Archiv für Juli 2009

Aufgenommen.

Wegen beispielhafter Bekämpfung all der Widerlichkeiten dieses Planeten als sehr Gut Gebloggt befunden: Bummelkreispilotin.

Ich hatte schon vergessen wie gräßlich Musik sein kann III

Nazivergleiche, Rassismus, Antizionismus, alles dabei wofür wir ihn hassen: Makss Damage: Komintern Flavour . Sein neues Tape Stalin’s Way ist ab heute übrigens runterladbar.

Der vorbildliche deutsche Gewerkschafter.

Der SPIEGEL hat in Ausgabe 30/2009 zur ultimativen Lobhudelei auf den Vorsitzenden der IG Metall und freiberuflichen Antikommunisten Berthold Huber angesetzt und führt damit die Reihe der gar gräßlichen Artikel fort.
Huber, so weiß die_der SPIEGEL Leser_in danach, ist gefragt bei den Mächtigen, ob nun Putin, Merkel oder Ackermann. Und das so scheint ist auch seine größe Qualität. Der Gewerkschaftsboss, der seine Karriere in den K-Grüppchen begann und 1978 den ersten Vorsitz übernahm, damals im Betriebsrat von Kässbohrer, hat sich gemausert. Vom »linken Radikalen zum liberalen Reformer«1 der aufpassen muss, »dass ihn nicht ausgerechnet die Gegenseite deshalb zu sehr schätzen lernt«.
Die hat dafür allerlei Gründe. Huber ist quasi der Vorzeigekandidat der dem kapitalistischen Wirtschaften verpflichteten Gewerkschaften. 1978 mag ihm die IG Metall noch »zu zahm und kooperativ« verhandelt haben, 2009 hat Huber dieses zahme und kooperative auf ein neues Level gepusht. Die Weisheit Gut ist was der Wirtschaft nutzt hat auch Huber verinnerlicht. Bei jeder Gelegenheit wettert er gegen Ideologien, oder Denkweisen, die er als solche ausgemacht hat (»Im Osten habe ich gesehen, wie der real existierende Sozialismus die Menschen entmündigt hat, wie Ideologien funktionierende Strukturen zerstören können.«) und ist sich durchaus bewusst, dass ein zu hart geführter Arbeitskampf den Unternehmen glatt schaden könnte. Das geht aber wiederum gar nicht klar und deswegen »verteufelt« er die Leiharbeit nicht »sondern will sie nur domestizieren«, »lässt Abweichungen vom Tarifvertrag zu, wenn es die Lage des Unternehmens erforderlich macht« und »in Zeiten der Krise«, da ist ja sowieso alles anders, sind auch befristete Verträge nicht mehr so ernst zu nehmen und können gerne nur für kürzere Zeit verlängert werden. Soviel Einsatz für die nationale Ökonomie will natürlich nicht umsonst sein, und neben dem SPIEGEL finden dann auch Ackermann (»kompetenter, sachlicher und vertrauenswürdiger Gesprächspartner«) und der Gesamtmetall-Chef Martin Kannegiesser (»pragmatisch und in der Regel konstruktiv«) nur lobende Worte für Huber. Der setzt sich aber auch bei jeder sich bietenden Gelegenheiten für die vermeintliche Gegenseite, die schon lange in runde Tische aufgelöst ist, für die Kapitalist_innenklasse ein. Seinem Einsatz ist folglich auch zu verdanken, dass Peter Löscher und Udo Ungeheuer (was für ein Name!) und einige andere aus der Sparte der »Realkapitalisten« (Huber) auf dem ersten Krisengipfel in der Waschmaschine dem Kanzleramt dabei sein konnten. Warum? Er hat halt keine Lust auf »die immer gleichen dogmatischen und ideologiebehafteten Diskussionen.« Und so ist es Hubers Verdienst, dass die Bürger_innen, die ein altes Auto hatten die Abwrackprämie erhalten. Ein vorbildlicher Gewerkschafter im Dienste für Wirtschaft und Nation.

  1. Alle Zitate aus »Heavy Metal« in Spiegel 30/2009 vom 20.07.2009 Seiten 72-73 [zurück]

Tschüß Muff Potter.

Gerade gelesen, noch nicht verarbeitet:

liebe freunde von muff potter,

vor fast zehn jahren sangen wir in dem »siegerlied«:
»tapferkeit ist nicht gottgegeben, wer will schon lernen wie man sowas
macht.«
und weil wir nie gelernt haben wie man sowas macht machen wir es kurz:

WIR LÖSEN UNSERE BAND AUF!

wir glauben, daß wir nach gut 16 jahren an einem schlusspunkt
angekommen sind. wir glauben, daß wir dieses jahr mit »gute aussicht«
eine der besten randale platten des ganzen jahrzehnts abgeliefert haben.
wir glauben, daß wir in all den jahren, nicht zuletzt 2008/2009,
phänomenal viel energie in diese band gesteckt haben.

muff potter, ein monster, larger than life. manche von uns spielen jetzt
seit der hälfte ihres lebens in dieser band. das muss man sich mal
vorstellen!

irgendwann ist auch mal schluss.

der besiegte sieger macht platz für etwas neues.

alle angekündigten konzerte werden gespielt, und im dezember sagen wir
nochmal eine woche lang tschüss. die termine werden in wenigen wochen
bekannt gegeben.

danke an alle, die uns in den letzten 16 jahren unterstützt haben.

danke am allermeisten an uns selbst für 16 jahre fahrtwind.

wir gehen erhobenen hauptes, in demut und stolz. besser können wir uns
einen abgang nicht vorstellen.

muff potter forever.

