Brüll doch mal.

Wenn Sexismus an sich nicht mehr stört und es einfach nur niedergebrüllt werden soll:

paps.blogsport.de be louder than sexismus

Lustigerweise gepappt hinter einen Text von der A.G. Gender Killer, in dem es heißt:

Mit aggressiven Ton werden unliebsame Stimmen zum Schweigen gebracht und darüber hinaus Räume für diejenigen geschlossen, die nicht die Souveränität besitzen, dem selbstbewusst entgegen zu treten.

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4 Anmerkungen zu »Brüll doch mal.«


  1. 1 lahma 31. Mai 2009 um 15:16 Uhr

    ist eigentlich selbstdarstellung per se was männliches? – nicht, dass ich bestreiten wollte, dass das beschriebene oftmals von männern kommt; aber am pimmel festmachen kann man’s halt auch nicht. unter sowas leiden ja auch männer, die keine macker sind (das leiden der männer unter dem nationalistischen und kapitalistischen männer-leitbild wird sowieso viel zu wenig thematisiert, by the way). und dass dieses verhalten nicht auch frauen möglich wäre und manches mal auch zu beobachten ist, steht wohl auch außer frage. dieses – falsche – verhalten ist eben nichts naturgegebenes. und das dann als _männlich_ zu kritisieren, finde ich etwas irritierend. – denn es ist eben auch kritikabel, wenn es von ner frau ausgeht (und wie erklärt man sich das dann überhaupt? – frau hat männliche verhaltensweisen angenommen? und was sind dann natürliche weibliche?).

    der text von gender-killer ist so leider auch sexistisch.

    ich denke, man kritisiert besser die konkurrenzhaltung (sich duchsetzen wollen um jeden preis, gewinner sein etc), die sich da offenbart.(historisch in manchen belangen zuerst und wesentlich intensiver an männer herangetragen.)

  2. 2 ♥Tekknoatze 31. Mai 2009 um 15:30 Uhr

    Seh ich ähnlich. Das Lob kam ja aber auch von paps und ich fand nur die Ironie dahinter so herrlich. ;)
    Wobei sich natürlich die Frage stellt inwiefern man schon Sexist_in ist wenn man die Realität, die ja leider so aussieht wie im GK Text, beschreibt und daraus ersucht Ableitungen zu treffen, die sowas wie eine männliche Rededominanz erstmal in Frage stellen. Dominantes Redeverhalten ist heute (in Deutschland/Westeuropa) auf jeden Fall eine eher männliche Domäne, dass das mit einer Kritik von Konkurrenzstrukturen generell einhergehen muss soll nicht bezweifelt werden.

  3. 3 dorfdisco knows best 06. Juni 2009 um 20:14 Uhr

    Hübscher Header, passend zu diesem Sommer.

  4. 4 ♥Tekknoatze 09. Juni 2009 um 19:54 Uhr

    vielen dank :)

Ein_e verbitterte_r Redakteur_in hat weite Kommentare zu diesem Beitrag untersagt.