Liebe_r Pinky.

Ich glaub du hast das mit der Sekte, »mit dem angeblichen Headquater in Berlin«, vom ollen Genossen nicht verstanden. Alles Beste, dein antideutscher ♥Tekknoatze.

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10 Anmerkungen zu »Liebe_r Pinky.«


  1. 1 dorfdisco knows best 23. August 2009 um 11:55 Uhr

    Also ich meinte extra nicht die Sekte mit dem angelblichen Headquater in München.

  2. 2 Mein Name sei Pinky. 23. August 2009 um 12:57 Uhr

    Ich dachte nicht an die „Münchener“, sondern an die Niederlassung einer anderen „Sekte“ in Berlin, die in dieser Frage (und vielem anderen auch), soweit mir bekannt, die Haltung der „Münchener Sekte“ teilt.

    Dass nun auch schon ums ganze als „Sekte“ firmiert, wundert mich jetzt aber schon, bin ich doch der Meinung, dass der inhaltliche Einigungsprozess zwischen den da zusammengeschalteten Gruppen keineswegs so weit fortgeschritten ist, als dass man von einer einheitlichen Position reden könnte. Daran ändert sich auch nichts, wenn ein paar Schreiberlinge einen besseren Flyer veröffentlichen (dessen Inhalte offensichtlich nicht einmal von allen ums ganze Fans verstanden wird, wovon Blogdebatten zeugen). Das, also eine gemeinsame inhaltliche Position, ist aber doch die Voraussetzung, um – wenn auch nur scherzhaft* – von einer „Sekte“ reden zu können.

    Nun gut, jetzt nennt man in maßloser Selbstüberschätzung schon ums ganze eine „Sekte“. Die Spaltung steht wohl bevor, wenn man solcherlei bemüht. Man kaschiert die nicht vorhandende inhaltliche Einigung durch identitäres Gehabe.

    Das „Klassenkampf sei affirmativ“ Gerede ist nichtsdestotrotz falsch. Texte dazu habe ich bereits empfohlen. Vielleicht lest ihr sie auch mal.

    *Ernsthaft redet von so etwas, egal ob in Bezug auf „München“ oder sonst eine Gruppierung, nur die Verfassungsschutz.

  3. 3 Mein Name sei Pinky. 23. August 2009 um 13:06 Uhr

    die Verfassungsschutz.

    Dass ich mich, wenigstens zum Schluss, um eine geschlechtergerechte Schreibweise bemüht habe, wißt ihr sicherlich zu schätzen.

  4. 4 Mein Name sei Pinky. 23. August 2009 um 13:15 Uhr

    Aber nun zu etwas anderem. Du stimmst doch Antifatzke zu. Also auch hiermit:

    > Das Führen des Klassen- und Geschlechterkampfes ist eine
    > praktische Dekonstruktion der ‚Volksgemeinschaft‘.

    Ganz im Gegenteil wird eine angeblich grundgute Volksgemeinschaft den bösen, zersetzenden Herrschenden entgegen gestellt. Exklusion par excellence. Ob diese Gemeinschaft wie hier nun Klasse genannt wird oder Volk ist im Grunde schnuppe.

    Ich bitte um eine Begründung für deine Zustimmung zu Antifatzke.

    Bevor du antwortest, sollest du dich schlau machen, was Klassenkampf ist. Nicht das, was der DGB macht.
    Zum Geschlechterkampf: Der richtet sich gegen Männer i.d.R., das sind aber nicht „Volksfremde“. Du verstehst?

  5. 5 Mein Name sei Pinky. 23. August 2009 um 13:32 Uhr

    Und begründe bitte deine Zustimmung hierzu:
    http://theoriealspraxis.blogsport.de/?p=133#comment-152

    > Des weiteren kritisieren wir die Politik eben dieser
    > herrschenden Klasse in den USA und Israel …

    Tjaja, allein mit diesem Satz entlarvt sich die SDAJ doch schon wieder selbst

    Im Text der SDAJ steht unmittelbar zuvor (man zitiert das als Antifatzke lieber nicht, weil der Vorwurf dann nicht so überzeugend rüberkommen würde):

    Die SDAJ ist eine Organisation, die klar sagt, dass es eine herrschende Klasse in diesem Land (Deutschland, Pinky) gibt und dass unsere Interessen und die der herrschenden Klasse nicht identisch sind.

    Allerdings, dann wagen sie es auch noch, festzustellen, dass es auch in den USA und Israel Kapitalisten gibt! SKANDAL!

    Da entlarvt sich jemand ganz anderes. Wer will denn hier den Klassenkampf als affirmativ hinstellen? Wer will den Menschen abraten vom Lohnkampf? Du vielleicht Tekknoatze? Gemeinsam mit Antifatzke?

    Das 08/15-AD- und -Broder-“Argument“ folgt prompt (und findet Zustimmung bei Tekknoatze):

    und nicht etwa in Montenegro, im Senegal oder gar in Iran.

    Um die rechte Regierung in Israel kritisieren zu dürfen, muss man zuvor 5 Jahre als Entwicklungshelfer im Senegal rumkurven. Sonst ist man: Antisemit!

    Alle Welt redet z.B. über den Gazakrieg, aber die einen dürfen erst mitreden, wenn sie mindestens 3 Pflichtaufsätze – benotet von Antifatzke und Tekknoatze (und nur wer eine 1+ hat, darf dann auch mal zu Isreal sich äußern) – abgegeben haben. Die anderen dürfen schon früher. Oder wo, lieber Tekknoatze, sind denn deine kritisch-solidarischen Beiträge zur Situation in Senegal und Montenegro?
    Ist das etwa eine Anforderung, die nur die anderen zu erfüllen haben?

