Archiv für Februar 2008

Stiftung Wareztest muss leider ausfallen.

Time to say Good Bye!

Liebste Userschaft
Nach etwa eineinviertel Jahren, nach genau 11.001 Alben und eigentlich übererfüllten Zielen des Projektes Nix-Pop ist es an der Zeit „Lebt wohl“ zu sagen.

Vor mehr als einem Jahr sind wir angetreten um Musik zu verbreiten, die zum größten Teil jenseits der Charts und Billboard-Listen beheimatet ist, und binnen dieser doch wenigen Monate ist es uns gelungen eine Sammlung an anspruchsvoller, spassiger und auch sehr unterschiedlicher Musik für die Allgemeinheit bereit zu stellen, die für die Kürze der Zeit ihresgleichen sucht. Es war geradezu die Verwirklichung der Parole die gerne mal auf Demos gerufen wird „Alles für alle – und zwar umsonst!“

Trotzdem, wir, das Nix-Pop-Team, die Mods und Admins, haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, die MainPage down zu nehmen, aber nach wachsenden Problemen mit Servern und verschärfter Sicherheitslage – vor allem für unsere Upper und Admins, fiel diese Entscheidung einstimmig.
Jedoch gehen wir nicht, ohne „dem System“ doch noch einmal die Mittelfinger zu zeigen und ein „Fuck You“ entgegen zu rufen.
Dies tun wir, in dem wir euch, liebste Userschaft, unseren Abschiedssampler präsentieren, der vom gesamten Team zusammengestellt wurde.

Wir hoffen wir bleiben euch in guter Erinnerung

Euer Nix-Pop Team

Das ist seit heute auf der Main von nix-pop.org zu lesen. Nix-Pop war tatsächlich der geplante nächste Artikel. Das lohnt sich jetzt wohl kaum noch.
11.000 Alben konnten zum Schluß via nix-pop runtergeladen werden, alle von UserInnen des Boards hochgeladen. Schade um dieses einmalige Projekt.

In Memoriam
♥Tekknoatze

Das Gegenteil von Gut…

wird in einer Stellungnahme der Antifa Jugend Bochum Bochum bezüglich der „Kritik ist eine Waffe“ Demo am Samstag mal wieder deutlich.

So heißt es dort:

Die Antifaschistische Jugend Bochum (AJB) und das Bochumer Polit-Cafè Azzoncao werden die antideutsche Demonstration am 1.März 2008 in Bochum weder unterstützen, noch an ihr teilnehmen.

So weit so falsch. Die Demonstration ist keineswegs eine Antideutsche, sondern eine, die einen (nötigen) Gegenpol vor Allem (natürlich nicht nur) zur Doof bleibt doof da helfen keine Pillen Demo der RAD/D stellt.
Zu keinem Zeitpunkt wird (und das machen Antideutsche ja pausenlos und ununterbrochen diese identitären Spinner) von der Nötigkeit Israels geredet, sondern es geht um den Kapitalismus.

Die „Kritik“ geht dann erst los:

Unsere Gruppen stehen der positiven Bezugnahme auf Nationen und Nationalismus, der in diesem Aufruf zu Tage tritt, mehr als ablehnend gegenüber. Wir billigen in keiner Weise die diffuse Grundannahme dieser Gruppen, welche „die JüdInnen“, die AmerikanerInnen, „die Deutschen“, etc. zu einem Kollektiv zusammenschrauben will. Dass man sich hier bei der völkischen Ideologie bedient, die man abzulehnen vorgibt, ist mehr als offensichtlich.

Zu aller erst der Aufruf kann auf der Mobilisierungsseite gelesen werden, hier um genau zu sein.
Um 17.49 am 26.02.2008 ist in dem ganzen Aufruf kein einziger positiver Bezug auf eine Nation zu lesen. Welche Nationen genau soll natürlich nicht vorenthalten werden:

Besonders die Staaten Frankreich und die U.S.A., die hier explizit als positive nationalistische Bezugspunkte gesetzt werden, haben in ihrer Vergangenheit (Kolonialismus, Sklaverei, Assimilationspolitik, etc. pp.), eindrucksvoll bewiesen, dass auch ohne explizit völkisch-deutsche Ideologie Genozide, Rassismus und Unterdrückung von Minderheiten bzw. vermeintlich minderwertiger Menschen möglich sind. D.h. natürlich nicht, dass die Singularität der Shoah hier in Frage gestellt wird.

