Seit September hab ich meine Lieder der Woche ein wenig vernachlässigt. Hier nun 3 neue Lieder gegen Winter, gute Laune, schlechte Laune und überhaupt Laune: Oasis- Don‘t Look Back In Anger:
»Es gibt zuviele Bundeswehrfahrzeuge« proklamiert dieses Plakat.
36 Fahrzeuge sind von diesen vielen abgebildet. von denen sind 2 kaputt und eins »immerhin« beinahe. Was aber verwundert warum es denn so viele Fahrzeuge der Bundeswehr gibt, warum bei genauerem Hinsehen noch nicht einmal 33 abgebildet werden können. Glaubt man diesem Plakat gibt es gerade einmal 23 und danach muss in die Konserve gegriffen werden um genug Bildmaterial für den Rest des Plakates zu haben.
Die Aussage des Bildes, wird so natürlich unterminiert. Layout Disaster.
Ich hatte heute das erste Mal seit ein ewig langen Zeit das »Vergnügen« eine Kirche zu betreten und einem Gottesdienst beizuwohnen. Aber weil ich Diskursstoff nie abgeneigt bin hab ich auch bei meinem heutigen Besuch was lernen können.
An irgendeiner x-beliebigen Stelle in diesem abgefuckten Metaphysik-Fiction Roman, den man da immer zu lesen kriegt, steht sinngemäß geschrieben »Gott ist wie eine Nachtwache«. Das hat mich, ich glaub den Rest der Gemeinde nicht, zum Grübeln gebracht, denn wenn Gott nun eine Nacht durchmachen ist, dann ist dieser Typ spätestens nach 2 Tagen hintereinander nicht mehr auszuhalten.
Aber interessant ist es immerhin, dass das Erlebnis mal eine Nacht durchzumachen schon Jahrtausende vor der Erfindung chemischer Drogen als göttlich wahrgenommen wurde. Wenn das nun aber heißt, dass auf guten Partys ab jetzt durchgeknallte Sektenfreaks in Priesteroutfit ankommen, dann ist endgültig etwas schiefgelaufen.
Auf Indymedia wurde heute das Interview mit dem Antifa AK Köln, organisiert in …ums Ganze! sowie der Antifaschistischen Koordination Köln und Umland (AKKU), organisiert in der Interventionistischen Linken, aus dem Antifa Infoblatt #81 auch auf Indymediaveröffentlicht.
Die hauptberuflichen Projizierer der radikalen Linken, die mit ihren Kommentaren eigentlich immer für die Höhepunkte der Berichterstattung, und die Rechtfertigung der Begirffs »Kotzkübel der radikalen Linken«, sorgen halten sich natürlich nicht zurück. ums Ganze ist ja sowieso schlimme, aber auch die IL kriegt ihr Fett weg.
Großartig besonders »Wrong Guy«, der neben der sauberen Verordnung von ums Ganze als antideutsch, ja ich weiß es ist schon schwer mal die Texte zu lesen und zu verstehen, noch nen paar andere Klopper hinkriegt:
Es ist ebenfalls eine reaktionäre Haltung(Anti-Nation-X), welche die bestehenden Verhältnisse abschaffen will.
Ihr woll kein Staat, Volk oder Nation. Doch jede Gemeinschaft die zusammenwächst, wird unter mindestens Einem dieser Begriffe definiert.
Es sollte also folglich versucht werden, die Gesellschaft zu verändern, anstatt dagegen zu Hetzen/Kämpfen. Man sollte auch nach der eigenen Toleranz schauen und Prioritäten setzen. Die Revolution liegt in der Evolution.
Die Demo ist, glaubt man einigen Politcheckern, auch nicht vom AK organisiert wurden, und wenn das schon zugegeben werden muß, dann aber auch:
aber ohne die rahmenbedingungen, d.h. das ganze wochenende, wäre die demo mit sicherheit nicht so fett geworden.
Ich versteife mich gar zu der Behauptung wenn die Rahmenbedingungen nicht gewesen wären, also der Anti-Islamisierungskongress, dann hätte die Demo gar nicht erst stattgefunden. Deswegen kann der AK gerne auf die Demo als seinen Ausdruck verweisen, Bündnispolitik haben sie auch gemacht, das ums Ganze Bündnis besteht ja schon ein wenig länger als die Mitgliedschaft von Köln.