    Wer zudem spalterisch handelt ist ziemlich offensichtlich.

    Stimmt, wenn man öffentlich als Antisemit denunziert wird, sollte man sich höflich mit den deutschen Denunzianten (man schließt da an eine deutsche Tradition an) an einen „Tisch“ (Camp) setzen und sich weiter beschimpfen lassen. Alles andere ist: ein Spaltungsversuch!

  6. 6 Sektenbeauftragter 23. August 2009 um 20:16 Uhr

    @ Pinky

    Als kleine Anmerkung zur „Sekte“: Dass die mit dieser Begrifflichkeit transportierte Feindschaft in Bezug auf die ehemalige kommunistische Organisation und die jetzige Redaktion ernsthaft nur vom VS vertreten (und praktiziert !) würde, trifft leider definitiv nicht zu. Diese bis auf den heutigen Tag weit verbreitete Hetze war von Beginn an präsent und zwar querbeet durch so ziemlich alle linken Vereine gleich welcher couleur. Die Eingangsbemerkung von Grigat in der von dir zitierten Rezension des Hecker-Buchs ist insofern gar nicht mal verkehrt.

    Ich halte Dorfdiscos Anspielung darauf allerdings für nen simplen Scherz :-)

  7. 7 ♥Tekknoatze 25. August 2009 um 17:51 Uhr

    Ich hatte eine Antwort verfasst, nur dann ist blogsport umgezogen ich schreib das heute abend nochmal zusammen. :)

  8. 8 lampe 25. August 2009 um 22:46 Uhr

    ich glaub ich hab dass mit dieser umsganze bande schon öfters angemergt. Umslampe! alles ist die lampe! gegen die herrschaft der falschen lampe!

  9. 9 ♥Tekknoatze 25. August 2009 um 23:23 Uhr

    Also denn,

    Das „Klassenkampf sei affirmativ“ Gerede ist nichtsdestotrotz falsch. Texte dazu habe ich bereits empfohlen. Vielleicht lest ihr sie auch mal.

    Hab ich. Auch im von dir so gern verlinkten Text vom GSP wird aber deutlich erkannt, dass der revolutionäre Klassenkampf die Sache einer kommunistischen Minderheit war. Die haben dabei den Fehler gemacht an das Proletariat als revolutionäres Subjekt zu glauben, denen nur mal gezeigt werden müssen dass der Kap. böse ist und die dann ihre Ketten verlieren und ihre Diktatur aufbauen. Nun ich denke ich muss nicht mehr nachweisen, dass sich dieses revolutionäre Subjekt Denken als falsch herausgestellt hat. Das Proletariat, das so nicht mehr genannt wird, findet ihre Interessen in Gewerkschaften und demokratischen Wahlen repräsentiert. Die Klasse taugt nicht zum revolutionären Kampf.
    Im übertragenen Sinne gilt hier auch was die Antinationale Initiative zur Militanz geschrieben hat:

    Ebenso Schwachsinn, dass sollte mittlerweile klar sein, ist es aber auch die herrschende Klasse dafür, dass sie den Kapitalismus reproduzieren in Sippenhaft zu nehmen und der Masse der Bevölkerung, mal wieder, einen Persilschein auszustellen.

    http://ai.blogsport.de/2009/03/26/whats-wrong-with-a-little-destruction/#more-2
    Die Erinnerung an alte Zeiten hilft aber heute auch nicht weiter und ich hab bei TaP schon geschrieben, dass Klassenkampf heute eine kreuzaffirmative Veranstaltung ist.

    Aber nun zu etwas anderem. Du stimmst doch Antifatzke zu. Also auch hiermit:

    Nein ich stimme weder Antifatzke noch TaP zu.
    Meine Replik war eine Kritik an TaPs ersten Kommentar keine Verteidigung der Theorien Antifatzkes.
    Ich finde auch dieses „08/15 Broder Argument“ nicht richtig. Deswegen seh ich von der Beantwortung des Restlichen mal ab.
    Zur Sekte steht alles nötige bei Sektenbeauftragter, besonders der letzte Satz. ;)

  10. 10 Mein Name sei Pinky. 26. August 2009 um 1:09 Uhr

    Auch im von dir so gern verlinkten Text vom GSP wird aber deutlich erkannt, dass der revolutionäre Klassenkampf die Sache einer kommunistischen Minderheit war.

    Und dass es zu wünschen wäre, wenn sich Arbeiter heute wieder kämpferischer zeigen würden. Das sollte man nicht unterschlagen.

    Die Klasse taugt nicht zum revolutionären Kampf.

    Soll die Kapitalistenklasse den Kapitalismus abschaffen?

    Ebenso Schwachsinn, dass sollte mittlerweile klar sein, ist es aber auch die herrschende Klasse dafür, dass sie den Kapitalismus reproduzieren in Sippenhaft zu nehmen und der Masse der Bevölkerung, mal wieder, einen Persilschein auszustellen.

    Niemand muss Kapitalist sein. Wenn man sich dafür entscheidet, dann steht man in Konkurrenz mit anderen Unternehmen. Niemand muss Merkel sein, dazu muss man sich entscheiden.

    Aber Lohnarbeiter muss man sehr wohl sein. Das heißt aber nicht, dass Lohnarbeiter sich, nur weil sie solche sein müssen (außer sie wollen verhungern), also zur Mehrung des Reichtums jener, die sich dazu entschieden haben, Kapitalisten zu sein (und die entsprechend kalkulieren, Leute entlassen), automatisch Richtiges denken. Das habe ich auch nicht behauptet.

    Das was heute abläuft, ist kein Klassenkampf, sondern Klassenversöhnung.

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