Was auch zu keinem Zeitpunkt angezweifelt wird. Sowohl Frankreich als auch die USA werden tatsächlich explizit erwähnt, allerdings dahingehend, dass die deutsche Nation sich von diesen Staaten (und anderen Staaten generell) unterscheidet. Heißt also Frankreich und die USA werden zum Zeitpunkt der Analyse des Bestehenden als Vergleich zu Deutschland gesetzt.
Diese Analyse ist nebenbei auch dringend nötig. Deutschland mit anderen Nationen komplett gleichsetzen zu wollen kann durchaus als Form des Geschichtsrevisionismus definiert werden.
Niemand innerhalb linker Zusammenhänge wird außer Frage stellen, dass sowohl Frankreich als auch die USA rassistische und chauvinistische Politik betrieben haben und dies verteidigen.
Das Thema ist aber nicht Thema des Bochumer Aufrufes folglich vergleicht die AJB, um sich einer Redensart zu bedienen, hier Äpfel mit Birnen.

Das sog „3. Reich“ und die völkische Ideologie allein auf ein „fehlenden positiven Bezugspunkt“ der „Deutschen“ zur Nation zurückzuführen ist plump und unwissenschaftlich. Die Entstehung der faschistischen und insb. der völkischen Ideologie auf ein geschichtliches Datum in der Entstehungsgeschichte des Deutschen Kaiserreiches festzuschreiben ist nicht nur fahrlässig, sondern einfach historisch falsch und unterschlägt ganze Bereiche der Geschichtswissenschaft.

Nun gut, Danke für das Herausposaunen einer solchen Meinung, leider fehlen hier komplett die Argumente. Das angebliche Falsche wird als falsch abgetan und damit hat sich das. Diesen Absatz damit zu widerlegen fällt somit unglaublich schwer aus, weil wo kein Argument da kein Gegenargument.
Der Absatz im Aufruf, in dem das Wort Bezugspunkt auftaucht liest sich so:

Anders in Deutschland, hier gab es keine erfolgreiche bürgerliche Revolution. Der Nationalstaat wurde ‘von oben’ gegründet. Dementsprechend fehlt auch ein positiver Bezugspunkt für das Nationalverständnis.

Was so im Kontext des vorher geschilderten ursprünglichen (nicht heutigen) Bezuges auf den Begriff in Frankreich auch richtig ist. In Frankreich war das Bekenntnis zur Nation ein Bekenntnis zur Revolution, in Deutschland hingegen fehlt diese Revolution. Somit können sich revolutionäre Kräfte auch nicht auf jene beziehen. Das Zitat ist nebenbei immer noch aus dem Absatz über die Spezifik der deutschen Nation, und die von oben gegründete deutsche Nation. Zu keinem Zeitpunkt wird hier behauptet alleine diese Besonderheit in der Gründung Deutschlands sei der einzige Grund für das dritte Reich, völkischer und faschistischer Ideologien.
Das Wort Grund kommt alleinestehend nichtmal im Aufruf vor.

Auch positive Bezüge zum Militär und Militarismus, wie sie im Aufruf zutage treten, liegen uns fern.

Auch das ist wieder eine Meinung, in Zukunft wäre es vielleicht angebracht die betreffenden Stellen des Aufrufs offenzulegen, oder besser noch den ganzen Aufruf, den man gelesen haben will.
Zumindest in dem Aufruf, den ich gelesen habe wird sich nicht positiv auf einen Krieg bezogen oder gar Militär verteidigt. Die Passagen, in denen das Wort Krieg im Aufruf erscheint lesen sich so:
1.:

Durch die Erschließung neuer Absatzmärkte oder die Vernichtung von Wert, was sowohl harmlos in Form von Firmenpleiten etc., als auch gewalttätig in Form von Krieg geschehen kann, schafft der Kapitalismus es jedoch aus eigener Kraft diese zu überwinden.

2.:

Ähnlich definieren sich die USA über den Unabhängigkeitskrieg und noch heute bekommt jede/r, der/die auf dem US-Territorium geboren wird, die Staatsbürgerschaft.