»urgs« will auch mitmachen und weiß:
Was darin fehlt ist der undogmatische autonome Flügel. Aber wenn sich die Massenorganisationen der Antideutschen und Interventionistischen Organisationen sammeln, ist kein Zufall das es außer diesen glorreichen Antipoden scheinbar keine weitere Wahl gibt.
Wieder haben wir hier ums Ganze, oder den Antifa AK, was wie gesagt beides Quatsch ist, als die bösen Antideutschen. Dazu diesmal aber glatt noch den Gegenpol, die bösen Interventionistischen Organisationen. Außerdem, das wissen wir jetzt auch die »bibeltreue Organisierung ums Ganze« gilt es zu bekämpfen.
Und der_die gute »Anarchie statt Deutschland« hat glatt das schöne Schlußwort parat:
Stattdessen wird ein Forum für die von Heiligendamm übriggebliebenen Organisationen Ums Ganze und IL geboten. Irgendwie von gestern und lauwarm serviert: Sowohl vom Inhalt als auch der Form!
Um jetzt die radikale Linke nochmal zu verlassen kommen wir zur SDAJ. Die hat nämlich ein ziemlich cooles Lied, das man auch bei YouTube hören kann:
Im Moment bin zu beschäftigt damit gute Musik zu hören und ansonsten einfach mal nichts zu machen, vielleicht trink ich gleich auch einfach weiter, der Kater von gestern nervt mit der Zeit. Aber ich verspreche einen Kommentar dazu, sowie ein bißchen Dresden. Was ihr euch ansonsten schon mal rot im Kalender anstreichen könnt ist der 7. Februar, da hat nämlich Josef Ackermann Geburtstag, und wie es der Zufall so will wird EinBlog da auch ein Jahr älter, also 1.
Okay, der Drogensong war 2006 schon alt, und zumindest bei mir funktioniert das Lied nicht mehr (wenn es jemand hat, Link!!). Cool war das halt trotzdem und auf einer ganz anderen Stufe als das was hier auf blogsport heute so alles als Waffe im Battle funktioniert. Der Inbegriff von »Brainfuck und stupide Unterhaltung«. ♥Tekknoatze
dein Vorsitzender, Franz Müntefering, übt sich in »scharfer Kritik« und »denunziert« die Linkspartei.
Nun, wir wissen ja schon ein bißchen länger, dass es Demokrat_innen schwer fällt mehr als Verbote und moralische Verurteilungen politischer Gegner hinzukriegen, ja das es ihnen gar unmöglich fällt diese zu kritisieren. Freerk Huisken sagte so schön, zugegebenermaßen da ging es wirklich um Faschist_innen, und nicht den Versuch eine Partei als solche zu labeln, ihr seid »Konkurrenten um Dasselbe, um die Erringung der Macht im bürgerlichen Staat.«
Und da liegt der Hund begraben. Andere Mütter haben auch häßliche Töchter, und wenn die eigene schon so häßlich ist, dass selbst der ideel gesamtverblödete Wähler sie nicht mehr heiraten, pardon, wählen will, dann müssen die der anderen halt noch häßlicher erscheinen. In einer Gesellschaft, die klare Feindbilder hat, Totalitarismustheorie sei dank gibts die ja links wie rechts, muss man dann nur andere Töchter in ein neues Kleid reden, da sollte dann das Antlitz Stalins oder Hitlers draufgestickt seien, und der populistisch, moralisch einwandfreie Einspruch gegen eine Freundschaft, schon wieder pardon, Koalition ist fertig. Der dümmste Bauer erntet halt doch die dicksten Kartoffeln.
Und so wie der Fisch vom Kopf her stinkt und ein Nazi-Vergleich keine Kritik ist, stinkt dein Nationalismus, nebenbei genau wie der von der Linken oder der NPD. Aber Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, und auf Länderebene scheint das mit der »nationalen, sozialen Politik« ja schon wieder ganz anders auszusehen. Meine Ablehnung gegen deinen demokratischen Stall voll Populist_innen und Idealist_innen, die hält für immer.
Müntefering wirft euch eine »nationale soziale Politik« vor. Alles was euch einfällt ist, dass Münte euch in die Nähe des Nationalsozialismus rücken wolle, da ist die Empörung natürlich groß.
