Living on Fast Forward.

Nein, gemeint sind nicht die Ubersymphat_innen aus Hannover. Aber Hannover, das verleitet mich mal kurz zu einer Randbemerkung ehe ich zum eigentlichen Thema komme. Kurz nachdem Heimische Gefilde seine Premiere feierte fuhr ich mit meinem Fahrrad durch die endlichen Weiten dieser Stadt. Auf einer Plakatwand strahlte mir riesig das entgegen:

hannover heißt zuhause

Alle Schritte führen nach Mitte postuliert da ein Dummreim, gepaart mit der selten schlauen Aussage »Hannover heißt zuhause.« Das war natürlich nicht gemeint als ich das Heimische Gefilde postulierte. Im Gegenteil: Es sei hiermit dazu aufgerufen sich der Volksfront für ein besseres Hannover zu wiedersetzen. Den Mächtigen, denen da oben, geht nämlich ordentlich der Arsch auf Grundeis wenn »Jahr für Jahr mehr als 2000 Menschen – und zwar meist junge Familien mit Kindern und kinderlose Paare – der Stadt den Rücken [zu kehren]« und somit ein »Teil [von] Hannovers Zukunft« flöten geht. Das Ganze geht so angeblich schon seit 2003, wo sich mir vor allem die Frage stellt ob ich mich in den falschen Ecken rumtreibe oder ob die sicherlich höchst qualifizierte Grafikagentur einfach 6 Jahre zum Designen dieser, offen gesagt, nicht grad prickelnden Plakate gebraucht hat. Vielleicht wurde die Kampagne zwischenzeitlich ja aber auch wieder eingestampft und ich konnte deswegen nichts davon sehen. Offensichtlich scheint aber die »Abstimmung mit den Füßen« weiterhin zu Hannovers Ungunsten auszufallen. Das ganze Pressemitteilungsgedöns aus dem hier zitiert wurde kann sich klar auch durchlesen.

Jetzt aber zurück zum Thema: Musik.
Die Überschrift ist ein Zitat aus einem Lied aus dem Album Kaiku von Kiki. Das Album ist unbedingt empfehlenswert. Live und als DJ kann Kiki nebenbei beim nahenden Melt! bewundert werden.

Kiki- Living on Ffwd (Original Mix)

Unter einem ähnlichen Namen macht Kiko Musik. Das ist ein wenig lebhafter als Kiki und nicht weniger empfehlenswert. Außerdem passt der Titel des nun folgenden Titels grad ziemlich gut:
Kiko- Hacke, Hacke

Jetzt muss nur noch die Frage beantwortet werden was man heute abend so angehen könnte. Momentan sieht das in Hannover aber eher lau aus. Die Bekanntschaft mit der Tonliebe wo es irgendwas mit Minimal geben soll will ich nicht weiter intensivieren, und außerhalb der Innenstadt scheint tote Hose zu sein. Von wegen Hannover heißt zuhause. Sogar in Bielefeld ist es heute spannender als hier.

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2 Anmerkungen zu »Living on Fast Forward.«


  1. 1 cosmojl 05. Juli 2009 um 16:00 Uhr

    wenn hannover dann in ca 260 jahren endlich nurnoch als autobahnkreuz und nicht mehr als stadt fungiert geb ich ne runde sekt aus.

  2. 2 ♥Tekknoatze 05. Juli 2009 um 20:28 Uhr

    Musst damit so lange warten? Das kriegn wir doch nicht mehr mit. Wie wärs mit einer kleinen Runde Vorfreudesekt?

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