3.:

Zwar wurde der Volksstaat von den Alliierten zerschlagen, aber die Entnazifizierung wurde, angesichts des Kalten Krieges, nie konsequent durchgeführt.

Hmm okay, der Sieg der Allierten über Deutschland, der hier erwähnt wird wurde natürlich in anderen Zusammenhänegn schonmal positiv gedeutet, das scheint zu reichen.
4.:

Ganz davon zu schweigen, dass das so genannte Wirtschaftswunder keines war, sondern auf dem durch Vernichtungskrieg und Zwangsarbeit akkumulierten Kapital beruhte.

5.:

Nicht zufällig war es eine Regierung aus Ex-Linken der 68er-Generation, die den dritten deutschen Angriffskrieg gegen Serbien in einem Jahrhundert führte und die Anfang der Neunziger begonnene Neuordnung Jugoslawiens nach deutschen Interessen und völkischen Prinzipien vollendete.

Nachdem Krieg also keineswegs positiv dargestellt wurde gehts nun weiter:

Wir sehen in der hier dargebotenen antideutschen Kritik an linker bundesdeutscher Politik der letzten 40 Jahre keine Relevanz, da sie kaum mehr ist, als eine pseudowissenschaftliche Vereinfachung und Verzerrung. Ihr einziger Sinn ist die identitäre Selbstinszenierung einer selbsterklärten Elite, die in oberlehrerhafter Pose anklagt und belehrt.

Erstens einmal ist linke bundesdeutsche Politik der letzten 40 Jahre keineswegs vorbehaltlos zu betrachten und zweitens haben es die zu der Demo aufrufenden Gruppen immerhin geschafft eine sachlich und logische Argumentation an den Tag zu legen und nicht versuchen alles von vorneherein mit einem Schlagwortn von Seiten der AJB dann „antideutsch“, in Verruf zu ziehen.
Das was von Seiten der boykottierenden Gruppen alles kritisiert und vollkommen argumentlos niedergemacht wird erinnert mich viel eher an „oberlehrerhafte Posen“, dass antifaschistische Zusammenhänge im Ruhrpott einiges zu lernen haben sollte kein Geheimnis sein, und sie könnten ja was lernen, wenn sie es mal für nötig hielten vorbehaltlos einen Sachverhalt, wie diesen Aufruf zu analysieren und nicht alles auf den Aspekt „antideutsch“ zu reduzieren.
Wir nähern uns dem Ende aber eine entschiedene Ablehnung darf natürlich nicht unbekräftigt formuliert werden deswegen:

Eine realitätsferne Gesellschaftskritik, die in der oben beschriebenen Weise daherkommt, und das Patriachat, den Rassismus, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und den Wirtschaftchauvinismus der so genannten 1.Welt gegenüber der so genannten 3.Welt relativiert bzw. völlig ausklammert, ist nicht die Unsrige.

Hier wird dann also die Analyse der Kapitalverhältnisse seitens des Demobündniss mit einem weiteren Schlagwort belegt „realitätsfern“ (eins fehlt noch das kommt gleich). Der Kapitalismus wird hier wieder auf einzelne Scheußlichkeiten innerhalb des Systems reduziert die da natürlich wären, die böse „1. Welt“, die aus reiner Boshaftigkeit die „3. Welt“ ausbeutet.
In der Tat aber wird der Gegensatz zwischen arm und reich bzw. der ProletarierIn und KapitalistIn durchaus erwähnt. Dieser Gegensatz ist letztendlich auch das Herrschaftsverhältnis, das von Seiten der industrialisierten 1. Welt gegenüber der nicht so industrialisierten 3. Welt Anwendung findet: Die KapitalistInnen beuten die ArbeiterInnen aus, dies geschieht aber keineswegs nur von der 1. in die 3. Welt sondern genauso innerhalb der dritten Welt selber. Die Forderung also explizit eine Ausbeutung der 1. gegenüber der 3. Welt zu kritisieren vernachlässigt, dass nicht nur die multinationalen Konzerne ausbeuten und verkürzt so die Kritik am Ganzen des Kapitalismuses, die von Seiten des Bochumer Demobündnis gefordert wird.
Sicherlich wird in dem Demoaufruf nicht noch explizit ein „Gegen Rassismus, Sexismus, und [beliebige Herrschaftsform einfügen]“ drangehängt was angesichts des Mottos der Demo aber auch weder Thema noch explizit nötig ist, wenn zum Schluß die Emanzipation aller Menschen gefordert wird. Das beinhaltet auch eine Emanzipation von Rassismus, Sexismus etc.
Der Schenkelklopfer zum Schluß darf natürlich nicht fehlen:

