»blinder Hass auf Kapitalismus«

Gestern versuchte Spiegel Online die Interessen der Autonomen, die Griechenland anzündeten zu entpolitisieren:

Eine politische Idee ist hinter den Zerstörungstrips, zu denen die Vermummten mit ihren Rucksäcken voller Steine und Molotowcocktails von hier aus alle paar Monate aufbrechen, nicht zu erkennen – außer dem blinden Hass auf Kapitalismus, Globalisierung, Banken und Großkonzerne.

Angesichts der Tatsache der Besetung des girechischen Konsulats in Berlin wird heute schon moderater berichtet, die Bestzer haben Flyer mit dem Symbol der Hausbesetzer aus den Fensterns geworfen, eine politische Meinung, die anscheinend auch SpON nicht so weiteres übersehen kann.
Den Bullen in Griechenland ist nebenbei das Tränengas ausgegangen, in der puren Not werfen Bullen halt auch mal mit Steinen.

Aber neben all dem Riot-Porn, der sowieso auf allen Kanälen läuft:
Die beiden Polizisten, die wegen des Todes von Oury Jalloh angeklagt waren wurden heute freigesprochen. Wie ein an Händen und Füßen gefesselter Mensch sich selbst anzünden kann bleibt wohl der Phantasie des Richters überlassen. Hintergründe zum bisherigen Verlauf des Protests bietet Indymedia.

♥Tekknoatze

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1 Anmerkung zu »»blinder Hass auf Kapitalismus««


  1. 1 cutted- pasted V « »Stil, Irrelevanz und Bewegungsmangel« | EinBlog Pingback am 10. Dezember 2008 um 0:59 Uhr
Ein_e verbitterte_r Redakteur_in hat weite Kommentare zu diesem Beitrag untersagt.