum ersten Mal ausführlich über diese Zeit – er erzählt von Wäsche mit Heizöl-Aroma, von Feten mit viel Handkäse und seiner einsamen Promotion im »Hexenhaus«.

Wird der Pott zur Stadt?

derwesten.de – Masterplan Ruhrstadt: »Ein bürokratisches Monstrum«

Essen. Ein Bürgermeister, eine Vorwahl und ein Kennzeichen: So kann aus dem Ruhrgebiet doch noch die Ruhrstadt werden, glaubt der Verein „Pro Ruhrgebiet“ und hat dazu jüngst einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt. Kritiker sprechen bereits von »verschenkter Luft« und einem »bürokratischen Monstrum«.

YouTube

Martin Sonneborn bei der NDR Talkshow letzten Freitag

Der Pink Rabbit besucht Vertriebene


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Besser als Yps. (Fast.)

Der SPIEGEL, jetzt mit Gimmick:

Mein Kleingedrucktes der Woche.

Wir weisen darauf hin, dass Adressdaten für viele Firmen von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind und nicht immer für Zwecke verwendet werden, die mit der JOBBÖRSE in Verbindung stehen. Für eine solche missbräuchliche Verwendung übernimmt die Bundesagentur keine Haftung.

Ergo, wer seine Bewerbungschancen verbessern will, indem sie die persönlichen Daten komplett veröffentlicht (und das sind wirklich alle Daten) die ist selbst dran schuld, wenn Firmen das Internetangebot der Bundesagentur für Arbeit auslesen und einen danach mit Tonnen an Werbung überschütten.
Praktisch für die Firmen dabei: Die müssen die Daten noch nichtmal zusammenkaufen, sondern kriegen sie gratis hinterhergeschmissen. Wer kann bei diesem Angebot schon Nein sagen?
Auf ’ne Art amüsant sind aber auch die anderen Fragen, die das JobCenter einem im Fragebogen so abervlangt, etwa ob man international pendeln möchte, weltweit einen Job sucht oder mal eben kurz bereit ist sich einen Kraftfahrzeug anzuschaffen. Das liegt sicherlich im Rahmen der Portokasse der normalen Kundin.

Uberclassic.

Madness plus Colgate-Werbung? Einfach nur gut:

Mein grösstes Glück, ein tiefes Rot.

Der Sommer geht zu Ende und die heimischen Gefilde auf den Wiesen und Afterhours dieser Welt werden gegen Decken, Kakao und Filmabende eingetauscht. EinBlog fehlt dabei natürlich nicht und tauscht den Tekkno kurzfristig gegen melodische Klänge aus normalen Instrumenten aus, naja fast zumindest. We Are Happy Now:


Trackliste:
01 The Killers – Enterlude
02 Band Of Horses – The Funeral
03 Grizzly Bear – While You Wait For The Others
04 Oren Lavie – Her Morning Elegance
05 Tocotronic – Das Unglück Muss Zurückgeschlagen Werden
06 Black Lips – Bad Kids
07 Friska Viljor – We Are Happy Now (La La La)
08 Katzenjammer – A Bar In Amsterdam
09 The Cat Empire – The Chariot
10 Noze – You Have To Dance
11 Frittenbude – Mindestens In Tausend Jahren
12 Juri Gagarin – Supermarkt
13 Fischerspooner – Emerge
14 Paul und Fritz Kalkbrenner – Sky And Sand
15 Röyskopp – What Else Is There (Trentemoeller Remix)

Größe: 93 MB
Bitrate: leider verschiedene
Genre: Rock/Folk/Electro

Download


P.S. Ich lade die alten Sampler im Laufe des Abends auch nochmal alle bei rapidshare hoch, damit sich auch ja niemand mehr über die Geschwindigkeitsprobleme bei zshare beschwert. :)
P.P.S. Links in den Unterseiten von Musisches ersetzt. Viel Spaß.

Save da fuckin‘ lips!

Besser spät als nie:


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