Ein wirklich emanzipatorisches Potential können wir dieser Demonstration beim besten Willen nicht abgewinnen. Sie ist vielmehr Ausdruck spätpubertärer Kriegs- und Machtphantasien einiger junger Deutscher.

Hmm na gut. Dann solltet ihr vielleicht jetzt nochmal über euren text nachdenken, dann unvoreingenommen den Aufruf lesen und eure Definition von „emanzipativ“ überdenken.
Denn auch hier werden Sachverhalte in den Aufruf der Demo projeziert, und somit benutzt um die zu der Demo aufrufenden Gruppen zu diskreditieren, die so ganz einfach nicht gegeben sind. Zu keinem Punkt des Aufrufes werden Kriegs- und oder Machtphantasien ausgelebt geschweige denn geäußert.
Das die aufrufenden Gruppen aus Deutschland kommen ist wohl so, tut die AJB aber genauso, und das die Menschen innerhalb der Gruppe ausnahmslose „junge Deutsche“ seien beweist einmal mehr die seltsamen Gedankengänge der unterzeichnenden Gruppen nur um es euch mal kurz vor Augen zu halten:
1. Die AJB definiert sich als „Jugendantifa“. Eine Frage, was sind Jugendliche bitte sonst als junge Menschen? Was ist das also für eine Kritik an einem Bündnis, Menschen als „jung“ negativ zu beurteilen, wenn man selbst jung ist?
2. Die Menschen dort sind also „Deutsche“? Um euch mal kurz ein Zitat eures Pamphlets vorzuhalten:

Wir billigen in keiner Weise die diffuse Grundannahme dieser Gruppen, welche „die JüdInnen“, die AmerikanerInnen, „die Deutschen“, etc. zu einem Kollektiv zusammenschrauben will.

Wer schraubt hier wen zu was zusammen?

Drüber gestolpert bei nokrauts.
Text der AJB und des Azzoncaoplenums (?) hier.

♥Tekknoatze

Solidarität mit allen Opfern von Polizeigewalt!

Man beachte die theoretischen Ausführungen gegen Ende des Videos seitens des Opfers.

Man geht doch nie so ganz…

Fidel „maximo lider“ Castro hat sich ja schon Mitte letzter Woche in den (fast) Ruhestand verabschiedet.
Ab heute ist es offiziell: Die Staatsgeschäfte in Kuba werden nun von Raúl Castro, Fidels Bruder, geleitet, dieser ist nur einige Jahre jünger und damit vielleicht nicht die sicherste Bank was Absicherung in die Zukungt bedeutet.
Aber weg ist er nicht. Soweit kommts ja noch. Fidel bleibt, wenn auch nicht quietschfidel (Tschuldigung, das Wortspiel musste jetzt sein), weiterhin Generalsekretär der kommunistischen Partei Kubas.
Wie lange noch, dass weiß niemand. Lange genug vielleicht um im nächsten Jahr 50 Jahre Revolution zu feiern.
Interessanter als der Zeitpunkt des Ablebens Castros mag für manche so oder so sein wie sich Kuba zuküntig orientiert. Raúl wird freiwillig nichts ändern, das scheint Tenor in allen Kommentaren zu sein.
Aber lässt die Bevölkerung zu, dass sich nichts ändert?
Um ehrlich zu sein: die Revolution in Kuba hat großen Teilen der Bevölkerung kein Leben in Luxus und Wohlstand ermöglicht. Und so wachsen auch widerständige Stimmen im Land.
Und umso lauter der Widerstand umso mehr sind die Regierenden in der Pflicht. Das es nicht möglich ist ein kommunistisches Traumland auf der Insel zu errichten abgeschottet von der kapitalistischen Barbarei der anderen Staaten kann und sollte nicht das Ziel sein.
Vielmehr muss die Bevölkerung angemessen entlohnt werden, soziale Standarts angehoben und Rechte wie z.B. die Informationsfreiheit gegeben werden.
Das ganze wird dann vielleicht nichts anderes als ein kapitalistisches Kuba, was aber angesichts der globalen Umstände vielleicht die einzige Möglichkeit sein mag. Oder die Regierung kriegt es gedeichselt die Ansprüche der Bevölkerung zu regeln gleichzeitig aber den Geist der Revolution zu erhalten.
Schön wärs- illusorisch vermutlich auch.