Morgen.

Ja. Morgen. Da kämpfen ein paar unterbezahlte Reporter_innen im Privatfernsehene, aka Sat.1, für uns. Uns sind alle Kiffer_innen dieser Welt. Und um was gehts? Rüchdüsch um gestrecktes Hasch. Und wir wissen alle: Gestrecktes Hasch tötet, oder lähmt. Naja egal, der Schwarzmarkt weicht bestimmt zurück wenn die wackere Akte Crew anrückt und uns schützt. Glaubt ihr nicht? Ich auch nicht, aber man wird ja noch träumen dürfen.

Tekkno tanzen.

Ungewollte Weisheit.

Die Deppen von PI:

Seit 150 Jahren sind die Kommunisten die Eiferer, die Geiferer, die Propagandisten und die Revolutionäre, die missionarisch mit Feuer und Schwert ihre Lehre in die Gesellschaften pressen.

Weißte Bescheid.


via

Für den Ruhrpott 4 Life.

Rapnostalgie und sowieso Nostalgie:


rockstar bloggt auch gute Musik möchte ich sagen.

Heute und Morgen.

Ich kann zwar leider nicht da sein, aber geh mal davon aus, dass es sich lohnen werden wird. Zwei Podiumsdiskussionen auf den Linken Buchtagen: Einmal möchte die Phase2 über die aktuelle Ausgabe diskutieren, heute um 20.00 Uhr im Clash. Und zum anderen stellt die Jungle World die Fragen »Muss Deutschland sterben und wer kümmert sich darum?« Morgen 20.00 Uhr wiederum im Clash.

Die Zeit ist reif.

Wir, die Bar25, rufen Euch auf! Geht auf die Strasse, macht auf den Mund!!!

Kommt am 11. Juli um 16.00 Uhr zum Boxhagener Platz und tanzt mit uns in der fetten Megaspree-Parade zum Roten Rathaus.

Wie Ihr wisst, müssen wir im August unsere Pforte schliessen und für immer gehen (und diesmal for ever).
Das ist unser Mikrokosmos; unser Lebensgefühl, Kreativität, Begeisterung und Spass am Dasein an sich -
gepaart mit der nötigen Phantasie, Dinge die unmöglich erscheinen umzusetzen.
Wir stehen für das bunte Berlin, das Freidenkertum, welches mittlerweile weltweit bekannt ist und Besucher anlockt, womit auch schon mal geworben wird. Wie wollen nicht gehen und den Platz zu einer Brache werden lassen da bis heute kein Investor gefunden wurde. Wir wollen nicht das Steuergelder verschleudert werden.

Aber es geht hier nicht nur um uns…

Eine Welle aus Beton und Stahl droht die Stadt zu überschwemmen. So massiv wie jetzt noch nie.

Der Senat verspricht sich aus dem Verkauf von Grundstücken, welche unwiderrufbar der Allgemeinheit entzogen werden, eine hohe Einnahmequelle und einen Imagegewinn im Europäischen Städtevergleich.

Wir wollen gemeinsam zeigen, dass Kultur und Vielfältigkeit ein besserer Magnet und die Kreativwirtschaft ein besserer Motor für eine Stadt wie Berlin ist, als Beton und Glas. Megaspree ist eine Gruppe von Initiativen, Kulturschaffenden und ClubbetreiberInnen, die auf die gefühlte und konkrete Gefahr der fortwährenden Gentrifizierung und die Vertreibung von Kultureinrichtungen im Spreeraum reagiern, auf die Strasse gehen.

Wir sind einer von bisher 60 AufruferInnen und wünschen Eure Unterstützung.

Die Zeit ist reif! Wir wollen die letzte Chance ergreifen, laut für uns, unseren Bezirk und unserer Stadt – unsere Bar – auf die Strasse gehen.

Auf die Strasse, auf nach Berlin! Kommt alle und bringt Eure Mutti mit. Vor allem: Schickt diesen Aufruf weiter!

Eure 25

28 Theses on classless society

communism hat die Thesen zur klassenlosen Gesellschaft der Freundinnen und Freunde ebenjener zu Ende übersetzt. Die komplette Reihe: 1-4, 5-8, 9-12, 13-15, 16-19, 20-22, 23-25 und 26-28.

Found

Fusion Zusammenfassug in einem Satz:

der unterschied zu rock am ring besteht nur noch in ketamin und techno.