Jetzt mal Butter bei die Fische. Sozial wollt ihr doch immer sein. Oder etwa nicht? Doch natürlich.
Und das ihr was gegen die Nation habt wollt ihr doch auch nicht wirklich behaupten. Nein, bestimmt nicht. Allein schon euer Dasein als Partei, eure Anrufungen an die heilige Demokratie und das Gestalten dieser strafen alle eure Mitglieder, die das behaupten Lügen.
Und jetzt kommt doch mal zum Punkt, was macht ihr dann denn bitte anderes als eine »nationale soziale Politik«? Soziale nationale Politik?
Oder löst ihr euch morgen auf und sagt was gegen Staat, Nation und Kapital?
Die Besetzer_innen des Topf & Soehne Geländes im beschaulichen Erfurt haben eine der Ikonen der Stadt auf ihre Seite agitiert. Bernd das Brot, vorher zu einem langweiligen weil festgeschraubten Leben vor dem Rathaus verdammt darf jetzt ein wenig Besetzerluft schnüffeln. Deutschland ist geschockt sagen die BILD Redakteure und die EinBlog-Redaktion vermutet, dass sich ein ähnliches Geiseldrama wie 1988 in Gladbeck ereignen könnte. Zur Solidarität mit den Besetzer_innen: Neue Katastrophen- Degowski- Beat:
Der Kölner Juraprofessor Klaus Peter Berger rappt Studenten den Paragrafen 823 vor, damit die schwierige Lektion besser im Hirn klebt. Der Leipziger Jurist Tim Drygala ist nicht begeistert und kontert, natürlich ebenfalls in Reimform – so geht fachgerechtes Dissen.
UniSpiegel- Yo, Yo, Jura
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Kehren wir nochmal kurz in die bunte Welt des Feuilletons zurück. Am Donnerstag, das war wohl schwer zu ignorieren, ist der Stauffenberg-Film »Operation Walküre« in den deutschen Kinos angelaufen. Weil das FAZ Feuilleton (Irrelevanz lässt grüßen) der Meinung ist, dass der Film so ein paar Jahrzehnte das Bild von Deutschland in der Welt prägen könnte hat der Film eine eigene Themenseite. Zumindest in Berlin ist die Premiere nicht ohne Proteste vor sich gegangen. Die Jungle World schreibt hingegen im Dschungel den Walküren-Guide, eine Kritik, die sich vom ewig einheitlichen Rauschen im Blätterwald erfrischend abhebt. Wenn ich mir das Trauerspiel angetan hab wird es hier natürlich eine kleine Zusammenfassung geben.
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Und weil die Welt unter einem Computervirus zu leiden hat, mein Computer aber weiterläuft, mehr schlecht als recht aber immerhin virenfrei, hier noch eine kleine Ode von Bad Religion an den alten Kumpanen:
Hannover, 2 Grad, Regen (sagt die Wettervorhersage)
♥Tekknoatze
Der Blog »Transpi Ideen« trantütet sich durch das linke Transpagewusel und ist sich nicht zu blöd ein paar Klopper aus dem Bereich des Demokratieidealismus, »vielleicht irgendwann« oder bunt statt braun Multikultigedöns zu posten. Highlights bis jetzt, deren Dokumentaton hoffentlich nur zum Nichtmachen anregen soll:
Und weil die Sonne der Demokratie grad so schön scheint können wir mal alle
bunt statt braun natürlich. Die Sonne scheint ja noch.
Und das was noch da ist an Wänden das rennen wir einfach kaputt, »vielleicht irgendwann«
Das Battle der Grausamkeiten kommt immer mehr in den Bereich des unausstehlichen. aftershow macht mit und fatalflaw denkt mit seinem zweiten Beitrag und einem Verweis auf ein ganzes Album könnte er gewinnen. Man braucht aber kein ganzes Album um objektiv Musik zu machen aufgrund derer nicht nur die Hörnerven sondern auch noch der Rest des Gehirns sich verabschieden. Ich distanziere mich ausdrücklich vom Inhalt des nun folgenden Liedes.
Jürgen (Genau, der von Big Brother)- Hip Hop ist halbschwul
Das hier wird sowieso niemand mehr lesen, ich mochte euch.
♥Tekknoatze