Links:
tagesschau.de 1
Spiegel Online
tagesschau.de 2

K2 mag mich nicht?

Kleine technische Frage:
Wie kann die Schriftfarbe innerhalb des Blogs verändert werden?
Dunkelgraufastschwarz auf schwarz ist so schlecht zu lesen.

Ansonsten hab ich nen echt schnieken neuen Header, danke dafür an den Menschen, der das getan hat!

♥Tekknoatze

Edit:
Immerhin die Asides sind schonmal weiß, dass is ja nen Anfang.

Support Die Linke!

Irgendwie richtig, was die Die Linke aka Die Linke.PDS aka WASG aka PDS aka SED da fordert und zwar nichts anderes als einen DSL2k Anschluß für alle.
Das ist dann so ähnlich wie Luxus und Wohlstand für alle, nur abgeschwächter- auch soziale Gerechtigkeit 2.0 genannt.
Gefunden bei heise.de

Nicht verpassen!

kettcar bringen am 18.04. ihr neues Album „Sylt“ raus!
Vorher gehen sie noch auf Tour und spielen grandiose sieben Konzerte allein in Hamburg.
Wo noch und was sonst zu wissen ist unter: kettcar.net

Verpennt aber trotzdem wichtig.

Das Melt-Festival hat die ersten Bestätigungen für 2008 herausgegeben :) .

Die da wären:
Alter Ego wichtig!
Björk
Booka Shade
Boys Noize
Modeselektor wichtig!
Burger/Voigt (live)
Crookers
Daniel Haaksman
Die Türen
Editors wichtig!
Efdemin
Ellen Allien
Franz Ferdinand wichtig!
Gui Boratto
Kissy Sell Out (live)
Len Faki
Miss Kittin & The Hacker (live)
Sascha Funke wichtig!
Supermayer (live)
Tobias Thomas
The Mitchell Brothers
The Teenagers
Tomas Andersson
Turbostaat
Uffie & Feadz

Und der Rest ist auch wichtig aber nicht so ganz wichtig.
Ticket hab ich schon und solltet ihr euch auch besorgen ;). Treffen für Groupies lässt sich einrichten.

♥Tekknoatze

GVU wir mögen dich nicht!

Die GVU hat mal wieder einen dieser „großen“ Siege“ im weltweiten „Kampf“ gegen illegalisierte FilesharerInnen gewonnen.
Diesmal traf es (ausnahmweise) mal keineN der ahnunglosen E-Mule NutzerInnen sondern zwei Serverringe.
News: NewsBox.cc, Offizielle GVU Presseinfo

„Linker“ Irsinn Part 2

Heute: AntikapitalistInnendemo in Essen

Viel will (und muss) ich gar nicht schreiben. Das haben andere schon ganz zuverlässig getan.
1. Die Antifa Duisburg, die einen Bereicht über die Demo verfasst haben und auf der Demo ein die Sache gut treffendes Flugblatt verteilt haben.
2. Tofu, der den CNN-Livereporter spielte und dabei das schwachsinnigste Antikapflugblatt der letzten Jahre fotografierte.

Mir bleibt nicht mehr zu sagen außer: Aua das muss weh tun.
Und natürlich der Hinweis auf eine vernünftige Demo am 01.03 in Bochum.

Linker Irrsinn 1

Heute: Antifa is watching you und der restliche Wahnsinn einer Provinzantifa

Unter diesem Titel hat die Autonome Antifa Mecklenburg-Strelitz ein Tool eingebaut, dass jedem/jeder BesucherIn seine/ihre IP, Herkunft sowie den Typ des benutzten Browser vorhält.
Gleichzeitig echauffiert man sich über Vorratsdatenspeicherung und Menschen, die was dafür sagen.
Dabei sollte doch klar sein, dass es vollkommen irrsinnig ist auf der einen Seite Menschen den Eindruck zu geben überwacht zu werden, noch dazu von einer sich als emanzipatorisch verstehenden Gruppe.
In einer emanzipierten Gesellschaft sollte es sowas doch eben nicht geben- ist sie doch eine Gesellschaft FREIER Individuen, die eben nicht von anderen in ihrer Freiheit eingeschränkt, kontrolliert oder beobachtet werden. Ebenso sollte die Herkunft eines Menschen vollkommen unerheblich sein.

Aber ehrlicherweise: Was will man bitte von einer Gruppe erwarten, deren Kampf gegen Nazis sich durch das Verlinken von Deutschland mögenden Bands äußert, deren Analyse vom Kapital bzw. deren Gegnerschaft zu jenem sich auf die „bösen Herren in den Chefetagen von Konzernen und Banken“ beschränkt und die glaubt, dass einer sozialer Staat möglich sei bzw, dass ein sozialer Staat besser sei, als einer der sich durch Privatisierungen äußert und, die tatsächlich abseits jeder antikapitalistischen Konsequenz fordert „zu mobilisieren, um für den Erhalt von Arbeitsplätzen und bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen.“
Geht doch grade das letzte an jedem Punkt linksradikalen Denkens konsequent vorbei, denn nur weil der/die ArbeiterIn ein paar Euro/Dollar etc. mehr in der Lohntüte hat geht es der/dem ArbeiterIn keineswegs besser. Anders gesagt er/sie wird immer noch ausgebeutet und unterliegt immer noch Herrschaftsverhältnissen.
Weiter geht die Staatsliebelei der autonomen „Antifas“ dann im Absatz über Freizeit für alle, wo wieder der Staat in der Pflicht gesehen wird billige oder nein noch besser gratis Freizeitangebote für alle zu schaffen. Auch hier wird wieder übersehen, dass es keineswegs Aufgabe des Staates ist eine soziale Welt zu schaffen und dafür zu sorgen, dass es allen Menschen gut geht sondern, das die Kapitalverhältnisse aufrecht erhalten werden und die BürgerInnen sich in ihrem Zwangskollektiv nicht zu unwohl fühlen.
Abschließend wird alles falsche noch einmal zusammengefasst, die etablierten Parteien betreiben “ allesamt eine Politik im Interesse der winzigen Minderheit von Großaktionären und Vermögenden.“
Gegenmittel gegen diese aubeuterische von grundauf böse KapitalistInneklasse ist nichts anderes, als die Solidarität aller miteinander und für den sozialen Staat (das entnehme ich ich zumindest als Ziel des Selbstverständnises).

Versucht das- aber lasst mich damit in Ruhe. Und beklagt euch vor allem nicht, wenn ihr merkt, dass eure Analyse und Kritik an Klassen- und Kapitalverhältnissen vollkommen daneben geht.

Holempfehlung- Zombie Zombie

Zombie Zombie machen nette psychedelisch elektrische Musik.
Ihr neues Album soll in Europa irgendwann im März erscheinen. Für die weit verstreute Blogosphäre kein Grund es nicht schon im Angebot zu haben.
Gut ausproduzierte Musik, die einen entspannen lässt, gleichzeitig aber eine Soundkulisse schafft, die so spannend ruhig bleibt, dass es nicht müdigkeitsfördernd ist. Top!

MySpace:
Zu holen bei: bolachas grátis.

Kriegsgipfel

Mehrere Tausend Menschen haben heute gegen die NATO-Sicherheitskonferenz protestiert.
Ernstgemeinte Berichte gibt es: hier, hier und zusammenfassend hier.
Einen besonderen Bock im Medienhimmel schoß dagegen focus.de. Der erste Artikel berichtet von ganzen 400 Menschen, die an der Demonstration teilnehmen würden davon seien 200 zivile Polizeibeamte.
Besonders bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass im Newsticker eine Meldung von 22.49 uhr steht, in der von mehreren Tausend friedlichen DemonstrantInnen die Rede ist.
Vielen Dank für soviel journalistisches Unvermögen.